{"id":8548,"date":"2021-01-15T19:17:04","date_gmt":"2021-01-15T18:17:04","guid":{"rendered":"http:\/\/echta-derminga.de\/?page_id=8548"},"modified":"2024-03-12T16:20:02","modified_gmt":"2024-03-12T15:20:02","slug":"derminge","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/echta-derminga.de\/?page_id=8548","title":{"rendered":"Derminge"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>An den Ausl\u00e4ufern des Schamberges und am Zusammenfluss der Ill mit der Alsbach liegt, von bewaldeten H\u00f6hen umgeben, in lieblichem Illtal:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><strong><em>Dirmingen<\/em><\/strong><\/p><cite><strong>Im Herzen des Saarlandes<\/strong><\/cite><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Eine Reihe alter schmucker, durch ihre breite und beh\u00e4bige Bauart auffallender Bauernh\u00e4user und die T\u00fcrme zweier Kirchen gr\u00fc\u00dfen den Besucher. Wer einen Blick f\u00fcr die landschaftliche Sch\u00f6nheit hat, wird in Dirmingen auf seine Kosten kommen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Da ist die Kastanienallee am Ausgang des Dorfes nach Wustweiler, die besonders zur Zeit der Bl\u00fcte mit ihren ungez\u00e4hlten Kerzen das Auge erfreut. Da ist der Weg \u00fcber den \u201eRender\u201c, jener vom gro\u00dfen Verkehr noch verschonte Durchgang, hinter der evangelischen Kirche zwischen den Mauern des alten Friedhofs, auf dem an wolkenlosen Tagen vom zeitigen Fr\u00fchjahr bis zum sp\u00e4ten Herbst eine warme Sonne liegt, dass die Lage in ihrer Geschichte schon \u00f6fters zum Weinbau lockte. Da ist der \u201eH\u00fcbbesb\u00fcsch\u201c mit seinen an den Berghang angeschmiegten H\u00e4usern, der zur Zeit der Baumbl\u00fcte oder im bunten Herbstlaub zu den sch\u00f6nsten Dorfbildern unserer Saarheimat z\u00e4hlt. Wer jedoch einen Rundblick von gro\u00dfer Sch\u00f6nheit genie\u00dfen will, der lasse sich nicht verdrie\u00dfen, einmal in der Fr\u00fche auf den Hundsberg bis zum Denkmal der im Weltkrieg Gefallenen zu wandern und von hier aus einem Blick \u00fcber das Dorf im Tal, \u00fcber fruchtbare \u00c4cker, \u00fcber Buchen \u2013 und Tannenw\u00e4lder bis hin zum Schamberg und zu den H\u00f6hen des Saartals schweifen zu lassen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"468\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-1-700x468.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8557\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-1-700x468.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-1-768x514.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-1.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Wer Naturdenkmale von seltenen Ausma\u00dfen bewundern will, lasse es sich nicht nehmen, zu dem in Fachkreisen weit \u00fcber unsere engere Heimat hinaus bekannte \u201eDirminger Steenrutsch&#8220; einem Konglomerat zu wandern, jenen wuchtigen Steinbl\u00f6cken, die in grauer Vorzeit entstanden und sich bis heute allen Witterungseinfl\u00fcssen zum Trotz erhalten haben. Von dort aus kann man auch die vier knorrigen Eichen am \u201eExerzierplatz\u201c, die schon so alt sind, dass sie die \u00e4ltesten Einwohner unseres Dorfes nur noch in ihrer jetzigen Gestalt in Erinnerung haben. Einst standen auch im Dorfe B\u00e4ume, die mit ihrer Pracht Schatten und Sch\u00f6nheit spendeten.<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"466\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-2-700x466.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8559\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-2-700x466.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-2-768x511.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-2.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Wer jedoch einen Sinn f\u00fcr alte Bauten besitzt, wird in unserem Dorfe manches finden, was ihn an vergangen Tage erinnert. Da ist vor allem der Turm der evangelischen Kirche, der in seinen untersten Geschossen bis in die Zeit zwischen 1200 und 1300 Jahrhundert zur\u00fcckreicht. Und sogar die Verw\u00fcstung des 30-j\u00e4hrigen Krieges gut \u00fcberstanden hat. Neben dem Turm der evangelischen Kirche. in der Ortsmitte, weist kaum noch ein Bauwerk in die Zeit vor dem 30- j\u00e4hrigen Krieg zur\u00fcck. Wie \u00fcber viele D\u00f6rfer und St\u00e4dte unseres Heimatlandes, so ging auch \u00fcber Dirmingen der 30- j\u00e4hrige Krieg mit verheerender Wirkung hinweg. Nach vorliegenden Unterlagen darf man annehmen, dass Dirmingen im Jahre 1625 noch ein verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig wohlhabendes Dorf gewesen sein muss. Ein Viehbestand von 119 Pferden, 106 K\u00fchen und 599 Schafen wird uns aus dieser Zeit genannt. 1650 waren nur noch 6 Untertanen und 7 Pferde vorhanden. Sodann befand sich an der alten Bahnhofstrasse eine \u201eAlte M\u00fchle\u201c, ein in den Jahren 1758-61 entstandener behaglicher Barockbau mit zwei Geschossen und gewalmtem Dach, in dem seit der Mitte des 18 Jahrhunderts die Guth\u00f6rls als M\u00fcller sa\u00dfen. In der N\u00e4he der Dirminger Kirche, in der Ortsmitte, befanden sich zwei Geb\u00e4ude, die wohl zu den \u00e4ltesten noch erhaltenden Wohnst\u00e4tten Dirmingens geh\u00f6rten: das evangelische Gemeindehaus und das J. Wagnersche \u201eKl\u00e4se\u201c- Haus. Ersteres wurde um 1750 erbaut und diente lange als evangelisches Schulhaus. Sp\u00e4ter fand es als Schwesternwohnung und Kindergarten Verwendung. 1963 wurde es abgebrochen und durch ein neues Gemeindehaus ersetzt. Das \u201eKl\u00e4se\u201c- Haus d\u00fcrfte etwa um die gleiche Zeit erbaut worden sein. Seltsamerweise ereilte dieses wunderbare Geb\u00e4ude zur gleichen Zeit das gleiche Schicksal.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"468\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-5-700x468.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8563\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-5-700x468.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-5-300x200.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-5-768x514.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-5.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Nicht vergessen sei der Jagdsitz der ehemaligen Nassauer F\u00fcrsten, ein um 1770 entstandenes Geb\u00e4ude, das sp\u00e4ter als evangelisches Pfarrhaus diente und sogar dem Weltkrieg trotzte. Wo von der Hauptstra\u00dfe der Weg nach Tholey abbiegt, stand die Wirtschaft Hell, genannt Karels. Sie war einst Zehntscheune und hatte somit als Finanzamt vergangener Zeit auch ein St\u00fcck Dirminger Geschichte geschrieben. Nimmt man die Tholeyerstra\u00dfe aufw\u00e4rts so liegt zur Rechten ein weiteres Geb\u00e4ude besonderer Art: die neuerbaute katholische Kirche , eine Gottesburg auf dem Berge mit breitgelagertem massivem Turm, an dessen Mauern sich die Wogen des ungl\u00e4ubigen Zeitgeistes brechen m\u00fcssen. Dort also auf den H\u00f6hen des G\u00e4nsberges steht der wiedererrichtete wuchtige katholischen Kirche. Der erst im Jahre 1912 erbaute Vorg\u00e4ngerbau wurde w\u00e4hrend des letzten Weltkrieges durch Bomben zerst\u00f6rt. Heute ragt das Bauwerk wie eine sch\u00fctzende Wacht \u00fcber das Dorf.<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"503\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-6-700x503.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8565\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-6-700x503.jpeg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-6-300x216.jpeg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-6-768x552.jpeg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-6.jpeg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend des 2. Weltkrieges sind unserem Orte die Schrecken einer modernen Kriegsf\u00fchrung nicht erspart geblieben. Viele Opfer an Toten und Verwundeten auf dem Schlachtfeld waren zu beklagen und das Schicksal mehrerer Vermissten ist noch heute ungewiss. Durch die geographische Lage bedingt, oder durch die Kriegslage selbst hervorgerufen war unser Dorf mehreren feindlichen Bombenangriffen ausgesetzt. Schwere Opfer an Toten und Verwundeten haben viel Leid und Elend hinterlassen, viele Geb\u00e4ude darunter auch die genannte katholische Kirche wurden vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt oder stark besch\u00e4digt. Bis vor diesem unheilvollen Kriege standen in Dirmingen noch H\u00e4user aus dem 17. Jahrhundert. Durch ihre breite und beh\u00e4bige Bauart auffallender Bauernh\u00e4user pr\u00e4gten unser Dorf. Sind es diese H\u00e4user, in denen man meistens noch die alten Schr\u00e4nke und Truhen fand, aus denen noch sp\u00e4ter die Hausfrauen das Leinen hervorholten, dass schon die Gro\u00dfmutter gesponnen und der Gro\u00dfvater gewebt hatte? &nbsp;Viele historische Bauten wurden gebrochen oder mussten der Zukunft weichen. Der Flei\u00df und Aufbauwille der Ortsbev\u00f6lkerung war enorm und gepr\u00e4gt von gro\u00dfer Heimatliebe.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"467\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-77-700x467.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8567\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-77-700x467.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-77-300x200.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-77-768x512.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bild-77.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Dirmingen, dessen Namen wir erstmals in einer Urkunde vom 28.12.1281 als \u201eDiermanges\u201c erw\u00e4hnt finden, scheint sich nicht immer in seiner jetzigen Lage ausgedehnt zu haben. Die Flurnamen Buschweiler, B\u00f6llingen und Honscheid zeugen noch heute von W\u00fcstungen, also untergegangenen menschlichen Siedlungen, die damals rings um den heutigen Ort lagen. M\u00fcndlicher \u00dcberlieferungen zufolge lag Dirmingen einst als \u201eRemigius Hof\u201c oder Alt-Dirmingen weiter \u00f6stlich gelegen in Richtung Urexweiler, in der N\u00e4he des Kaselswaldes. Irgendwann ist Dirmingen im Laufe der Zeit aus einzelnen H\u00f6fen zu einer geschlossenen Ortschaft zusammengewachsen. Einst trug der Ort rein landwirtschaftliches Gepr\u00e4ge. Sp\u00e4ter stand bei dem Hof des Bauern das Haus des Bergmanns, der neben seinem schweren Beruf noch mit Frau und Kind den Acker bestellt. Beide Arbeitsst\u00e4nde sind nicht mehr und haben unserem Dorf doch so vieles gegeben.<\/strong> <strong>Geblieben ist Gottes sch\u00f6ne Natur, die sich in unserem Tal verbreitet. Der Besucher kann die Vielfalt des Finkenrechs genie\u00dfen oder im Br\u00fchlpark spazierend den V\u00f6geln lauschen.<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"525\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/bild-8-700x525.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8570\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/bild-8-700x525.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/bild-8-300x225.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/bild-8-768x576.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/bild-8.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Im 6. Jahrhundert war Dirmingen das wohlhabendste Dorf der Grafschaft. Die stetige Zugeh\u00f6rigkeit zur Grafschaft Saarbr\u00fccken wird im Jahr 1986 erschaffenen Ortswappen durch die sogenannte \u201eNassauische Wolfsangel\u201c symbolisiert. Noch heute findet man diese Wolfsnagel auf zahlreichen historischen Grenzsteinen auf der Dirminger Bannmeile. Wechselnd waren die herrschaftlichen Verh\u00e4ltnisse des Dorfes. Schon fr\u00fch, etwa um 1330, geh\u00f6rte Dirmingen den Grafen von Saarbr\u00fccken. Nachdem der Ort durch mehrere Herrscherh\u00e4nde ging landete er im Jahre 1530 beim Grafen von Nassau-Saarbr\u00fccken. In diesem geh\u00f6rte Dirmigen seit 1550 zur Grafschaft Ottweiler. Unter dem Grafen von Nassau Saarbr\u00fccken Ottweiler wurde Dirmingen im Jahre 1575 protestantisch. Durch den L\u00fcneburger Frieden 1801 kam Dirmingen unter franz\u00f6sische Herrschaft und blieb unter ihr bis zum 10. Juli 1816 liegen. Danach fiel unser Heimatort mit der Grafschaft Saarbr\u00fccken und Ottweiler an Preu\u00dfen. Seitdem ist vieles geschehen und manches vergessen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"462\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/11-1-700x462.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8578\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/11-1-700x462.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/11-1-300x198.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/11-1-768x507.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/11-1.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Im Jahre 1794 entstand auf dem unserer heutigen Heimatgemeinde zwei B\u00fcrgermeistereien. Zum einen die B\u00fcrgermeisterei Eppelborn um die Orte der ehemaligen Herrschaft zu Eppelborn um Aschbach, Bubach, Calmesweiler, D\u00f6rsdorf, Eppelborn, Habach, Macherbach, Steinbach und Thalexweiler. Zeitgleich entstand die B\u00fcrgermeisterei Dirmingen mit den Ortschaften Dirmingen, Berschweiler, Hierscheid, Humes, Wiesbach und den Kolonien Mangelhausen und Steiterswald. Im Jahre 1822 wurden die beiden B\u00fcrgermeistereien Eppelborn und Dirmingen erstmals durch einen gemeinsamen B\u00fcrgermeister verwaltet. \u00dcber die beiden Weltkriege hinaus wurden die beiden Ortsteile von Eppelborn und Dirmingen immer wieder als selbst\u00e4ndige Gemeinde mit wechselnden Orten gef\u00fchrt. Auf deiner Wanderung durch unser Dorf erblickst du lieber Besucher die Ver\u00e4nderung voranschreiten. Die Alten sind gegangen und die Jungen sind an Jahren gewachsen. So mancher Grabstein auf unserem Friedhof steht nicht mehr. Nur noch der Grabstein des Brauereigr\u00fcnders Konrad Sch\u00e4fer, der am 17.Juli 1889 verstarb, erinnert daran das im Herzen des Dorfes einmal eine Bierbrauerei stand.<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"331\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/bild-7-700x331.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8575\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/bild-7-700x331.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/bild-7-300x142.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/bild-7-768x364.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/bild-7.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Dabei konnte man einst viel Arbeit in Dirmingen finden : da wurden Kalk gewonnen, Ziegeln gebrannt, Wurst verarbeitet und Bier gebraut. Die Menschen in Dirmingen sind auf Kohle und Stahl geboren. Etliche M\u00e4nner verdienten &#8222;unter Tage&#8220; oder im Stahlwerk ihr t\u00e4glich Brot. Es gab eine Zeit, in der viele Bergmannsbauern in unserem Heimatort existierten. Hartf\u00fcssler fanden ihren Weg vom heimischen Hof auf die n\u00e4chste Grube.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Im Jahre 1974 wurden an der Saar zahlreiche Gemeinden zusammengelegt. Die eigenst\u00e4ndige B\u00fcrgermeisterei Dirmingen wurde aufgel\u00f6st und der neuen Einheitsgemeinde Eppelborn zugeteilt. Steter Tropfen h\u00f6hlt den Stein. Die Zeit kann man nicht aufhalten. Wo Wasser flie\u00dft, da ist auch Leben m\u00f6glich. M\u00fcssen wir davon ausgehen, dass unsere Heimat schon viel l\u00e4nger bewohnt ist als wir alle zu denken wagen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"476\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/bild-9-700x476.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8573\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/bild-9-700x476.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/bild-9-300x204.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/bild-9-768x522.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/bild-9.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Die Kelten gaben ihr den sch\u00f6nen Namen \u201eIlara\u201c die \u201eeilige\u201c. Wie lange schon flie\u00dft die Ill durch unser Dorf? Der \u201eCasselswald\u201c zwischen Dirmingen und Urexweiler entzieht sich ebenso dem keltischen und hei\u00dft \u00fcbersetzt \u00abKasholz\u00bb. Wobei sich das W\u00f6rtchen \u201eKasne\u201c der keltischen Bezeichnung f\u00fcr Eiche entstammt. Wer besiedelte zuerst unser Heimatgebiet? Waren es die Belgen oder der zu ihnen geh\u00f6rende Stamm der Mediomatriker oder vielleicht doch das k\u00e4mpferische Volk der Treverer? Waren es die Germanen die sich das Land zu eigen machten und welche Rolle spielten die R\u00f6mer ? Wer gab unserem Dorf seinen Namen und womit begann unsere Geschichte.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Dabei wissen wir l\u00e4ngst, dass unser Heimatort nicht immer Dirmingen genannt und geschrieben wurde. Am Ende sagt uns deine \u201e-ingen\u201c Endung wie es gewesen sein k\u00f6nnte. Neben Illingen und Marpingen geh\u00f6rt Dirmingen zu den weitesten n\u00f6rdlich des rechten Saarufers gelegenen Orten mit dieser Namensendung. Die westgermanischen Franken lie\u00dfen sich landnehmend auf unserem Lande nieder und benannten ihre Siedlungen nach solchen Verb\u00e4nden. Die \u00ab-ingen\u00bb Endung erinnert uns daran, dass Dirmingen urspr\u00fcnglich nicht als Ortsname benutzt wurde, sondern als ein Personenname, der im Laufe der Zeit zu einem Ortsnamen \u201eerstarrte\u201c.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"525\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Ill-700x525.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8580\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Ill-700x525.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Ill-300x225.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Ill-768x576.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Ill.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Dirmingen, viele Namen hat man dir gegeben: In alten Urkunden finden wir Dich als \u00abDyrmendingas\u00bb \u2013 \u00abDiermanges\u00bb \u2013 \u00abDyrmendinga\u00bb \u2013 \u00abD\u00fcrmingen\u00bb \u2013 \u00abD\u00f6rmingen\u00bb \u2013 und auch als \u00abDirming\u00bb.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><strong>Ein weiterer Name f\u00e4llt mir ein: \u201eDerminge\u201c soll es sein !<\/strong><\/p><cite>Dehemm es Dehemm<\/cite><\/blockquote><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An den Ausl\u00e4ufern des Schamberges und am Zusammenfluss der Ill mit der Alsbach liegt, von bewaldeten H\u00f6hen umgeben, in lieblichem Illtal: Dirmingen Im Herzen des Saarlandes Eine Reihe alter schmucker, durch ihre breite und beh\u00e4bige Bauart auffallender Bauernh\u00e4user und die T\u00fcrme zweier Kirchen gr\u00fc\u00dfen den Besucher. Wer einen Blick f\u00fcr die landschaftliche Sch\u00f6nheit hat, wird in Dirmingen auf seine Kosten<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":60,"menu_order":-1,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_crdt_document":"","footnotes":""},"class_list":["post-8548","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/echta-derminga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/8548","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/echta-derminga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/echta-derminga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/echta-derminga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/echta-derminga.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8548"}],"version-history":[{"count":29,"href":"https:\/\/echta-derminga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/8548\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16965,"href":"https:\/\/echta-derminga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/8548\/revisions\/16965"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/echta-derminga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/60"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/echta-derminga.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8548"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}