{"id":10199,"date":"2021-07-22T19:39:09","date_gmt":"2021-07-22T18:39:09","guid":{"rendered":"https:\/\/echta-derminga.de\/?p=10199"},"modified":"2021-07-22T19:52:56","modified_gmt":"2021-07-22T18:52:56","slug":"stirbt-die-biene-stirbt-dann-der-mensch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/echta-derminga.de\/?p=10199","title":{"rendered":"Stirbt erst die Biene und dann der Mensch? &#8211; Noch ist es Zeit umzudenken"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Der ber\u00fchmte deutsche Physiker Albert Einstein mahnte einmal die Menschheit: \u201eWenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.\u201d<\/strong> <strong>Als ich diesen Satz zum ersten Mal h\u00f6rte, war ich schon ein St\u00fcckweit erschrocken. Fakt ist, dass  Aussterben der Bienen h\u00e4tte fatale Folgen. Allein durch Ernteausf\u00e4lle k\u00f6nnte die Hungersnot dazu f\u00fchren, dass bis zu 1,42 Millionen Menschen pro Jahr sterben. Ist es wirklich so schlecht um uns bestellt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Weltweit gibt es mehr als 20.000 Bienenarten auf der Erde. Fakt ist, die Biene leistet wichtige Arbeit f\u00fcr uns Menschen. Seit Jahren machen sich die Wissenschaftler sorgen um das weltweite Bienensterben. Dabei sind die genauen Ursachen unbekannt. Ein wichtiger Grund d\u00fcrfte der Einsatz von Pestiziden sein. Jedes Jahr sterben zahlreiche V\u00f6lker, wobei der Abstand der sogenannten Verlustraten immer k\u00fcrzer wird. &nbsp;Allein in Deutschland ist nach Angaben des Deutschen Imkerbundes die Zahl der Bienenv\u00f6lker drastisch zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Ohne unsere Bienen w\u00fcrde es keinen Honig und auch kein Obst und kein Gem\u00fcse geben. Die kleinen Insekten best\u00e4uben rund 80 Prozent unserer Nutz- und Wildpflanzen. Wenn es nicht gelingt, die Bienenbest\u00e4nde zu halten, m\u00fcssten wir uns zumindest gewaltig umstellen. Ob wir jedoch tats\u00e4chlich Aussterben w\u00fcrden, kann man nicht vorhersagen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Ich glaube wir alle m\u00fcssen uns sensibilisieren. Das Leben auf diesem Planeten \u00e4ndert sich und wir m\u00fcssen uns den neuen Gegebenheiten anpassen. Dazu geh\u00f6rt auch, dass wir lernen das Leben von Insekten zu sch\u00e4tzen. Das j\u00e4hrliche Insektensterben sollte uns allen eine Warnung sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass die \u201eGr\u00fcnen\u201c ab September in unserem Land eine gewichtige Rolle spielen werden. Wird dann alles besser? Ich glaube das die Umsetzung des eigenen Wahlprogramms mit kaum einer Partei zu machen sein wird. Die &#8222;Gr\u00fcnen&#8220; werden gezwungen Kompromisse einzugehen. Welchen Preis ist die Partei bereit f\u00fcr ihre Regierungsbeteiligung zu bezahlen ? Die Gefahr, dass auch die \u201eGr\u00fcnen\u201c irgendwann an ihre Grenzen sto\u00dfen werden, ist nicht von der Hand zu weisen. Dazu kommt, dass in Europa oder vielmehr weltweit nicht jedes Land bereit ist, unsere Erde zu sch\u00fctzen. Wir d\u00fcrfen jedoch nicht den Fehler machen irgendeiner Partei alleine die Schuld f\u00fcr das Elend der Welt zu geben. Wir alle sind mit verantwortlich, dass sich die Zeiten \u00e4ndern. Dies sind wir nicht zuletzt auch unseren Kindern und den n\u00e4chsten Generationen schuldig. Ich habe schon gro\u00dfes Interesse daran, dass meine Kinder und vielleicht auch mal meine Enkel auf diesem Planeten gesund weiterleben d\u00fcrfen. Von daher habe ich schon eine gewisse Sympathie daf\u00fcr, wenn sich junge Menschen f\u00fcr unseren Planeten einsetzen. Bleibt die Frage, wie weit sind sie bereit zu gehen und welchen Preis m\u00f6chten sie bezahlen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"423\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/3-1-700x423.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10206\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/3-1-700x423.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/3-1-300x181.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/3-1-768x464.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/3-1.jpg 873w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Der Strom kommt aus der Steckdose, dass Fleisch und Gem\u00fcse vom Discounter. Wir leben auf Raten und greifen auf Dinge zur\u00fcck, die unserem Planeten schaden. Dabei wird oft deutlich, wie kleinkariert und scheinheilig wir doch alle sind. In den sozialen Medien tobt der Kampf um die Rettung der Welt. Um unsere Meinung zu sagen oder Dinge zu posten ben\u00f6tigen wir unser Smartphone. Zum Laden der Smartphone-Akkus wird Kobalt ben\u00f6tigt. Auch in den Elektroautos von Daimler und Volkswagen ist dieser Rohstoff zu finden. Fakt ist: Der beliebte Rohstoff wird zu 80 % mit Kinderarbeit gewonnen. Diese Kinderarbeit passt aber so gar nicht in die sch\u00f6ne feine Welt der gro\u00dfen Unternehmen und auch nicht in das Profil zahlreicher Politiker. Dabei geh\u00f6rt auch zur Wahrheit, dass die Kinder das Kobalt in den Minen ohne Schutzkleidung abbauen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Die Welt ver\u00e4ndert sich und tats\u00e4chlich ben\u00f6tigen wir ein gro\u00dfes Umdenken. Ob dazu eine Bundestagswahl und eine neue Sitzverteilung gen\u00fcgt, wage ich zu bezweifeln. \u00dcbrigens schlie\u00dfe ich meine eigene Partei aus dieser Kritik nicht aus. Das Umdenken muss im eigenen Kopf beginnen. Wir nehmen mehr als wir ben\u00f6tigen. Allein dies zu erkennen ist schwierig. Wenn man den Luxus erst mal gew\u00f6hnt ist, kommt man nur schwer davon los. Das auf unserer Welt nichts mehr ist, wie es einmal war, zeigen auch die j\u00fcngsten Naturkatastrophen. W\u00e4hrend es in den 1970-gern oder 1980-gern noch die Angst vor dem Atomaren Super Gau war, w\u00e4chst nun die Angst vor den Naturgewalten. Die Erde schl\u00e4gt zur\u00fcck und kennt dabei kein Erbarmen. Wer jetzt noch die Meinung vertritt, dass alles nur Zufall ist und wir solche Ereignisse alle paar Jahrzehnte aushalten m\u00fcssen, hat nichts verstanden. Die Gletscher schmelzen, die W\u00fcste wird noch hei\u00dfer und die W\u00e4lder vertrocknen. Willkommen im Klimawandel!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Leider ist diese Tatsache noch nicht bei jedem Erdenbewohner angekommen. Am schlimmsten ist, dass sogar gro\u00dfe Regierungschefs keinen Wert auf die Rettung dieser Erde legen. Regenw\u00e4lder werden abgeholzt und Braunkohle wird hemmungslos gef\u00f6rdert. Der weltweite Aussto\u00df von Kohlenstoffdioxid hat im Jahr 2019 seinen bisherigen H\u00f6chstwert von rund 36,4 Milliarden Tonnen Kohlenstoffdioxid erreicht. Muss man sich mal vorstellen!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Dennoch m\u00f6chten viele nichts von diesen Gefahren wissen. Gro\u00dfunternehmen stehlen den Menschen in der dritten Welt das Wasser und Milliard\u00e4re reisen ins Weltall w\u00e4hrend in Westdeutschland die Menschen um ihre Existenz k\u00e4mpfen. Verr\u00fcckte Welt. W\u00fcrde ein Milliard\u00e4r nur etwas von seinem Geld abgeben, k\u00f6nnten viele Menschen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen wieder Hoffnung sch\u00f6pfen. Immer weiter im Takt, noch h\u00e4lt der Planet es aus! Dabei habe ich auch f\u00fcr dieses Verhalten so manches Verst\u00e4ndnis. Wie sollen die Menschen ohne ihren Job in der Autoindustrie oder im Stahlwerk ihre Familie ern\u00e4hren? Manch einer fragt sich, was kann ich schon ver\u00e4ndern. Dabei entsteht gerade gro\u00dfes im Kleinen. Wir Saarl\u00e4nder sollten das am besten wissen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Noch gibt es Hoffnung. Wie sagte Luther: \u201eWenn ich w\u00fcsste, dass morgen die Welt unterginge, w\u00fcrde ich heute noch ein Apfelb\u00e4umchen pflanzen\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Noch fliegen die Bienen, noch gibt es Schwalben, noch gr\u00fcnen die B\u00e4ume und noch nehmen die Jahreszeiten ihren Lauf. Jeder von uns kann dazu beitragen, dass es besser wird. Es ist ganz einfach, wenn man nicht blind durch Leben l\u00e4uft, sagt einem das eigene Gewissen was gut oder schlecht ist. Muss diese Plastiktasche wirklich sein, esse ich derzeit nicht zu viel Fleisch oder k\u00f6nnte ich heute nicht mal mit dem Fahrrad fahren ? Gutes zu tun bedeutet Opfer zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Manchmal ist es wichtig Zeichen zu setzen. Kommen wir zur\u00fcck zu den Bienen. Im Freizeitzentrum Finkenrech soll bereits im September ein interaktiver Mitmach-Wanderweg gem\u00e4\u00df dem Motto \u201eEine Bienenreise\u201c entstehen. Auf diesem Wanderweg wird den Kindern an verschiedenen Spielstationen aufgezeigt, wie wichtig Bienen f\u00fcr unser Leben sind. Dieser interaktive Themenweg bedeutet nicht nur eine weitere Aufwertung f\u00fcr unser Naherholungsgebiet, sondern k\u00f6nnte helfen besser zu verstehen. Wichtig ist, dass wir unseren Kindern erkl\u00e4ren, was gut und wichtig ist. Von den schlechten Dingen erfahren sie auch ohne unsere Hilfe fr\u00fch genug.<\/strong> <strong>Wir m\u00fcssen unsere Kinder aufkl\u00e4ren und ihnen von unseren Fehlern erz\u00e4hlen. Ich m\u00f6chte von meinen Leuten sp\u00e4ter nicht h\u00f6ren: Was habt ihr euch dabei gedacht oder warum hast du nichts getan.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"621\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/biene-700x621.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10207\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/biene-700x621.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/biene-300x266.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/biene-768x681.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/biene.jpg 1059w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Noch gibt es Hoffnung und wenn auch das Licht am Ende des Tunnels noch weit entfernt scheint, lohnt es sich diesen dunklen Weg zu gehen. Jeden Tag erkenne ich viele kleine Hoffnungsschimmer. Gerade jetzt nach einer qu\u00e4lend langen Pandemie, die kein Ende findet, haben die Menschen noch Kraft zu helfen. Aus meinem Heimatort gibt es viele Menschen die t\u00e4glich gro\u00dfartiges leisten und helfen m\u00f6chten. Wenn ich richtig informiert bin sind nach der Hochwasserkatastrophe bisher \u00fcber 40 Menschen aus Dirmingen in die Krisenorte gereist, um anzupacken. Andere die Zuhause geblieben sind, sammeln Sach- oder Geldspenden. Wir Dirminger haben ein solches Naturereignis am eigenen Leibe erlebt und wissen was es hei\u00dft wenn man um die eigene Existenz bangen muss. Muss man immer erst etwas schlimmes erleben um sich selbst zu sensibilisieren ? Ich glaube nicht, vielmehr zeugt das Verhalten meiner Landsleute von gro\u00dfer Empathie und Mitgef\u00fchl. Darauf k\u00f6nnen wir in Dirmingen sehr stolz sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Bleibt in diesen schwierigen Zeiten voller Angst, Qual, Hass, Neid, Ungl\u00fcck und Krankheit \u00fcberhaupt noch Platz f\u00fcr die Sorge um den Bestand der Bienen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Ich finde wir sollten uns diesen Platz schaffen &#8211; besser w\u00e4re es dar\u00fcber nachzudenken !<\/strong> <strong>Wenn wir uns um das Wohl der Bienen k\u00fcmmern, kann sich dies positiv auf unsere Erde auswirken. Darum geht&#8217;s !<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der ber\u00fchmte deutsche Physiker Albert Einstein mahnte einmal die Menschheit: \u201eWenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.\u201d Als ich diesen Satz zum ersten Mal h\u00f6rte, war ich schon ein St\u00fcckweit erschrocken. 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