{"id":12029,"date":"2022-02-13T15:33:40","date_gmt":"2022-02-13T14:33:40","guid":{"rendered":"https:\/\/echta-derminga.de\/?p=12029"},"modified":"2022-03-31T13:00:50","modified_gmt":"2022-03-31T12:00:50","slug":"was-bleibt-vom-bergbau-eine-gesunde-erinnerungskultur-beginnt-in-unseren-koepfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/echta-derminga.de\/?p=12029","title":{"rendered":"Was bleibt vom Bergbau ? &#8211; Eine gesunde Erinnerungskultur beginnt in unseren K\u00f6pfen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Letztens habe ich im saarl\u00e4ndischen Rundfunk den Dokumentationsfilm \u201cDas Erbe unter den F\u00f6rdert\u00fcrmen &#8211; Was bleibt vom Bergbau?\u201c gesehen. Der Film von Mirko Tomic zeigt auf beeindruckende Weise wie es um das vorhandene Bergbauerbe an der Saar steht. Als ehemaliger Bergmann hat mich dieser Film sehr ber\u00fchrt und auch ein st\u00fcckweit nachdenklich gemacht. \u00dcber 250 Jahre pr\u00e4gte der Saarbergbau unser Heimatland. Die Spuren sind noch heute in jedem Dorf unseres Bundeslandes zu finden. In Dirmingen steht ein Mannschaftstransportwagen, der seinerzeit dankenswerterwiese vom hiesigen Heimat- und Verkehrsverein angeschafft wurde. Nach dem Film habe auch ich mich mit der Frage besch\u00e4ftigt, ob wir wirklich genug investieren um das Erbe unserer Bergbaugeschichte zu erhalten. Bestimmt wird es den ein oder anderen Zeitgenossen geben, der das ganz anders sieht und keinen Wert auf eine solche Erinnerungskultur legt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Ich selbst habe nicht gewusst, dass es im Saarland 38 Objekte gibt, die als Denkm\u00e4ler des Steinkohlebergbaus dienen. Innerhalb dieser Liste sind 15 Bergbaustandorte von besonderer Bedeutung verzeichnet. Daneben gibt es wie bereits erw\u00e4hnt in fast jedem Dorf eine Lore, eine Schr\u00e4mwalze oder eben wie bei uns in Dirmingen ein Mannschaftstransportwagen. Auf der Grube Luisenthal begann man in der vergangenen Woche damit teile der Anlage abzubrechen. Was bleibt am Ende von 250 Jahren Bergbau \u00fcbrig und wie gehen wir damit um? Die Dokumentation beklagt das Fehlen eines Gesamtkonzepts und das Engagement der Politik und des Unternehmens RAG. Aus meiner Sicht ben\u00f6tigen wir aber auch ein Umdenken in unserer Gesellschaft.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"466\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/1-1-700x466.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12033\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/1-1-700x466.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/1-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/1-1-768x511.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/1-1.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Ich stelle auch in meinem Dorf immer wieder fest, dass die Erinnerungskultur an den Bergbau verblasst. Immerhin hat Kohle und Stahl auch unserem Dorf den Wohlstand gebracht. Meistens erinnern wir uns an den Bergbau, wenn sich irgendein Jahrestag wiederholt oder der Barbaratag ansteht. Dabei beschleicht mich immer wieder das Gef\u00fchl, das gerade im Monat Februar der Saarbergbau vermehrt in unser Ged\u00e4chtnis r\u00fcckt. In diesem Monat erinnern wir uns an die beiden schrecklichen Grubenungl\u00fccke von Luisenthal und Camphausen. Nat\u00fcrlich gab es an der Saar mehrere schlimme Ungl\u00fccke. Die beiden Katastrophen von Luisenthal und Camphausen haben jedoch die Nachkriegszeit stark gepr\u00e4gt. Bei der Schlagwetterexplosion in Luisenthal, am 07 Februar 1962,  verloren 299 Bergleute im Alsbachfeld ihr Leben. Bis heute geh\u00f6rt diese Katastrophe zu den schlimmsten in der Geschichte des Saarbergbaues. Zu dem Ungl\u00fcck am 16.Februar 1986 in Camphausen habe ich einen pers\u00f6nlichen Bezug. Bei dieser verheerenden Schlagwetterexplosion kamen sieben Bergleute ums Leben. Ich war damals als Bergmann unter Tage auf der Anlage Camphausen t\u00e4tig.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Der 16. Februar 1986 war ein Sonntag. Die Schlagwetterexplosion im Streb 2-Nord, Fl\u00f6z 3, achte Sohle, in 1100 Metern Tiefe bedeutete aus meiner heutigen Sicht zeitgleich das Ende f\u00fcr das Bergwerk Camphausen. Gottlob arbeiteten sonntags in der Regel nur wenige Bergleute unter Tage. Nicht auszudenken, wie viele der 1500 auf der Anlage besch\u00e4ftigten Bergleute, an einem Werktag gestorben w\u00e4ren. H\u00e4tte es auch mich erwischt? Was w\u00e4re passiert, wenn diese Katastrophe einen Tag sp\u00e4ter auf meiner Fr\u00fchschicht stattgefunden h\u00e4tte?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Ich war an diesem Sonntag, 16.Februar 1986 Zuhause. Aus irgendwelchen Gr\u00fcnden hatte ich die Nachricht vom Ungl\u00fcck nicht mitbekommen. Mein Vater arbeitete ebenfalls auf der Grube Camphausen. Wenn wir gemeinsam Schicht hatten, fuhren wir mit einem Auto zur Arbeit. An diesem Montagmorgen fuhren wir ungeachtet des schrecklichen Ungl\u00fccks zur Anlage Camphausen. Mittlerweile hatten wir l\u00e4ngst von dem Ungl\u00fcck erfahren und wurden dar\u00fcber informiert, dass an diesem Tag ohnehin kein Bergmann einfahren wird. Warum wir dennoch nach Camphausen fuhren, kann ich mir heute nicht mehr erkl\u00e4ren. Ich wei\u00df noch, dass wir auf der Hinfahrt kaum miteinander redeten. Als wir auf dem Parkplatz der Anlage angekommen waren, stellten wir fest, dass viele Bergarbeitern zur Anlage gekommen waren. Warum eigentlich? War es Neugier? War es Solidarit\u00e4t? Wir standen fassungslos vor der Anlage. \u00dcberall waren Absperrungen und irgendjemand sagte, ohne vorher gefragt worden zu sein: \u201cSie haben noch nicht alle Opfer gefunden\u201d. Es war ein verst\u00f6rendes Erlebnis. Mindestens zwei der Opfer waren mir bekannt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"831\" height=\"1211\" data-id=\"8944\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20201214_092628-Kopie-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8944\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20201214_092628-Kopie-1.jpg 831w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20201214_092628-Kopie-1-206x300.jpg 206w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20201214_092628-Kopie-1-700x1020.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20201214_092628-Kopie-1-768x1119.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 831px) 100vw, 831px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"1200\" data-id=\"8038\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Grube.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8038\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Grube.jpg 900w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Grube-225x300.jpg 225w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Grube-700x933.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Grube-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Am 12.11.1990 wurde die Kohlef\u00f6rderung auf dem Bergwerk Camphausen eingestellt. Wahrzeichen der Anlage Camphausen ist der \u201eHammerkopf-F\u00f6rderturm\u201c. Dieser wurde mittlerweile als \u201eHistorisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland\u201c ausgezeichnet. \u00dcberall im Land finden wir noch sogenannte Leuchtt\u00fcrme des Bergbaus. Das Imposanteste d\u00fcrfte wohl der F\u00f6rderturm der Grube G\u00f6ttelborn sein. Wie gelingt es uns eine gesunde Erinnerungskultur und die positive Einstellung zu den verschiedenen Bauten zu bewahren? Eine Besonderheit des Bergmannsstandes ist seine Sprache. Besonders im saarl\u00e4ndischen Dialekt finden sich viele versteckte W\u00f6rter aus der Bergmannssprache. Begriffe wie zum Beispiel: Alter Mann, Partiemann, Kletzje, Knubbe, Aufhauen, Befahrung, Rauben, Bruch, Buckeln, Feld, Gez\u00e4he, Hangendes, Korb oder Verlesen haben wir alle irgendwo schon einmal geh\u00f6rt. Eigentlich ist in unserer Heimat eine gesunde Grundlage f\u00fcr eine funktionierende Erinnerungskultur vorhanden. Wir m\u00fcssen es nur wollen und Leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Als ich letztens wieder vor der imposante Hammerkopfschachtanlage des Bergwerkes Camphausen stand, kehrten alte Erinnerungen zur\u00fcck. Heute erinnert das Bauwerk an ein Mahnmal aus l\u00e4ngst vergangenen Tagen. Im Bergwerk Camphausen habe ich 5 harte Arbeitsjahre verbracht. Ein Sprichwort sagt: \u201eLehrjahre sind keine Herrenjahre\u201c. Ich kann dieses Zitat nur unterschreiben. Im Januar 1986 wurde ich nach dem Ende meiner Ausbildung nach Camphausen verlegt. Dort herrschten raue Sitten und schlechte Wetter. Die Luftfeuchtigkeit war enorm hoch und die hohe Hitze unertr\u00e4glich. Der Umgangston war eine Katastrophe. Nicht selten wurde schon unter Tage Alkohol konsumiert. Dennoch gab es in Camphausen eine hohe Identifikation der Bergleute mit ihrer Grube. Ich wurde in der Abteilung 03 in den Streb verlegt wurde und erlebte dort meine schwerste Zeit. In unertr\u00e4glicher Hitze auf den Knien durch den Streb hetzen und dabei schwere T\u00e4tigkeiten aus\u00fcben ist kein Honiglecken. Es war eine harte Lebensschule und ich konnte mir damals nicht vorstellen, diesen Job bis zur Rente auszu\u00fcben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Unsere Heimat ist auf Kohle entstanden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts arbeiteten rund 50.000 Menschen auf den saarl\u00e4ndischen Zechen. Dabei waren in vielen saarl\u00e4ndischen Familien mehrere Generationen auf einer Grube besch\u00e4ftigt. Auch mein Ur-Gro\u00dfvater, mein Gro\u00dfvater und mein Vater arbeiteten auch \u201eUnter Tage\u201c. Am Ende war ich 18. Jahre lang Bergmann \u201eUnter Tage\u201c und es waren bestimmt nicht nur sch\u00f6ne Jahre darunter. Dennoch bin ich enorm stolz diesen harten Beruf ausge\u00fcbt zu haben.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"543\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/22-700x543.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12035\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/22-700x543.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/22-300x233.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/22-768x595.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/22.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Der Beruf des Bergmanns hat mich Respekt, Loyalit\u00e4t und Solidarit\u00e4t gelehrt. Ich habe gelernt f\u00fcr meinen Kameraden einzustehen und zu helfen, wenn es n\u00f6tig scheint. Es war eine harte, aber auch gute Schule. Im Laufe meiner T\u00e4tigkeit auf den Anlagen in Camphausen und Nordschacht gab es viele schwer Verletzte und auch tote Kumpels zu beklagen. Irgendwie hatte ich immer das Pech in der N\u00e4he zu sein. Viele Bilder gehen mir bis heute nicht aus dem Kopf. Ich habe erlebt das Kumpels lachend zur Schicht fuhren und im Schleifkorb rausgebracht wurden. Familienv\u00e4ter mussten ihr Leben lassen und Kinder ohne ihren Vater aufwachsen. Nat\u00fcrlich blieb mir das Ungl\u00fcck vom 16.Februar 1986 ganz besonders in Erinnerung. Damals wurde mir als junger Mann erstmals vor Augen gef\u00fchrt, wie schnell das Leben enden kann. Wir d\u00fcrfen die vielen Opfern des Saarbergbaus nicht vergessen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Mittlerweile bin ich schon seit 20 Jahren nicht mehr als Bergmann \u201cunter Tage\u201d besch\u00e4ftigt. Ein guter Freund sagte mir einmal:\u201c Bergmann bleibt man f\u00fcr sein Leben\u201c, ich glaube, da ist etwas dran. Manchmal plagt mich die Sorge, dass unsere Kinder den ehrvollen Beruf des Bergmanns vergessen werden. Eine gesunde Erinnerungskultur beginnt gerade an diesem Punkt. Wie sagt man im Saarland so sch\u00f6n\u201c Gro\u00dfes entsteht im Kleinen\u201c.&nbsp; Beginnen wir doch einfach mal damit wieder davon zu erz\u00e4hlen und zu berichten. In unseren pers\u00f6nlichen Geschichten lebt die Erinnerung an den Bergbau weiter. Wenn wir davon sprechen, berichten oder erz\u00e4hlen werden auch die kommenden Generationen davon profitieren. Dabei sollten wir uns nicht nur an den vielen bergm\u00e4nnischen Baudenkm\u00e4ler orientieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Wenn Politiker ihre Reden mit dem Bergmannsgru\u00df &#8222;Gl\u00fcck auf&#8220; enden bekomme ich immer ein ungutes Gef\u00fchl. Immerhin wird dieser Gru\u00df auch von denen genutzt die dem Bergbau ein Ende versetzten. Ich hatte lange Zeit das Gef\u00fchl, dass die Verantwortlichen in unserem Land vergessen haben woher ihr eigentlich Wohlstand kommt. Mit den Jahren wird man kl\u00fcger und wenn man sich das Thema Klimawandel vor Augen f\u00fchrt, muss man sich auch als ehemaliger Bergmann eingestehen, dass es besser ist sich von fossilen Brennstoffen zu verabschieden. Heute finde ich es gut, dass wir an der Saar immer \u00f6fter den Bergmannsgru\u00df gebrauchen. Auch dies ist ein St\u00fcck Erinnerungskultur.  <\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"644\" height=\"483\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Blog-3-644x483.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2793\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Blog-3-644x483.jpg 644w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Blog-3-300x225.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Blog-3-768x576.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Blog-3.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 644px) 100vw, 644px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Schon mit kleinen Dingen kann man vieles erreichen und dabei echte Zeichen setzen. Auch kleine Steine ziehen im Wasser ihre Kreise. Was k\u00f6nnen wir hier vor Ort tun? Ich denke wir haben auch unsere M\u00f6glichkeiten an den Bergbau zu erinnern. Ich glaube, dass fast jeder in diesem Land irgendeinen Bezug zum Bergbau besitzt. Ein Bergbaudenkmal haben wir schon mal im Dorf stehen. Zugegebenerma\u00dfen sollten wir uns intensiver und besser darum k\u00fcmmern. Wir sollten in den Dialog gehen und weitere M\u00f6glichkeiten pr\u00fcfen. Vielleicht k\u00f6nnte man einen Platz oder eine Stra\u00dfe nach einer Bergmann spezifischen Sache umbenennen? Es gibt viele M\u00f6glichkeiten. Der Weg zu einer guten Erinnerungskultur beginnt in unseren K\u00f6pfen. &nbsp;<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letztens habe ich im saarl\u00e4ndischen Rundfunk den Dokumentationsfilm \u201cDas Erbe unter den F\u00f6rdert\u00fcrmen &#8211; Was bleibt vom Bergbau?\u201c gesehen. Der Film von Mirko Tomic zeigt auf beeindruckende Weise wie es um das vorhandene Bergbauerbe an der Saar steht. Als ehemaliger Bergmann hat mich dieser Film sehr ber\u00fchrt und auch ein st\u00fcckweit nachdenklich gemacht. \u00dcber 250 Jahre pr\u00e4gte der Saarbergbau unser<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2795,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_crdt_document":"","footnotes":""},"categories":[1,902,8],"tags":[976,5,618,127,975,310],"class_list":["post-12029","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-meine-meinung","category-sellemols-und-awweile","tag-bergbaudenkmal","tag-dirmingen","tag-gemeinde-eppelborn","tag-landkreis-neunkirchen","tag-saarbergbau","tag-saarland"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/echta-derminga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12029","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/echta-derminga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/echta-derminga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/echta-derminga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/echta-derminga.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12029"}],"version-history":[{"count":26,"href":"https:\/\/echta-derminga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12029\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12498,"href":"https:\/\/echta-derminga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12029\/revisions\/12498"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/echta-derminga.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/2795"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/echta-derminga.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12029"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/echta-derminga.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12029"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/echta-derminga.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12029"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}