{"id":12788,"date":"2024-06-06T17:57:45","date_gmt":"2024-06-06T16:57:45","guid":{"rendered":"https:\/\/echta-derminga.de\/?p=12788"},"modified":"2024-06-06T18:09:26","modified_gmt":"2024-06-06T17:09:26","slug":"vom-steinigen-weg-der-gemeinde-dirmingen-zur-einheitsgemeinde-eppelborn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/echta-derminga.de\/?p=12788","title":{"rendered":"Vom steinigen Weg der Gemeinde Dirmingen zur Einheitsgemeinde Eppelborn"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Am 18. September 1972 wurde der Dirminger Hermann Bock mehrheitlich zum B\u00fcrgermeister der Gemeinde Dirmingen gew\u00e4hlt. Dies war zeitgleich die letzte Wahl eines B\u00fcrgermeisters in der selbstst\u00e4ndigen Gemeinde Dirmingen. Der damalige Gemeinderat setzte sich wie folgt zusammen: <strong>Hermann Bock als B\u00fcrgermeister, Otto Gordner als 1. Beigeordneter und Walter Heintz als 2. Beigeordneter. Mitglieder: Franz alt, Hans Baltes, Max Brill, Alois Detzler, Werner Gr\u00e4ser, Edmund Jochem, Ludwig Klein, Herbert Land, Ernst Lutz, Heinrich Nagel, Gisela Poitiers, Herbert Scherer, Franz Josef Spaniol, Gerhard Wager, Hans-Georg Wagner und Karl Wagner.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Ich bin mir nicht sicher, ob die 18 M\u00e4nner und eine Frau damals so genau wussten, dass sie dem letzten Dirminger Gemeinderat angeh\u00f6rten. Vermutlich d\u00fcrfte ihnen klar gewesenen sein, dass die Zeichen auf Ver\u00e4nderung stehen. Mit dem Gesetz \u00fcber die Neugliederung der Kreise und Gemeinden vom 19. Dezember 1973 wurden mit Wirkung vom 1. Januar 1974 aus den bisher 345 saarl\u00e4ndischen Gemeinden 50 neue Gemeinden gebildet. Die ehemaligen Gemeinden sind als Ortsteile mit eigenen Ortsr\u00e4ten in den neuen Gemeinden enthalten. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Die Amtszeit des letzten Dirminger B\u00fcrgermeisters Hermann Bock dauerte also gerade einmal zwei Jahre an. In dieser Zeit musste sich Hermann Bock und sein Gemeinderat mit der Umsetzung der Gebietsverwaltungsreform besch\u00e4ftigen. Im Jahre 1822 wurden die beiden B\u00fcrgermeistereien Eppelborn und Dirmingen erstmals durch einen gemeinsamen B\u00fcrgermeister verwaltet. \u00dcber die beiden Weltkriege hinaus wurden die beiden Ortsteile immer wieder als selbst\u00e4ndige Gemeinde mit wechselnden Verwaltungen gef\u00fchrt. Dies sorgte immer wieder f\u00fcr Spannungen und Ungereimtheiten. Bis zur Gr\u00fcndung der heutigen Gemeinde Eppelborn mussten einige H\u00fcrden genommen werden. Dabei ging es nicht zuletzt um unterschiedliche Herrschaftsverh\u00e4ltnisse und verschiedene Konfessionen. Besonders die beiden Ortschaften Eppelborn und Dirmingen mussten die aus ihrer Geschichte resultierten Ereignisse und Zerw\u00fcrfnisse beseitigen. Die Geschichte der beiden Ortschaften wurden schon  im Mittelalter gepr\u00e4gt und k\u00f6nnten unterschiedlicher nicht sein. Eppelborn unterstand der Di\u00f6zese Trier und dem Herzogtum Lothringen, dem auch sp\u00e4ter die Freiherrn von Buseck angeh\u00f6rten. Dirmingen dagegen geh\u00f6rte schon fr\u00fch zu der Di\u00f6zese Metz und seit der Reformation im Jahre 1575 zu der Grafschaft Saarbr\u00fccken. Bei den kommunalen Beratungen der Gebiets und Verwaltungsreform im Jahre 1974 war zun\u00e4chst geplant, dass die neue Einheitsgemeinde Eppelborn dem Keis Saarlouis zugeteilt werden sollte. Dirmingen hingegen war mit diesen Verwaltungspl\u00e4nen keineswegs einverstanden. Die Trennung vom Nachbardorf Berschweiler wurde in den betreffenden Gremien hei\u00df diskutiert. Eppelborn hatte ebenfalls bedenken und bef\u00fcrchtete eine Reduzierung der Gemeindefl\u00e4che und der Einwohnerzahlen. Immerhin verf\u00fcgte Dirmingen schon damals \u00fcber die gr\u00f6\u00dfte Bannmeile der ehemaligen Gemeinden im Illtal. Im Laufe der Diskussionen um die Gebietsverwaltungsreform kamen immer mehr Meinungsverschiedenheiten der verschiedenen Gremien ans Tageslicht. W\u00e4hrend Calmesweiler zun\u00e4chst die Zuordnung in Richtung Lebach favorisierte, stimmte der Dirminger Gemeinderat einer Einteilung in die Gemeinde Eppelborn nur dann zu, wenn die neue Gemeinde nicht dem neuen Kreis Saarlouis zugeordnet w\u00fcrde. Sollte dies nicht funktionieren wollte Dirmingen eine Einteilung nach Illingen oder Marpingen, wegen kirchlichen Verbindungen zu Berschweiler bevorzugen. Die beiden Gemeinder\u00e4te von Dirmingen und Berschweiler waren sich recht fr\u00fch dar\u00fcber einig zusammenzubleiben. Dieses Ziel sollte am Ende nicht erreicht werden.<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"484\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/22-1-700x484.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12792\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/22-1-700x484.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/22-1-300x207.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/22-1-768x531.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/22-1.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Am Ende kam es wie es kommen musste: Die eigenst\u00e4ndige B\u00fcrgermeisterei Dirmingen wurde zum 01. 01.1974 aufgel\u00f6st und der neuen Einheitsgemeinde Eppelborn zugeteilt. Die neue Gemeinde Epeplborn wurde dem Landkreis Ottweiler und sp\u00e4ter dem neun Landkreis Neunkirchen zugeteilt. Dirmingens Nachbarort Berschweiler wurde der Gemeinde Marpingen zugeordnet und Wustweiler der Gemeinde Illingen. Dirmingen bildet somit als \u00f6stlichster Ortsteil der Gemeinde Eppelborn die Grenze zu den Gemeinden Marpingen im Landkreis St. Wendel gelegen und der Gemeinde Illingen das ebenfalls im Landkreis Neunkirchen liegt. Nach dieser Gebietsverwaltungsreform wurde ein Ortsvorsteher mit einem Ortsrat als Bindeglied zwischen der hiesigen Bev\u00f6lkerung und dem Gemeinderat und sowie der Gemeindeverwaltung integriert. Erster Ortsvorsteher des Gemeindebezirks Dirmingen in der Gemeinde Eppelborn wurde Hans Baltes. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Der letzte Gemeinderat der selbst\u00e4ndigen Gemeinde Dirmingen hat sicherlich einen besonders hohen historischen Stellenwert. Ein anderes kommunales Gremium hat diesen Status ebenfalls erreicht. Das Ende des zweiten Weltkrieges bedeutete zeitgleich auch das Aus f\u00fcr die eigene Gemeindeverwaltung Dirmingen. Auf Anordnung des franz\u00f6sischen Kreiskommandaten vom 24. Dezember 1945 wurde neue Gemeinder\u00e4te mit beratendem Charakter ernannt. Neben dem B\u00fcrgermeister geh\u00f6rten damals folgende M\u00e4nner dem Gemeinderat der \u201eersten Stunde\u201c an: Wilhelm Rechkemmer (B\u00fcrgermeister), Valentin Br\u00fcck, Wilhelm Fleck, Arthur Fr\u00fchauf, Reinhard Gehres, albert Graus, Wilhelm Heintz, Fritz Hell, Peter Hoffmann, Josef Klein, Raymund Lenz. Aufgrund des Artikels 8 der VO Nr 54 der franz\u00f6sischen Besatzungsbeh\u00f6rden wurden im Sommer 1946 die ersten Gemeinderatswahlen im Saargebiet durchgef\u00fchrt. Dieser neue erstmals gew\u00e4hlte Gemeinderat l\u00e4utete nach den Kriegswirren den Beginn einer neuen Zeit ein. Der Gemeinderat w\u00e4hlte Georg Gr\u00e4\u00dfer zum B\u00fcrgermeister der Gemeinde Dirmingen.<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"487\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/33-700x487.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12793\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/33-700x487.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/33-300x209.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/33-768x535.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/33.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Zu der Geschichte der eigenst\u00e4ndigen Gemeinde Dirmingen geh\u00f6rt auch die Geschichte des Standesamtes Dirmingen. Seit 1906 wurden Personenstandsb\u00fccher gem\u00e4\u00df den gesetzlichen Bestimmungen beim Standesamt in Dirmingen gef\u00fchrt. Viele Jahre existierte in unserem Heimatort ein Standesamt I und ein Standesamt II. In alten urkundlichen Aufzeichnungen erfahren wir, dass ein \u201eVerwaltungsbezirk Dirmingen\u201c bereits im fr\u00fchen 19. Jahrhundert existierte. Nach den Wirren der napoleonischen Revolutions- und Kriegsjahre bestand ab dem Jahr 1815 wieder ein B\u00fcrgermeistereibezirk Dirmingen. Dieser wurde in Personalunion mit dem B\u00fcrgermeistereibezirk Eppelborn durch einen hauptamtlichen B\u00fcrgermeister unter der Bezeichnung B\u00fcrgermeisterei Eppelborn-Dirmingen verwaltet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Bis zum Jahre 1927 bestand eine getrennte Verwaltung die auch wirtschaftlich und haushaltm\u00e4\u00dfige Konsequenzen mit sich trug. Der damalige Dirminger B\u00fcrgermeistereibezirk umfasste die gleichen Orte wie der Standesamtsbezirk Dirmingen: Dirmingen, Berschweiler, Wiesbach, Humes, und Hierscheid. Dieser Bereich wurde als \u201eStandesamt Dirmingen in Eppelborn\u201c bezeichnet. Das bedeutete, dass Dirmingen seinen Namen an die Eppelborner Verwaltung verlieh, damit Beurkundungen in Eppelborn durchgef\u00fchrt werden konnten. Zum damaligen B\u00fcrgermeistereibezirk Eppelborn geh\u00f6rten Eppelborn, Bubach\/Camlesweiler, Habach, Macherbach Thalexweiler, Aschbach, Steinbach und D\u00f6rsdorf, diese Orte geh\u00f6rte seit 1815 unver\u00e4ndert zum Standesamtsbezirk Eppelborn und wurden auch zum Standesamt Eppelborn verwaltet. Bei der genauen Beobachtung wird man feststellen, dass diese Orte seit jeher der Di\u00f6zese Trier und dem Herzogtum Lothringen zugeteilt waren.<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"431\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/666-700x431.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12794\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/666-700x431.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/666-300x185.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/666-768x473.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/666.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Schon am 01. Januar 1906 wurde der &#8222;Standesamtsbezirk Dirmingen II&#8220; ausschlie\u00dflich f\u00fcr die Gemeinde Dirmingen allein in Dirmingen errichtet. Dieses Standesamt bleib bis zum Jahre 1922 allein verantwortlich f\u00fcr Dirmingen, Wiesbach Humes und Hierscheid. Nachdem Wiesbach im Jahre 1923 ein eigenes Standesamt erhielt wurde aus verwaltungstechnischen Gr\u00fcnden, mit Wirkung vom 01. August 1955, die beiden Gemeinden Humes und Herscheid dem Standesamtsbezirk Eppelborn zugeteilt. Die Gemeinde Berschweiler wurde dem Standesamtsbezirk II in Dirmingen zugeteilt. Bis zur Gebietsverwaltungsreform sollte unser Heimatort \u00fcber ein eigenes Standesamt verf\u00fcgen. Heute verf\u00fcgt die Einheitsgemeinde Eppelborn, mit ihren ca. 17 000 Einwohnern \u00fcber kein eigenes Standesamt mehr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Die saarl\u00e4ndischen Gemeinden sind bis heute mit dem Strukturwandel und der Gestaltung der eigenen Zukunft besch\u00e4ftigt. Mittlerweile werden immer \u00f6fter Stimmen laut, die die Abschaffung des Ortsrates verfolgen. Als Gr\u00fcnde werden zu hohen Kosten sowie die Sinnhaftigkeit des Ortsrates angeprangert. Tats\u00e4chlich verf\u00fcgt der Ortsrat nur \u00fcber eine beratende Funktion. Richtungsweisende Entscheidungen werden vom Gemeinderat getroffen.<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"435\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/44-700x435.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12795\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/44-700x435.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/44-300x186.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/44-768x477.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/44.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Ich pers\u00f6nlich verfolge seit vielen Jahren die Meinung, dass man die Ortsr\u00e4te wieder st\u00e4rken und ihnen mehr Mitspracherecht zugestehen sollte. Ein Ortsrat verf\u00fcgt in der Regel \u00fcber mehr Basisn\u00e4he als der Gemeinderat. Eine Kommune ist gut beraten seinen Ortsr\u00e4ten mehr Vertrauen und Beteiligung zuzusprechen. In Zeiten, in denen es der Politik im Allgemeinen nicht so gut geht, sollte man verst\u00e4rkt an den kommunalen Gremien festhalten. Ortsr\u00e4te stehen im st\u00e4ndigen Kontakt zu den Menschen in ihren D\u00f6rfern. Die politischen Vereine hatten es zuletzt zusehends schwerer junge Menschen, besonders Frauen, zu finden die sich bereiterkl\u00e4ren ein politisches Amt oder ein Mandat zu \u00fcbernehmen. Am Sonntag,09.Juni 2024 finden die Kommunalwahlen statt. In Zeiten, in denen auch Kommunalpolitiker immer \u00f6fter Ziel von Wut und Hass werden, k\u00f6nnte dies eine richtungsweisende Wahl werden. <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"403\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/w2100_h1209_x1796_y604_SZ_65103709_1484078281_RGB_190_1_1_14637b5d5995fa165aea6e90751e989f_1566210285_1484078281_1073a936cd-13d94037a4439931-700x403.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17411\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/w2100_h1209_x1796_y604_SZ_65103709_1484078281_RGB_190_1_1_14637b5d5995fa165aea6e90751e989f_1566210285_1484078281_1073a936cd-13d94037a4439931-700x403.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/w2100_h1209_x1796_y604_SZ_65103709_1484078281_RGB_190_1_1_14637b5d5995fa165aea6e90751e989f_1566210285_1484078281_1073a936cd-13d94037a4439931-300x173.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/w2100_h1209_x1796_y604_SZ_65103709_1484078281_RGB_190_1_1_14637b5d5995fa165aea6e90751e989f_1566210285_1484078281_1073a936cd-13d94037a4439931-768x442.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/w2100_h1209_x1796_y604_SZ_65103709_1484078281_RGB_190_1_1_14637b5d5995fa165aea6e90751e989f_1566210285_1484078281_1073a936cd-13d94037a4439931-1536x884.jpg 1536w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/w2100_h1209_x1796_y604_SZ_65103709_1484078281_RGB_190_1_1_14637b5d5995fa165aea6e90751e989f_1566210285_1484078281_1073a936cd-13d94037a4439931-2048x1179.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Wenn es um Kommunalwahlen geht und somit die Zukunft unseres Dorfes auf dem Spiel steht, sollte das Parteibuch eine untergeordnete Rolle spielen. Zu dieser Erkenntnis bin auch ich pers\u00f6nlich zugegebenerma\u00dfen recht sp\u00e4t gekommen. Ich habe viele Jahre den Fehler gemacht den politischen Konkurrenten als Feindbild anzusehen. Das Leben ist ein Lernprozess. Heute bin ich mir dar\u00fcber bewusst, dass wir nur gemeinsam, partei\u00fcbergreifend und Seite an Seite die Probleme unseres Heimatortes bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen. Demokratie und Mitbestimmung sind wertvolle Eckpfeiler unseres Allgemeinwohls. Unsere demokratischen Grundwerte m\u00fcssen bereits in den D\u00f6rfern unseres Landes verteidigt werden.<\/strong> <strong>Heute sehe ich l\u00e4ngst nicht mehr ein, mit Landsleuten, Bekannten und Freunden aufgrund eines Parteibuchs zu streiten.<\/strong> <strong>Viel wichtiger ist es, die Kr\u00e4fte zum Wohle unseres Heimatortes zu b\u00fcndeln.<\/strong> <strong>Bleibt die Hoffnung, dass unser Heimatort auch nach diesen Kommunalwahlen einen guten, gemeinsamen Weg einschl\u00e4gt. Das sind wir unserer Bev\u00f6lkerung und Landsleuten schuldig !<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"902\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/777-700x902.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12797\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/777-700x902.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/777-233x300.jpg 233w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/777-768x989.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/777.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 18. September 1972 wurde der Dirminger Hermann Bock mehrheitlich zum B\u00fcrgermeister der Gemeinde Dirmingen gew\u00e4hlt. 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