{"id":16592,"date":"2024-01-21T18:03:40","date_gmt":"2024-01-21T17:03:40","guid":{"rendered":"https:\/\/echta-derminga.de\/?p=16592"},"modified":"2024-01-21T18:08:52","modified_gmt":"2024-01-21T17:08:52","slug":"dirmingen-ein-tag-im-jahr-1961","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/echta-derminga.de\/?p=16592","title":{"rendered":"Dirmingen \u2013 Ein Tag im Jahr 1961"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Fastnacht im Jahre 1961.<\/strong> <strong>Lachen, Tanzen und schunkeln geh\u00f6ren fest zur n\u00e4rrischen f\u00fcnften Jahreszeit. Das Land befindet sich immer noch im Wiederaufbau. L\u00e4ngst sind noch nicht alle H\u00e4user und Geb\u00e4ude, die im Krieg zerst\u00f6rt wurden, wieder hergestellt. Nach der Volksabstimmung und der anschlie\u00dfenden R\u00fcckgliederung des Saarlandes wurde das Saarland zum 10 deutschen Bundesland der noch jungen Bundesrepublik Deutschland. Nach dem Krieg kehrten nur langsam die alten deutschen Braucht\u00fcmer in das Bewusstsein der Menschen zur\u00fcck. Fastnacht wurde auch w\u00e4hrend der Weimarer Republik und der NS-Regimes gefeiert. Die Nazis nutzten die f\u00fcnfte Jahreszeit gerne f\u00fcr die Inszenierung der sogenannten \u201eVolksgemeinschaft\u201c. Dabei duldeten die Nazi-Schergen l\u00e4ngst nicht alle Traditionen.  M\u00e4nner in Frauenkleidern waren beispielsweise nicht gerne gesehen.<\/strong> <strong>In vielen St\u00e4dten \u00fcbernahmen Nationalsozialisten die Regie \u00fcber den Karneval. Ende der 1950-er Jahre l\u00f6ste sich die Gesellschaft allm\u00e4hlich von ihrer Vergangenheit und versuchte auch im Karneval neue Wege zu finden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Wie aber sah es damals in den 1960-er Jahren in unserem D\u00f6rfchen aus? In Dirmingen boomte die Wirtschaft. Die &#8222;Sch\u00e4fer Brauerei&#8220; und die Firma H\u00f6ll machten rekordverd\u00e4chtige Ums\u00e4tze. Die Gastronomie mit \u00fcber 20 Gastst\u00e4tten boomte. In mehreren Stra\u00dfen existierten kleinere Kolonialwarenladen.  . Im Jahre 1955 wurde die Kolpingfamilie Dirmingen gegr\u00fcndet. Mit einem Maskenball im Hesedenz -Saal wurde die erste n\u00e4rrische Veranstaltung der Untergruppierung &#8222;Abteilung Frohsinn&#8220; gefeiert. Zuvor hatte der Theaterverein Dirmingen f\u00fcr die ersten<strong>  <\/strong>organisierten Karnevalsveranstaltungen und Umz\u00fcge in Dirmingen gesorgt. Mit der Gr\u00fcndung der Kolpingfamilie Dirmingen bekam die &#8222;Derminga Faasend&#8220; ihre erste eigene organisierte Kultur zugesprochen. Nach dem ersten Maskenball folgten die ersten legend\u00e4ren Kappensitzungen im Hesendenz- Saal. L\u00e4ngst waren noch nicht alle Narben des zweiten Weltkrieges verblasst. Durch unser Dorf klaffte immer noch eine gro\u00dfe Wunde. Katholiken und Protestanten gingen sich lieber aus dem Weg. W\u00e4hrend im &#8222;Ortsteil M\u00fcllbach&#8220; \u00fcberwiegend katholische B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger wohnten, lebten in der Ortsmitte und auf den H\u00fcgeln meistens evangelische Christen. Die ersten Karnevalsveranstaltungen der Kolpingfamilie wurden \u00fcberwiegend katholischen Christen gefeiert. <strong>Ein Versuch, einen Tag in Dirmingen im Jahre 1961 zu rekonstruieren, sollte naturgem\u00e4\u00df scheitern. Schlie\u00dflich war ich aus nat\u00fcrlichen Gr\u00fcnden selbst nicht dabei. Dennoch habe ich einmal mehr versucht, einen Tag in Dirmingen im Jahre 1961 nachzustellen. Ich werde bei diesem Versuch bestimmt nicht frei von Fehlern gehandelt haben. Dennoch oder \u201cgraad se l\u00e4\u00e4ds\u201d m\u00f6chte ich es wagen:<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"468\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Fas-9-700x468.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16604\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Fas-9-700x468.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Fas-9-300x200.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Fas-9-768x513.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Fas-9.jpg 1428w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Es ist Samstag, 05. Februar 1961<\/em>. <em>Edmund Jochum sitzt an dem schweren Schreibtisch und hat seinen Kopf auf beide H\u00e4nde gest\u00fctzt. Mit seinen gro\u00dfen Fingern f\u00e4hrt er sich immer wieder durch sein volles Haar. Seit Tagen feilt er an der Er\u00f6ffnungsrede zu der gro\u00dfen Kappensitzung der noch jungen Kolpingfamilie Dirmingen. Nun ist er an einem Punkt angelangt, an dem er einfach nicht mehr weiterkommt. Die letzten Monate waren \u00e4u\u00dferst strapazierend. Mit der Gr\u00fcndung der Kolpingfamilie am 23. Januar 1955 wurde Jochum zum Senior des noch jungen Vereins gew\u00e4hlt. Lehrer Jochum ist sich seiner Verantwortung bewusst und hat gro\u00dfe Pl\u00e4ne. Gemeinsam mit dem Pr\u00e4ses H.H Definitor Didas und seinem Freund Hans Recktenwald ist es ihm gelungen binnen weniger Monate einen Verein aus der Wiege zu heben. Jochum lehnt sich in seinen gro\u00dfen Stuhl und dr\u00fcckt dabei sein Kreuz durch. Sein Blick schweift am gro\u00dfen B\u00fccherregal vorbei durch das Fenster hinaus zu dem gro\u00dfen Baum. Es ist kalt an diesem 05. Februar 1961. Seit Tagen regnet es unaufh\u00f6rlich. Dieser Samstag ist f\u00fcr die Weiterentwicklung des Vereins sehr wichtig. Senior Jochum hat sich seit Gr\u00fcndung des Vereins gro\u00dfe Verdienste um die &#8222;Abteilung Frohsinn&#8220; erworben. Heute Abend soll die j\u00e4hrliche Kappensitzung im &#8222;Hesedenz-Saal&#8220; stattfinden. Alles ist vorbereitet und gut organisiert. Mit der bekannten &#8222;Richard Wagner Kapelle&#8220; hofft der Verein in diesem Jahr eine neue \u00c4ra einzuleiten. Der Lehrer erhebt sich aus seinem schweren Stuhl und geht zu dem gro\u00dfen Fenster. Sein Blick wandert zur Stra\u00dfe hinunter. Als er seinen Freund Hans Recktenwald auf der Stra\u00dfe erkennt, muss er unwillk\u00fcrlich schmunzeln. Jochum geht zum gro\u00dfen Wandschrank und nimmt zwei Gl\u00e4ser aus der untersten Schublade. Er schlendert zum gro\u00dfen Schreibtisch und f\u00fcllt zwei Gl\u00e4ser aus der gro\u00dfen \u201eSch\u00e4fer Bier -Literflasche\u201c. Als es endlich l\u00e4utet, stellt der die Gl\u00e4ser nieder und geht zur Haust\u00fcr.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Es gibt keine gro\u00dfe Begr\u00fc\u00dfungszeremonie. Die beiden M\u00e4nner haben sich in den letzten Tagen und Monate zu oft gesehen. Jochum \u00f6ffnet die T\u00fcr, nickt und zeigt auf sein Arbeitszimmer. Recktenwald folgt wortlos und entledigt sich seinem Mantel und seinem Hut. Im Arbeitszimmer angekommen, l\u00e4sst sich Hans Recktenwald m\u00fcde auf einen Stuhl niedersinken. Senior Jochum reicht seinem Kolpingsbruder das Bierglas und hebt das seine zum Prosit an. Recktenwald nimmt einen gro\u00dfen Schluck um seinem Freund anschlie\u00dfend tief in die Augen zu blicken.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><em>\u201eNa, Hans, gibt es Probleme?\u201c, fragt der Senior mit einem etwas kritischen Unterton. Hans Recktenwald nimmt noch einen Schluck Gerstensaft und grinst Edmund Jochum schelmisch an. Recktenwald tr\u00e4gt seit Gr\u00fcndung der Kolpingfamilie als Theaterwart die Verantwortung. Schon vor seiner Amtszeit war Recktenwald im Theaterverein Dirmingen eine aktive S\u00e4ule. Edmund Jochum wusste genau, dass er f\u00fcr seine \u201eFrohsinns Abteilung\u201c auf die Unterst\u00fctzung der ehemaligen Mitglieder des Theatervereins angewiesen war. Jochum zieht eine Augenbraue hoch und blickt seinen Freund pr\u00fcfend an. \u201eEt l\u00e4uft Edmund, dat werdd schon ebbes genn\u201c , nuschelt Recktenwald, bevor er wieder sein Glas zum Mund f\u00fchrt. Nach einem weiteren gro\u00dfen Schluck setzt Recktenwald sein Glas nieder, atmet aus und f\u00e4hrt fort: \u201cEt woar vill \u00c4rwend, Edmund, et es guud dat ma met dem M\u00fcll Hans noch eena voar die B\u00fctt gefonn hann. Wenn ma de Willebald net h\u00e4tte, oje\u201c<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Jochum nickt erleichtert und blickt zur Uhr: \u201cEt es schon 11:00 Uhr on ich kumme met meiner Er\u00f6ffnungsred net weirra.\u201c Recktenwald muss schmunzeln und erwidert: &#8222;Nix naued, guck schomol, dat dau net werra en dein Pachtna Dialekt f\u00e4\u00e4lschd.&#8220;<\/em>\u2002<em>&#8222;Jo\u201c, erwidert Jochum mit einem leichten L\u00e4cheln: \u201eDer Spaniol Nikolaus es der beschde Texter denne ma fenne kunnde, nur manchmol passt dat met dem, watt eich saan well, net so gut zesamme.\u201c&nbsp;Beide M\u00e4nner beginnen unwillk\u00fcrlich zu lachen. Edmund Jochum nimmt einen gro\u00dfen Schluck Bier und sagt: \u201eIch hann dem Pr\u00e4ses Didas versprooch, dat mir e scheena Maskenball off die B\u00fchn stelle.\u201c Hans Recktenwald nickt zustimmend und nuschelt: \u201eDat wedd schon guudd genn. Wie gedd et dann dem Pr\u00e4ses Didas ?\u201c<\/em> <em>Jochem zuckt mit den Schultern.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><em>Nach dem Mittagessen versucht Edmund Jochem ein wenig zu schlafen. Er legt sich auf die gro\u00dfe Couch in ein Arbeitszimmer und l\u00e4sst seinen Gedanken freien Lauf: \u201eHann mir wirklich an alles gedenkt?\u201c ,fragt sich der Senior. In Gedanken versunken blickt er zur\u00fcck auf die Gr\u00fcndungsversammlung der Kolpingfamilie und an die vielen guten Gr\u00fcndungsmitglieder, die allesamt der heutigen Fastnachtsveranstaltung entgegenfiebern. Jochum kann nicht schlafen. Mit einem gro\u00dfen Seufzer steht er auf und geht zum gro\u00dfen Schreibtisch. Jochum ist nerv\u00f6s. Der Senior wei\u00df, dass vieles an der heutigen Kappensitzung h\u00e4ngt. In den letzten Jahren hat sich der Verein stetig weiterentwickelt. Nun ist es Zeit die n\u00e4chsten Schritte einzuleiten. Diese Veranstaltung muss die Geburtsstunde einer neuen Fastnachtstradition werden.<\/em><\/strong> <em><strong>Viele neue Ideen wurden gesponnen und auf den Weg gebracht.<\/strong> <strong>Erstmals wurde der Kappensitzung mit dem Slogan: &#8222;Die lachende B\u00fctt&#8220; ein Motto zugesprochen. &#8220; Et moss uus gelinge, dat ganze Do<\/strong><\/em><strong><em>rf mee enzubrenge&#8220;, nuschelt der Senior vor sich hin.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Es ist 14:30 Uhr als Edmund Jochem sein Haus verl\u00e4sst. Der Senior muss an die frische Luft und hat sich vorgenommen seinen Pr\u00e4ses Didas zu besuchen. Seit einiger Zeit geht es Pastor Didas nicht besonders gut. Jochum macht sich \u00fcber den Gesundheitszustand seines Pr\u00e4ses so seine Gedanken und nimmt sich vor  anschlie\u00dfend im &#8222;Hesendzenz Saal&#8220; vorbeizuschauen. Herrmann Hoffmann ist seit dem Morgen mit dem B\u00fchnenbild besch\u00e4ftigt. Jochum hat versprochen, die Abnahme der B\u00fchne pers\u00f6nlich entgegenzunehmen. Jochum nimmt den steilen Anhang vorbei an der katholischen Kirche hin zum Pfarrhaus. Als er an der Kirche vorbeigeht, bleibt er kurz stehen und blickt empor zum Kirchturm: \u201eWat hat diese Gemeinde net schon alles iwwerstann\u201c ,nuschelt sich der Senior in den Bart. \u201eImmer werra, es die Gemen offgestann, ach wenn et noch so schwer woar.\u201c Jochem nickt stolz und nimmt die letzten Schritte in Richtung Pfarrhaus. Lehrer Jochum wei\u00df, dass die katholische Pfarrgemeinde in den letzten Jahren vieles geleistet hat. Nach der Zerst\u00f6rung der Kirche wurde in k\u00fcrzester Zeit mit eigenen Kr\u00e4ften ein neues Gotteshaus errichtet. Das alles ist jetzt schon einige Jahre her und die Gemeinde befindet sich auf einem guten Weg. \u201eWas w\u00e4re mir ohne uusaa Pastor Didas\u201c ,nuschelt sich der Senior erneut in den Bart und klingelt an der schweren T\u00fcr. Der Pastor selbst \u00f6ffnet die T\u00fcr und blickt seinen Freund pr\u00fcfend an: \u201e Onn, alle Vorbereitungen getroffen ?\u201c Jochum nickt und f\u00e4hrt sich wieder durch sein volles Haar. \u201eAllmol, Pastor, mir senn offm gudde Weech.\u201c \u201eWie kann ich dir dann helfe\u2018\u201c ,erwidert der Pastor. \u201eIch wollt nur nommol mit dir schw\u00e4tze on frohe wie et dir gedd, Pastor.\u201c Der Pr\u00e4ses nickt aufmunternd und erwidert:\u201c Komm ich wollt grad e bisje naus, mir geehn zesamme.\u201c Die beiden M\u00e4nner nehmen den Weg in Richtung \u201eG\u00e4nseberg\u201c und versinken im Gespr\u00e4ch.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em><strong>Es ist 17:30 Uhr als Edmund Jochum den \u201eHesedenz Saal\u201c betritt. Hermann Hoffmann steht zusammen mit Willibald und Nikolaus Spaniol vor der B\u00fchne. Jochum wei\u00df, dass er viele gute, zuverl\u00e4ssige Helfer um sich herumhat. Zu den vielen engagierten Gr\u00fcndungsmitgliedern der Kolpingfamilie die sich auch aktiv an der &#8222;Derminga Faasend&#8220; beteiligten geh\u00f6ren: Herbert Giese, Anton Pulch, Franz Josef Spaniol, Willibald Spaniol, Josef Kirsch, Josef Pulch, Gerhard Spaniol, Anton Lambert und G\u00fcnther Spaniol geh\u00f6rt Hans Recktenwald und Toni Bick.<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>\u201eDat B\u00fchnenbild es werklich guudd woar, orra?\u201c ,poltert Jochum in das Gespr\u00e4ch der beiden M\u00e4nner. Herrmann Hoffmann und Willibald Spaniol blicken sich kurz an und nicken zustimmend.<\/em> <em>Jochum blickt sich Saal um und fragt: \u201eDie sechs Mann fier de Elferrat wesse jo allegare bescheed, orra?\u201c \u201cJo, jo\u201c ,nuscheln die beiden M\u00e4nner. \u201eOn die Narrenkappe aus Papier on die Liederb\u00fccher senn aach do?\u201c \u201eJo, jo\u201c ,erwidern beide M\u00e4nner im Einklang. \u201eGut so!\u201c ,erwidert der Senior und geht in Richtung Saalmitte.<\/em> W\u00e4hrend dem schlendern durch den Saal fragt der Senior:&#8220; Stett dei B\u00fcttered&#8216; Willibald?&#8220; &#8222;jo,Jo&#8220;, antwortet der Karnevalist mit einem Schmunzeln im Gesicht..<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em><strong>Jochum dreht sich um und fragt: &#8222;Hann ihr mol die Sprechanlage kontrolliert? Geed die ach guud?\u201c Willibald Spaniol f\u00e4hrt sich \u00fcber das Gesicht und wankt unentschlossen seinen Kopf. &#8222;Ey guudd\u201c, erwidert Herman Hoffmann, &#8222;nett immer, awer ach immer \u00f6fter.\u201c Die M\u00e4nner m\u00fcssen unwillk\u00fcrlich lachen. \u201eWenn nur dat Licht aan bleibt&#8220;, erwidert Jochum besorgt. In den letzten Wochen mussten die Freunde immer wieder feststellen, dass w\u00e4hrend den Proben das Licht ausfiel. Die drei M\u00e4nner nickten sich besorgt zu.<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Hans Recktenwald betritt den \u201eHesedenz-Saal\u201c und nickt schon beim hereinkommend zufrieden den M\u00e4nnern entgegen. \u201eGudd so, ihr Leit, nur schad\u2018, dass ma nur Pl\u00e4tz voar e Sechserrat hann on net wie normal voar e Elferat.\u201c \u201eDat macht nix widersprcht Senior Jochum, wenn sonschd alles klappt es dat net schlemm.\u201c \u201eSo, dat woar et, eich geehn Hemm mich omziehe, vergesse die Zeit net und senn pienktlich\u201c , zischt Senior Jochem beim Verlassen des Saals.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"512\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/000-700x512.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16606\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/000-700x512.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/000-300x220.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/000.bmp 723w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"486\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00024-700x486.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16607\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00024-700x486.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00024-300x208.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00024.bmp 749w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em><strong>Seit 20:00 Uhr steht der Elfer-&#8222;Sechserrat&#8220; gespannt hinter der T\u00fcr zum gro\u00dfen Saal. Alle Pl\u00e4tze sind besetzt und die Stimmung ist heiter aber auch angespannt. Es liegt ein Knistern in der Luft. Edmund Jochem versucht den n\u00e4rrischen Rat aufzumuntern und ruft immer wieder heiter heraus: \u201eHoldrio, Holdrio, Holdrio!\u201c<\/strong><\/em> <strong><em>\u201eWat haschde dann nur emma met deinem Holdrio? Et es Faasend on do heischd et Allez hopp!\u201c ,ruft Gerhard Spaniol dem Senior schmunzelnd entgegen. \u201eDat es egal, Hauptsache, ihr komme mol aus der Reserve ennaus, gleich gedd et los\u201c ,poltert Edmund Jochem lachend zur\u00fcck.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"467\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00095-Kopie-700x467.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16612\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00095-Kopie-700x467.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00095-Kopie-300x200.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00095-Kopie-768x513.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00095-Kopie.bmp 776w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"463\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00025-700x463.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16613\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00025-700x463.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00025-300x199.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00025.bmp 757w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Die Musik erklingt und die Narrhallamarsch ert\u00f6nt. \u201eDas es die Stonn\u201c, denkt Edmund Jochem und f\u00fchrt seine M\u00e4nner stolz in den gro\u00dfen Saal hinein. Die Stimmung ist gro\u00dfartig. Von allen Seiten erklingt es \u201eAllez hopp, Allez Hopp, Allez Hopp\u201c. So lange hatten sich die M\u00e4nner auf diesen Moment gefreut. Endlich &#8222;Faasend&#8220; und endlich wieder Kappensitzung.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"485\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00085-Kopie-2-700x485.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16608\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00085-Kopie-2-700x485.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00085-Kopie-2-300x208.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00085-Kopie-2-768x532.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00085-Kopie-2.bmp 781w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"492\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00085-Kopie-3-700x492.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16609\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00085-Kopie-3-700x492.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00085-Kopie-3-300x211.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00085-Kopie-3-768x540.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00085-Kopie-3.bmp 771w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em><strong>Edmund Jochem schwingt sein Narrenzepter und ger\u00e4t in eine wahre Euphorie. Es sind nur noch wenige Schritte bis zur kleinen B\u00fchne und dann kann die Show losgehen. Zwei Stufen und der Elferrat- &#8222;Sechserrat&#8220; nimmt endlich Platz auf der &#8222;gro\u00dfen&#8220;, n\u00e4rrischen B\u00fchne. Alles lacht und gr\u00f6hlt freudentrunken und beseelt. Als Edmund Jochem die letzte Stufe nehmen m\u00f6chte stolpert er und kann sich im letzten Moment gerade noch auf den Beinen halten. Der ganze Elferrat- &#8222;Sechserrat&#8220; reagiert blitzschnell und macht aus der Not eine Tugend. Wie eingeprobt ruft der Rat pl\u00f6tzlich unwillk\u00fcrlich und ohne Absprache : \u201eHoppla Hopp, Hoppla Hopp, Hoppla Hopp\u201c. Edmund Jochem blickt irritiert zur\u00fcck und muss lachen.<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Die Kappensitzung wurde zu einem gro\u00dfen Erfolg, wobei das n\u00e4rrische Publikum sich immer wieder \u00fcber den neuen Ausruf &#8222;Hoppla Hopp&#8220; am\u00fcsierte und diesen neuen Schlachtruf auch regelm\u00e4\u00dfig aus voller \u00dcberzeugung ausrief. <\/em><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"477\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00085-Kopie-700x477.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16610\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00085-Kopie-700x477.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00085-Kopie-300x204.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00085-Kopie-768x523.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00085-Kopie.bmp 775w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"476\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00085-700x476.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16611\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00085-700x476.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00085-300x204.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00085-768x523.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/SWScan00085.bmp 789w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em><strong>Es ist sp\u00e4te Nacht. Edmund Jochem und seine M\u00e4nner stehen m\u00fcde, aber gl\u00fccklich an der Theke. \u201eSo hott eich mir et vorgestellt\u201c ,brach es stolz aus dem Senior heraus. \u201eJo, jo, obwohl de da beinoh de Hals gebroch hoschd\u201c ,erwiderte Recktenwald. Die M\u00e4nner beginngen gleichzeitig zu lachen und prosteten sich freundlich zu. \u201eDat h\u00e4tt solle so senn, ihr Leit\u201c ,sagte Jochem. Jetzt hann mir e eichener Derminga Ausruf. Jetzt w\u00e4re ma emma Hoppla Hopp rufe. Der do Stolperer hott sich werklech gelohnt.\u201c<\/strong><\/em> <strong><em>&#8222;Dat es e guud Idee&#8220;, erwiderte Recktenwald.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"915\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/KKV-Werbung-700x915.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16615\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/KKV-Werbung-700x915.jpeg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/KKV-Werbung-229x300.jpeg 229w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/KKV-Werbung-768x1004.jpeg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/KKV-Werbung-1175x1536.jpeg 1175w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/KKV-Werbung.jpeg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Diese Geschichte ist auf der Grundlage historischer Ereignisse frei erfunden, wobei es die namentlich erw\u00e4hnten Personen tats\u00e4chlich gegeben hat. Ziel ist es den Lesern und Menschen unseres Heimatortes die Geschichte Dirmingens n\u00e4her zu bringen und dem Vergessen entgegenzuwirken. So wie in dieser frei erfundenen Geschichte, k\u00f6nnte es sich am Ende tats\u00e4chlich zugetragen haben<\/strong>\u00a0<strong>!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fastnacht im Jahre 1961. Lachen, Tanzen und schunkeln geh\u00f6ren fest zur n\u00e4rrischen f\u00fcnften Jahreszeit. Das Land befindet sich immer noch im Wiederaufbau. L\u00e4ngst sind noch nicht alle H\u00e4user und Geb\u00e4ude, die im Krieg zerst\u00f6rt wurden, wieder hergestellt. Nach der Volksabstimmung und der anschlie\u00dfenden R\u00fcckgliederung des Saarlandes wurde das Saarland zum 10 deutschen Bundesland der noch jungen Bundesrepublik Deutschland. 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