{"id":18811,"date":"2025-05-10T08:04:48","date_gmt":"2025-05-10T07:04:48","guid":{"rendered":"https:\/\/echta-derminga.de\/?p=18811"},"modified":"2025-05-10T08:04:48","modified_gmt":"2025-05-10T07:04:48","slug":"was-ist-dran-an-unseren-sagen-mythen-und-legenden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/echta-derminga.de\/?p=18811","title":{"rendered":"Was ist dran an unseren Sagen, Mythen und Legenden?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Wie in den meisten L\u00e4ndern Europas gibt es auch im Saarland zahlreiche Sagen und Legenden. Meistens bemerkt man erst auf den zweiten Blick, dass viele weitverbreitete Sagen und volkst\u00fcmliche Erz\u00e4hlungen in lokale Varianten umgewandelt werden. Die Menschen erz\u00e4hlten sich schon immer gerne unglaubliche Geschichten. Die meisten Erz\u00e4hlungen wurden \u00fcber Jahrhunderte von Generation zu Generation weitergegeben. Im Laufe der Jahre ver\u00e4ndert sich so manche Geschichte und viele Details bleiben auf der Strecke. Besonders in der Zeit der Romantik, von 1795 bis 1848, entstanden zahlreiche M\u00e4rchen, Sagen und Legenden. Das damals noch nicht so dicht besiedelte Saargebiet bot einen optimalen N\u00e4hrboden f\u00fcr Geschichtenerz\u00e4hler und die Verbreiter von Mythen, Sagen und Legenden. W\u00e4lder, Weiden und kleine romantische D\u00f6rfer weckten die Fantasie der M\u00e4rchenerz\u00e4hler, Gro\u00dfm\u00fctter, Wirtsleuten, Philosophen und Schreiberlingen. In Deutschland gibt es einen riesigen Schatz an M\u00e4rchen und Geschichten. Mal sind diese Sagen und Legenden unterhaltsam und lustig, mal r\u00e4tselhaft und lehrreich, mal gruselig und ganz oft auch geheimnisvoll.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Viele der regionalen Erz\u00e4hlungen, Legenden und Fabeln, die sich immer wieder auch auf tats\u00e4chliche Ereignisse, Orte oder Personen beziehen, geraten zusehends in Vergessenheit. Wenn wir unsere Geschichten und Legenden nicht weitererz\u00e4hlen, werden sie irgendwann verloren gehen. Nat\u00fcrlich gibt es auch in Dirmingen, wie in den meisten anderen saarl\u00e4ndischen D\u00f6rfern, etliche Sagen, Mythen und Erz\u00e4hlungen. Zu den bekanntesten Sagen unseres Dorfes geh\u00f6rt mit Sicherheit die Geschichte von der \u201eGoldenen Chaise\u201c, um die sich bis heute zahlreiche Geschichten ranken. Die \u201eGoldene Chaise\u201c soll, der Sage nach, in der Frankenbach begraben liegen. Ein fr\u00e4nkischer F\u00fcrst soll die Kutsche auf seiner Flucht im Bereich der Frankenbach vergraben haben. Die Sage behauptet das die \u201eChaise\u201c nicht tiefer als ein Hahnenfu\u00df unter der Erde liegen soll.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"525\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/G-Franze-3-700x525.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18816\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/G-Franze-3-700x525.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/G-Franze-3-300x225.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/G-Franze-3-768x576.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/G-Franze-3-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/G-Franze-3-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">DIGITAL CAMERA<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Schon als Kind machten wir uns auf den Weg in die Frankenbach, um endlich f\u00fcndig und somit reich zu werden. Alles buddeln und graben nutzte nichts. Wir blieben leider ohne Erfolg und tr\u00f6steten uns damit, dass es sich wahrscheinlich um einen sehr gro\u00dfen Hahn gehandelt haben muss. Spa\u00df beiseite, Sagen, Mythen und Legenden entstehen \u00fcberall und basieren letztlich aus alten \u00dcberlieferungen, einem St\u00fcck Aberglaube und alten Geschichten. Den Rest besorgt der Volksmund! Genau hier liegt buchst\u00e4blich der \u201eHase im Pfeffer\u201c.\u00a0 Viele unserer Sagen, Mythen und Legenden \u00e4hneln sich und werden in anderen Ortschaften in abge\u00e4nderter Form weitererz\u00e4hlt. Genauso verh\u00e4lt es sich auch mit der Sage um die \u201eGoldene Chaise\u201c, im Dirminger Frankenbach. Nur ein paar Kilometer weiter, ganz in der N\u00e4he im benachbarten Tholey, wird die Geschichte in anderer Form berichtet.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die Varussage aus Tholey \u00e4hnelt in vielerlei Hinsicht unserer Sage um die \u201eGoldenen Chaise\u201c. Zumindest scheint es so, dass der gute Hahn schon \u00f6fter als Messeinheit benutzt wurde. Bekanntlich ist Tholey nur 9 Kilometer von Dirmingen entfernt. Es ist gut m\u00f6glich, dass es sich im Grunde um die gleiche Sage handelt, die jedoch im Laufe der Jahrhunderte lokal abgewandelt wurde. Aus dem r\u00f6mischen Statthalter wurde irgendwann kurzerhand ein fr\u00e4nkischer F\u00fcrst. Die Sage k\u00f6nnte kurzerhand den Zeiten angepasst geworden sein. Nachweislich geh\u00f6rt das Gebiet der Frankenbach zu den \u00e4ltesten Liegenschaften unseres Heimatortes. Keltische, r\u00f6mische und Germanische Funde weisen auf Siedlungsgebiete im Bereich der Frankenbach. Die Besiedlung unseres Dorfes begann in der Frankenbach. Irgendwann lie\u00dfen sich die Menschen am Zusammenfluss der Ill und Alsbach nieder. Landschaft mit Weiden und W\u00e4ldern ben\u00f6tigen nat\u00fcrlich auch Sagen oder Legenden. Der Volksmund macht sich seinen eigenen Reim auf die uralten Geschichten unserer Region.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"491\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/G-Brauerei-700x491.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18817\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/G-Brauerei-700x491.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/G-Brauerei-300x211.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/G-Brauerei-768x539.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/G-Brauerei.jpg 1074w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Rictius Varus, r\u00f6mischer Statthalter in Trier, ein erkl\u00e4rter Christenfeind, schloss mit dem Teufel eine Wette ab: w\u00e4hrend er mit einem Sechsgespann den Schaumberg hinaufgaloppierte, sollte der Teufel ebenso schnell den Weg vor ihm pflastern, indem er das Pflaster hinter dem Gespann wegriss und vorne neu verlegte. Varus verlor die Wette und wurde vom H\u00f6llenf\u00fcrsten an Ort und Stelle gebannt. Die Deichsel des goldverzierten Wagens soll nach oben gerichtet so dicht unter dem Erdboden liegen, dass ein Hahn sie freischarren k\u00f6nnte, wenn er nur w\u00fcsste, wo. Ein kopfloses Pferd soll im Wareswald (der in typischer Weise einer Volksetymologie Varuswald genannt wird) spuken.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Eine weitere Legende rankt sich um die Dirminger Ortsmitte. Eine uralte Geschichte berichteten davon, dass fr\u00fcher in unserem Dorfzentrum ein Kloster existierte. Bis zur Neuordnung der Di\u00f6zesangrenzen, durch Preu\u00dfen, geh\u00f6rte Dirmingen zum Bistum Metz. In einer alten Schrift hei\u00dft es:\u201c \u2026wurde schon vor 870 dem Metzer Eigenkloster St. Nabor bewusst als Grenzposten gegen\u00fcber den Ausstrahlungen des Trierer kirchlichen St\u00fctzpunktes Tholey \u00fcbertragen und besa\u00df die Pfarrei mit Patronatsrechten.\u201c Heute wissen wir, dass das christliche Leben in Dirmingen wahrscheinlich nicht von Tholey sondern vielmehr von Illingen beeinflusst wurde. Im Jahre 893 wurde die Illinger Kirche dem Kloster Neum\u00fcnster zugeordnet. Seitdem geh\u00f6rte Illingen und nachweislich auch Dirmingen zum Metzer Bistum. In den Archiven der Abtei Tholey finden wir keine Hinweise auf eine seelsorgerische T\u00e4tigkeit der Tholeyer M\u00f6nche in Dirmingen.&nbsp; Fall gekl\u00e4rt, war\u2018s das mit dem sagenumwobenen Kloster? Naja, nicht so ganz, vielleicht entstand die Legende ganz einfach aus der Verbindung und der N\u00e4he zu der Abtei Tholey. Das Kloster in Tholey geh\u00f6rt zu den \u00e4ltesten unseres Landes und beeinflusste definitiv den l\u00e4ndlichen Raum unserer Region. Die Legende, dass M\u00f6nche des Klosters Tholey f\u00fcr den Bau der ersten Dirminger Kirche verantwortlich waren, k\u00f6nnen wir nicht best\u00e4tigen. Vielmehr gibt es deutliche Hinweise darauf, dass M\u00f6nche des Zisterzienserordens am Bau der heute evangelischen Kirche beteiligten waren. Die Zisterzienser schufen auch an der Saar nachweislich landwirtschaftliche H\u00f6fe und Musterbetriebe, f\u00f6rderten Obst- und Weinbau und trugen auch zur Verbreitung der hochmittelalterlichen Kultur bei. Viele im Zuge des zisterziensischen Baubooms geschaffenen Geb\u00e4ude wiesen Elemente eines neuen gotischen Baustils auf, genau wie am Beispiel unserer Kirche zu sehen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"637\" height=\"524\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/G-Schwaenz.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18818\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/G-Schwaenz.jpg 637w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/G-Schwaenz-300x247.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 637px) 100vw, 637px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Die beiden heutigen Flurbezeichnungen \u201eIm gro\u00dfen Kloster\u201c oder \u201eIm Hof\u201c sorgen ebenfalls f\u00fcr Spekulationen. Die beiden Fluren befinden sich in unmittelbarer N\u00e4he zur evangelischen Kirche und grenzen an dem ehemaligen Gel\u00e4nde der \u201eBrauerei Sch\u00e4fer\u201c, an der heutigen Stra\u00dfe \u201eAm Render\u201c. Unterlagen die eine Existenz eines Klosters in Dirmingen beweisen w\u00fcrden, gibt es nicht. Eigentlich ist es auch sehr unwahrscheinlich das hier in Dirmingen jemals ein Kloster existierte. Der Sage nach existierte fr\u00fcher ein unterirdischer Gang von diesem m\u00f6glichen Kloster in der Ortsmitte zum heutigen Benediktinerkloster in Tholey. Einen Beweis bleibt diese These jedoch schuldig!\u00a0 Als das alte historische \u201eSchw\u00e4ns-Haus\u201c abgerissen wurde, entdeckten Arbeiter einen unterirdischen Gang, der in Richtung Tholey f\u00fchrte. War das der Beweis oder der Stoff aus dem Legenden gemacht werden?\u00a0 Ich pers\u00f6nlich k\u00f6nnte mir vorstellen, dass es sich bei diesem gefunden Gang um ein \u201eH\u00e4hloch\u201c handelte. Ein \u201eH\u00e4hloch\u201c war fr\u00fcher nichts anderes als ein Versteck f\u00fcr Lebensmittel oder Wertgegenst\u00e4nde.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Der ehemalige Dirminger Posthalter Johann Nikolaus Heintz berichtete, dass der \u201eKl\u00e4se Vater\u201c ihm, als kleiner Junge, von einem unterirdischen Gang erz\u00e4hlte. Bei der Renovierung der evangelischen Kirche zu Dirmingen im Jahre 1890 entdeckten Arbeiter unter dem Alter einen Hohlraum, der wie ein Gang ausgesehen haben soll. Vor ca. 80 Jahren konnte sich die \u00e4ltesten Bewohner Dirmingens an einen alten Gew\u00f6lbe Keller in der N\u00e4he des \u201cKl\u00e4se- Hauses\u201c erinnern. Ist das alles nur Zufall und Legende? Das \u201eKl\u00e4se Haus\u201c wurde vor \u00fcber 60 Jahren abgerissen und nur noch der alte historische \u201eKl\u00e4se-Keller\u201c erinnert an das Haus in der Ortsmitte. Sei\u2019s drum der Volksmund machte sich seinen Reim aus den vorhandenen Quellen und so entstand schlie\u00dflich die Sage von einem Kloster in Dirmingen. Am Ende wird die Wahrheit wohl wie immer in der Mitte liegen! Ich kann mir durchaus vorstellen, dass w\u00e4hrend der Christianisierung die M\u00f6nche ihrer Missionarsarbeit in Dirmingen nachgingen. Ich k\u00f6nnte mir aber auch vorstellen, dass diese in einer Behausung oder einem Anwesen auf den heutigen besagten Fluren lebten oder \u00fcbernachteten. Aus dieser Behausung wurde irgendwann kurzum ein Kloster gemacht. Das alles ist nicht bewiesen und hoch spekulativ.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"466\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/1280px-ND-086-NK-EPP_-_Steinrausche_-_Konglomerat-700x466.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18821\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/1280px-ND-086-NK-EPP_-_Steinrausche_-_Konglomerat-700x466.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/1280px-ND-086-NK-EPP_-_Steinrausche_-_Konglomerat-300x200.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/1280px-ND-086-NK-EPP_-_Steinrausche_-_Konglomerat-768x512.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/1280px-ND-086-NK-EPP_-_Steinrausche_-_Konglomerat.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Die \u201eSteenrutsch\u201c im Dirminger Wald bietet seit vielen Jahren ebenfalls viel Z\u00fcndstoff f\u00fcr Spekulationen. Dieses wundersch\u00f6ne, geheimnisvolle Gestein ist gemacht f\u00fcr Sagen, Mythen oder Legenden. Alles, was uns besonders und selten vorkommt n\u00e4hrt den Boden f\u00fcr Spekulationen und neuerliche Thesen. Genau das ist der Stoff, aus dem unsere Sagen und Legenden entstehen. In Dorfunterlagen finden wir Hinweise und Berichte \u00fcber seltsame Vorkommnisse an der \u201eSteenrutsch\u201c. Angeblich diente das Konglomerat schon sehr fr\u00fch allen gl\u00fccklich und ungl\u00fccklich verliebten Einheimischen. Aus dem Liebeskult rund um die \u201eSteenrutsch\u201c entstand im vergangenen Jahrhundert die Tradition den Namen des geliebten Menschen in Stein zu mei\u00dfeln. Viele dieser Liebes Bekundungen finden wir noch heute als Erinnerung an eine uralte, aber auch romantische Zeit in Stein gehauen. Die These, dass unsere \u201eSteenrutsch\u201c unseren Vorfahren einmal als Kultst\u00e4tte diente, ist weit hergeholt und nicht nachweisbar. Fakt ist jedoch, dass schon immer viele verliebte Menschen den Schutz des Konglomerats suchten. Vor vielen Jahrzehnten befand sich der alte Exerzierplatz in der N\u00e4he der \u201eSteenrutsch\u201c. Genau dort wurden einst Dorf- Feuerwehrfeste und sportliche Veranstaltungen durchgef\u00fchrt. F\u00fcr viele P\u00e4rchen bot das Konglomerat die optimale M\u00f6glichkeit die Ruhe in Zweisamkeit zu genie\u00dfen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Seid Menschengedenken geh\u00f6ren Sagen, Mythen und Legenden zu unserem Leben. Geschichten erz\u00e4hlen, zuh\u00f6ren, spinnen, tr\u00e4umen und hinterfragen. Wo liegt die Wahrheit und was ist dran an den vielen Erz\u00e4hlungen unserer Vorfahren. Wichtig ist, dass wir Sagen und Legenden unserer Vorfahren weitererz\u00e4hlen, nur dann gehen sie uns auch nicht verloren.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie in den meisten L\u00e4ndern Europas gibt es auch im Saarland zahlreiche Sagen und Legenden. Meistens bemerkt man erst auf den zweiten Blick, dass viele weitverbreitete Sagen und volkst\u00fcmliche Erz\u00e4hlungen in lokale Varianten umgewandelt werden. Die Menschen erz\u00e4hlten sich schon immer gerne unglaubliche Geschichten. Die meisten Erz\u00e4hlungen wurden \u00fcber Jahrhunderte von Generation zu Generation weitergegeben. 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