{"id":18971,"date":"2025-07-13T13:46:50","date_gmt":"2025-07-13T12:46:50","guid":{"rendered":"https:\/\/echta-derminga.de\/?p=18971"},"modified":"2025-07-13T13:47:26","modified_gmt":"2025-07-13T12:47:26","slug":"die-glocken-die-toene-unseres-dorfes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/echta-derminga.de\/?p=18971","title":{"rendered":"Die Glocken &#8211; Heimatliche T\u00f6ne unseres Dorfes"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Die Glocken unserer Kirchen sind ein Bestandteil eines jeden saarl\u00e4ndischen Dorfes. Irgendwie werden unsere D\u00f6rfer immer mit der idyllischen Stille und einem leisen Glockenklang, im Hintergrund, in Verbindung gebracht. Wir Dorfbewohner nehmen den Glockenklang unserer beiden Kirchen l\u00e4ngst nicht mehr wahr. Unsere Kirchenglocken geh\u00f6ren einfach dazu und sind im Laufe der Jahrhunderte l\u00e4ngst Teil unseres d\u00f6rflichen Lebens geworden. In Zeiten, in denen immer mehr Kirchen geschlossen werden, w\u00e4chst die Sorge um den Verlust des \u00f6rtlichen Glockenklangs. Gerne sitze ich in meinem Garten, unweit der Ortsmitte, und lausche den Glocken unserer beiden Dorfkirchen. An Festtagen l\u00e4uten die Glocken oftmals zusammen und verpassen unserem Dorf einen ganz speziellen heimatlichen &#8222;Sound&#8220;. Ich pers\u00f6nliche m\u00f6chte keine unserer Dorfglocken vermissen. Immerhin h\u00f6re ich ihren Klang schon seit Kindesbeinen. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die erste Glocke in unserem Dorf befand sich bereits im Jahre 1716  im Turm der evangelischen Stengelkirche. Die ersten Informationen \u00fcber den Bestand einer Glocke im Kirchturm der heutigen evangelischen Kirche finden wir im \u00e4ltesten Kirchbuch der Kirchengemeinde. In einem Schriftzug aus dem Jahre 1716 wird auf eine Anschaffung einer Glocke hingewiesen. Der damalige Pfarrer Morch schreib dazu folgendes:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-medium-font-size is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u201eAnno 1716, den 8.Juni, ist eine neue Glocke von 5 Zentnern und 15 Pfund Gewicht von unserem Gn\u00e4digsten Grafen und Landesherren, Herrn Friedrich Ludwig, Grafen von Ottweiler Nassau zu dieser Kirchen allhier gekauft und bezahlt worden vor (f\u00fcr) dreihundert und f\u00fcnfzehn Gulden\u201c.<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Die Nachricht, dass es sich um eine neue Glocke handelt, k\u00f6nnte darauf schlie\u00dfen lassen, dass schon vorher mindestens eine Glocke im Kirchenturm hing. Die im Jahre 1716 geschenkte Glocke verrichtete 30 Jahre ihren Dienst. Dann zersprang die Glocke ausgerechnet beim L\u00e4uten. Dies war in diesem Zeitalter keineswegs eine Seltenheit. Der Volksmund machte daraus jedoch einen Hokuspokus: Wenn eine Glocke w\u00e4hrend einer Amtshandlung zersprang war das f\u00fcr die Menschen meistens ein Hexenwerk oder ein Fluch. In Wirklichkeit waren die damaligen Glocken einfach nicht robust genug.\u00a0 Aus dem Material der zersprungenen Glocke und f\u00fcr 70 Gulden hinzugekauftes Glockenmaterial lie\u00df die Gemeinde zwei neue Glocken gie\u00dfen. Die Anfertigung und den damit verbundenen Guss wurde damals in die H\u00e4nde einer Glockenfirma aus Niederlinxweiler gelegt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die gr\u00f6\u00dfte angefertigte Glocke wog fast 4 Zentner und trug die Inschrift:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-medium-font-size is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>&#8222;Ich r\u00fchre nur das Ohr von au\u00dfen mit dem Schall. Hilf, Jesu, dass dein Wort durchs Ohr ins Herz fall.&#8220;<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die kleinere Glocke wog 171 Pfund und trug die Inschrift:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>&#8222;Mein Gott, lasse mich vor allen Dingen zu deines Namens Ehre klingen.&#8220;<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die kleinere Glocke zersprang im Jahre 1768 beim L\u00e4uten einer Beerdigung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Diese beiden Glocken l\u00e4uteten auch w\u00e4hrend des Neubaus der evangelischen Kirche 1746. Im Jahre 1776 trug unser Kirchturm erstmals drei Glocken. In diesem Jahr wurde erneut eine Glocke von F\u00fcrsten Ludwig von Nassau Saarbr\u00fccken der Gemeinde geschenkt. Bis zum Jahre 1838 verrichteten diese Glocken, in der Glockenstube des Turms ihren Dienst f\u00fcr die Gemeinde. Dann zersprang mal wieder die kleinste Glocke. Einige Jahre sp\u00e4ter im Jahre 1845 zersprang die gr\u00f6\u00dfte Glocke, die fast 100 Jahre ihren Dienst verrichtete.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"635\" height=\"607\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/dirmingen741.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3926\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/dirmingen741.jpg 635w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/dirmingen741-300x287.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 635px) 100vw, 635px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"624\" height=\"609\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/dirmingen738.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3928\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/dirmingen738.jpg 624w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/dirmingen738-300x293.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 624px) 100vw, 624px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Im Jahre 1908 beauftragte die Gemeinde die Glockengie\u00dferei Schilling in Apolda 4 neue Glocken mit den T\u00f6nen f, a, c, d zu gie\u00dfen. Diese Glocken hingen nur ein knappes Jahrzehnt im Turm. Es kam der erste Weltkrieg und im Juli 1917 wurden die Glocken bis auf die kleinste zu R\u00fcstungszwecken vom Turm geholt. F\u00fcr das Dorf und die Gemeinde waren dies schwierige Zeiten. Weil der deutschen R\u00fcstungsindustrie die Rohstoffe ausging, wurden 1917 auch Kirchenglocken beschlagnahmt. Etwa die H\u00e4lfte von ihnen wurde eingeschmolzen, f\u00fcr die Kirchen eine patriotische Tat. Per Erlass waren alle Kirchengemeinden im Deutschen Reich im Fr\u00fchjahr zun\u00e4chst aufgefordert worden, eine Auflistung ihrer Bronze-Glocken bereitzustellen. Je nach kunsthistorischem Wert sollten die Glocken einer von drei Kategorien zugeordnet werden. Glocken der Gruppe A mussten grunds\u00e4tzlich abgeliefert und \u201ein k\u00fcrzester Zeit dem Zugriff der Heeresleitung\u201c \u00fcberlassen werden, eine Gruppe B mit m\u00e4\u00dfigem kulturellem und historischem Wert wurde zun\u00e4chst zur\u00fcckgestellt, Glocken der Gruppe C galten als gesch\u00fctzt. Au\u00dferdem sollte jede Kirche mindestens die kleinste ihrer Glocken behalten d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Von 1917 bis 1922 gab es nur eine Glocke in unserem Turm. Im Jahre 1922 wurde von der Gemeinde Wahlschied eine C- Glocke erworben. Nun waren wieder zwei Glocken im Turm.\u00a0 Im Jahre 1930 wurde ein gro\u00dfer Wunsch der Gemeinde erf\u00fcllt und es kamen wieder 4 Glocken in den Turm. Die gro\u00dfe Spendenbereitschaft der Gemeindeglieder war daf\u00fcr verantwortlich, dass man sich endlich wieder 4 Glocken leisten konnte. Wieder wurde die Gie\u00dferei Schilling beauftragt. Im Jahre 1932 wurden die 4 Glocken feierlich eingeweiht. Drei Glocken wurden angefertigt und kamen wieder zu der noch im Turm befindliche, \u00e4lteren Glocke hinzu. Am Ostersonntag 1932 war, unter der Beteiligung zahlreicher Schaulustiger, Glockenweihe angesagt. Wiederum taten diese Glocken nur 10 Jahre ihren Dienst. Auch die Nazi-Beh\u00f6rden sagten im Zweiten Weltkrieg den Glocken den Krieg an. Schon am 5. September 1939, vier Tage nach Kriegsbeginn, untersagte der Staat das L\u00e4uten der Kirchenglocken, weil sie die Flak-Abhorchger\u00e4te behinderten. Erst Ende Oktober wurde f\u00fcr Sonn- und Feiertage das feierliche Einl\u00e4uten am Vorabend gestattet. Auch an Wochenenden durfte bei Begr\u00e4bnissen vor dem Requiem gel\u00e4utet werden. Ab Dezember 1939 war nach einer neuerlichen Verf\u00fcgung des Landrats das L\u00e4uten an den Wochentagen in der Zeit von 8 bis 18 Uhr bei Gottesdiensten mit einer Beschr\u00e4nkung auf drei Minuten erlaubt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Am 19 April 1942 wurden wiederum die drei gro\u00dfen Glocken zur Kriegsr\u00fcstung aus ihrer Glockenstube entfernt. Erneut blieb nur die kleinere Glocke im Kirchturm h\u00e4ngen. Sie befahlen reichsweit und in den besetzten Gebieten die ber\u00fcchtigte \u201eGlockenabgabe\u201c an die R\u00fcstungsindustrie. Das war der H\u00f6hepunkt der so genannten \u201eMetallspende\u201c f\u00fcr den Krieg. Die NS-Beh\u00f6rden klassifizierten die Glocken in Typen A, B, C und D. Die Typen C und D repr\u00e4sentierten historisch wertvolle Glocken. W\u00e4hrend A und B sofort hergegeben werden mussten, war Typ C in \u201eWarteposition\u201c, wohingegen Typ D gesch\u00fctzt war. F\u00fcr den \u201eEndsieg\u201c lie\u00df manch ein B\u00fcrgermeister auch die historisch wertvolle Glocke (Typ D) vom Turm nehmen. Von 1942 bis 1953 l\u00e4utete nur eine Glocke in unserem Turm .Dabei handelte es sich um die kleinste Glocke des 4er Gel\u00e4utes aus dem Jahre 1908, die von Pfarrer Bingel gestiftet wurde.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"467\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/33183996_446866762392950_2934311185496932352_o-700x467.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18353\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/33183996_446866762392950_2934311185496932352_o-700x467.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/33183996_446866762392950_2934311185496932352_o-300x200.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/33183996_446866762392950_2934311185496932352_o-768x512.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/33183996_446866762392950_2934311185496932352_o-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/33183996_446866762392950_2934311185496932352_o.jpg 1722w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Nach dem zweiten Weltkrieg hatte die Gemeinde ganz andere Sorgen als eine neue Glocke zu erwerben. Das Dorf musste zun\u00e4chst zur Ruhe kommen und vorrangige Aufbauarbeiten bewerkstelligen. Immerhin geh\u00f6rte Dirmingen zu den am meisten bombardiertesten Landgemeinden unserer Region. Erneut rief das Presbyterium, in den 1950ger Jahren, die Gemeinde auf f\u00fcr neue Glocken zu Spenden. Ab dem Januar 1953 fanden monatliche Sammlungen statt. Die Gemeindeglieder waren erneut sehr Spendenfreundlich. Im September des Jahres 1953 kamen die neuen Glocken in Dirmingen an. Das Gel\u00e4ut wurde erneut bei der Glockengie\u00dferei Paccard Annecy in Auftrag gegeben. Die kleine, \u00e4ltere von Pfarrer Bingel gestiftete Glocke wurde umgegossen. So entstand ein Gel\u00e4ut aus Bronze mit der Zusammensetzung: G, b, C, d, D<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die Kosten des Gel\u00e4utes beliefen sich auf 1184590 ffrs (damals etwa 9900 DM) Der ganze Betrag wurde von der Gemeinde (Sammlung) finanziert. Die Glockenweihe fand am 20.September 1953 in der evangelischen Kirche statt. Zuvor standen die Menschen in Zweierreihen an der Stra\u00dfe, um die Ankunft der neuen Glocken zu feiern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Zu dieser Zeit waren die Glockenanlage in der evangelischen Kirche noch auf Handl\u00e4uten eingestellt. Die Stricke hingen in der Eingangshalle es Kirchturmes. Damals musste das l\u00e4uten gelernt sein. Bei zu kr\u00e4ftigem l\u00e4uten schlugen die Glocken oftmals \u00fcbereinander.\u00a0 Einzig der alte Dirminger K\u00fcster Jakob Franz \u2013 Franze Babbe &#8211; verstand sich aufs l\u00e4uten. Dennoch wurde in diesem Jahr 1953 beschlossen eine Glockenanlage zu k\u00e4uflich zu erwerben. Die Gefahr, dass die Glocken \u00fcberschlugen und dadurch kaputt gingen war einfach zu gro\u00df. Sp\u00e4ter hie\u00df es in Dirmingen der K\u00fcster Franz l\u00e4utet nicht mehr, sondern er l\u00e4sst es l\u00e4uten.<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"466\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/P1020097.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18351\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/P1020097.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/P1020097-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Am 15. Mai 1948 fand der erste Spatenstich zum Neubau der katholischen Kirche auf dem Rotenberg statt. Die Einsegnung wurde am 17. Dezember 1950 vorgenommen und die\u00a0Kirchweihe\u00a0erfolgte am 4. Mai 1954 in einer feierlichen Messe. Im Jahr 1953 goss die\u00a0Saarlouiser Glockengie\u00dferei\u00a0in Saarlouis-Fraulautern f\u00fcr St. Wendelinus Pfarrkirche f\u00fcnf Bronzeglocken mit den Schlagt\u00f6nen: des\u2032 \u2013 es\u2032 \u2013 f\u2032 \u2013 as\u2032 \u2013 b\u2032. Die Glocken haben folgende Durchmesser: 1489 mm, 1327 mm, 1182 mm, 994 mm, 885 mm und wiegen: 2020 kg, 1420 kg, 1016 kg, 626 kg, 446 kg.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Ich pers\u00f6nliche genie\u00dfe es ganz besonders wenn an einem Festtag die Glocken unserer beiden Kirchen zusammenl\u00e4uten. In diesem Momente f\u00fchle ich mich geerdet, befreit und Zuhause. Der Glockenklang unserer beiden Kirchen bildet die Vertonung eines innigen Heimatgef\u00fchls. Das war schon immer so, und wird auch wenn Gott will so bleiben.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Glocken unserer Kirchen sind ein Bestandteil eines jeden saarl\u00e4ndischen Dorfes. Irgendwie werden unsere D\u00f6rfer immer mit der idyllischen Stille und einem leisen Glockenklang, im Hintergrund, in Verbindung gebracht. Wir Dorfbewohner nehmen den Glockenklang unserer beiden Kirchen l\u00e4ngst nicht mehr wahr. Unsere Kirchenglocken geh\u00f6ren einfach dazu und sind im Laufe der Jahrhunderte l\u00e4ngst Teil unseres d\u00f6rflichen Lebens geworden. 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