{"id":4399,"date":"2019-09-03T21:36:01","date_gmt":"2019-09-03T20:36:01","guid":{"rendered":"http:\/\/echta-derminga.de\/?p=4399"},"modified":"2019-09-04T19:29:20","modified_gmt":"2019-09-04T18:29:20","slug":"zwischenbilanz-der-generation-x-von-kaugummi-automaten-kittelschuerzen-zauberwuerfeln-bis-hin-zur-digitalen-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/echta-derminga.de\/?p=4399","title":{"rendered":"Zwischenbilanz der Generation X \u2013 Von Kaugummi-Automaten, Kittelsch\u00fcrzen, Zauberw\u00fcrfeln bis hin zur digitalen Welt"},"content":{"rendered":"\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong>Every Generation Got Its Own Disease-  Glaub mir, jede Generation hat ihre eigene Pest\u201c<\/strong><\/p><cite>  (<strong>Fury in the Slaughterhouse).<\/strong> <\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\"><strong>Einer Studie zufolge tr\u00e4gt jede Generation mittlerweile einen Namen. Die Generation X beinhaltet die Geburtsjahre 1965 bis 1975 und umfasst Menschen die zu dieser Zeit geboren wurden. Eigentlich ist diese Generation die erste, die frei von Kriegswirren aufwuchs. Mit meinem Geburtsjahr 1969 bin ich stolzes Mitglied dieser zweifelhaft gro\u00dfartigen Generation X. Die Angeh\u00f6rigen meiner Generation wurden in eine Welt geboren, in der \u00fcberwiegende Frustration dominierte. Als Kinder wuchsen wir in einer Zeit auf, in der die Frau erst am Anfang der Emanzipation stand. Unsere Kindheit war gepr\u00e4gt von politisch unruhigen Zeiten. Nach vielen Jahren im Frieden musste sich die Generation X erstmals mit dem Thema atomare Aufr\u00fcstung auseinandersetzen. Der sogenannte \u201ckalte Krieg\u201c sch\u00fcrte die Angst vor der Zerst\u00f6rung der Welt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\">Ich habe mich mal gefragt f\u00fcr was steht diese Generation X eigentlich. Als ich damit begann mich mit diesem Thema zu besch\u00e4ftigen, erlebte ich eine ureigene pers\u00f6nliche Zeitreise. Meine Kindheit in den 1970-gern und meine Jugend in den 1980-gern war gepr\u00e4gt von Autowaschen, Kohlen-schippen, erste Musikkassette, erste Schallplatte, RAF-Terror und ein schreckliches Modeverhalten. Klar, dass Lebensgef\u00fchl in den 80ern war ein anderes. Mit Sicherheit war nicht alles gut, wobei vieles besser war als heute. Immerhin durfte ich noch ohne Helm Fahrrad fahren. Unsere Kindheit entstand aus den Tr\u00fcmmern des zweiten Weltkrieges. Obwohl in meinem Geburtsjahr der zweite Weltkrieg schon fast 30 Jahre vor\u00fcber war, herrschte noch dieses alte Spie\u00dfertum der Nachkriegszeit. Hinter den Gardinen wurde gel\u00e4stert und getratscht. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/014.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4410\" width=\"314\" height=\"335\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/014.jpg 419w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/014-281x300.jpg 281w\" sizes=\"auto, (max-width: 314px) 100vw, 314px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\"><strong>Ich habe mich gefragt, mit was ich meine Kindheit eigentlich verbinde. Ohne lange zu \u00fcberlegen sind mir folgende Dinge eingefallen: Toast-Hawaii, schreckliche Tapeten, Schlaghosen, Schlagermusik, Samstagabend-Shows, Samstagabend-Baden, Kaugummi-Automaten, Zauberw\u00fcrfel und Oma\u2019s Kittelsch\u00fcrze. Die Arbeitskleidung aller deutschen Gro\u00dfm\u00fctter der Nachkriegszeit war die gute alte \u201eKittelsch\u00fcrze\u201c. Heute ist das gute Teil vom Aussterben bedroht. Die Sch\u00fcrze ist aus der Mode geraten und liegt l\u00e4ngst nicht mehr im Trend. &nbsp;Was gab es fr\u00fcher f\u00fcr gro\u00dfartige Exemplare: Gebl\u00fcmt, kariert, einfarbig, mit kurzen Armen, vorne gekn\u00f6pft oder sp\u00e4ter sogar mit Rei\u00dfverschluss. Was f\u00fcr den Mann der 1970-ger der \u201eBlaumann\u201c war, bedeutete f\u00fcr die Frau aus dem Dorf die \u201eKittelschierz\u201c. Heute tragen nur noch wenige \u00e4ltere Frauen eine \u201eKittelschierz\u201c. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\">Meine Oma trug eigentlich immer eine \u201eKittelsch\u00fcrz\u201c wobei sie praktisch f\u00fcr jeden Tag eine zur Auswahl hatte. Ich kann mich kaum daran erinnern, dass meine beiden Gro\u00dfm\u00fctter jemals ohne diesen Kittel unterwegs waren. Wenn ich an meine Kindheit denke, geh\u00f6rt der \u201eKittel\u201c einfach dazu. Zu allen m\u00f6glichen Aktivit\u00e4ten wurde dieses Teil getragen und praktisch nur zur W\u00e4sche oder zum Schlafen gehen ausgezogen. Das Kochen und Putzen wurden ebenso damit erledigt wie die anstehende Gartenarbeit. Wer hat heute noch einen Garten? Meine Oma konnte sich ein Leben ohne Garten nicht vorstellen. Von Erdbeeren, Kohlrabi, Salat bis hin zur Bohne wurde praktisch alles angepflanzt. Wenn im Sp\u00e4tsommer eingemacht wurde, sa\u00df meine Oma auf einem alten Stuhl mit einer gro\u00dfen Sch\u00fcssel auf dem Schoss und entkernten Obst oder sch\u00e4lten den Kohlrabi. Als Kind beobachtete ich jeden Arbeitsschritt ganz genau und schaute meiner Oma dabei immer auf die H\u00e4nde. Diese waren von harter Arbeit gezeichnet. Sie hat sich nie beklagt. Arbeit geh\u00f6rt einfach dazu und musste in Kauf genommen werden. Ich liebte es, wenn sie am Herd stand und an einem gro\u00dfen Topf entweder Marmelade (Siessschmeer) oder Pflaumenmus (Lachzem), zubereitete. Wenn heute meine Frau ihre eigene Marmelade zubereitet werden in mir Kindheitserinnerungen geweckt. Wenn ich die Augen schlie\u00dfe und mich bem\u00fche rieche ich noch heute frisch zubereiteten \u201eAppelkuche\u201c, \u201eQuetschekuche\u201c, \u201eKohlroladen\u201c, \u201eGefilde\u201c,\u201cMehlkneppcher\u201c,\u201eGeheirate\u201c oder \u201eBriehbohnesupp\u201c.Fast-Food oder ausl\u00e4ndische K\u00fcche wurde nur ganz selten serviert. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/44-644x372.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3132\" width=\"483\" height=\"279\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/44-644x372.jpg 644w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/44-300x173.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/44-768x444.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/44.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 483px) 100vw, 483px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\"><strong>In der vergangenen Woche hatten wir Klassentreffen. Immer wieder sch\u00f6n die alten Weggef\u00e4hrten zu sehen. Die allermeisten kenne ich seit dem Kindergarten. Nat\u00fcrlich ist im Laufe der Jahre eine Bindung entstanden. W\u00e4hrend andere kaum noch ein Jahrgangstreffen hinbekommen, gelingt es uns immerhin noch einmal im Jahr mit einem Kern ein Treffen zu organisieren. Alle bekommt man sowieso nie zusammen. Nat\u00fcrlich sind auch im Laufe der Jahre viele Freundschaften zerbrochen. Heutzutage werden Freundschaften eher verhalten gepflegt. Fr\u00fcher ging man gemeinsam durch dick und d\u00fcnn und wenn man mit dem Kollegen ein Problem hatte ging man mal kurz vor die T\u00fcr. Fr\u00fcher? Jetzt h\u00f6re ich mich schon an wie mein Vater. Sei\u2019s drum. Irgendwie ist das Verh\u00e4ltnis zu meinen Klassenkameraden sehr innig. Obwohl wir l\u00e4ngst nicht jede Woche Kontakt pflegen, f\u00fchlen wir uns bei einem Treffen verbunden. Ich denke verantwortlich daf\u00fcr ist die gemeinsam verbrachte Kindheit.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\">Jede Zeit hat ihre Eigenheiten. Als Kinder haben wir uns nach der Schule getroffen und sind erst wieder Nachhause, wenn es dunkel wurde. Ab \u00fcber Wiesen und durch W\u00e4lder bis hin zum Sport -oder Bolzplatz. Als Kind hatte man viel zu tun und eigentlich nie Zeit. Nach der Kindheit kam die schwere Jugendzeit und mit der eigenen Pubert\u00e4t wuchs das Interesse am anderen Geschlecht.&nbsp; M\u00e4dchen immer wieder M\u00e4dchen. Wenn man damals Interesse an einem M\u00e4dchen hatte, musste man es ansprechen. Damals gab es noch keine sozialen Medien wie z.B Facebook oder WhatsApp. Wenn man also zum Ziel gelangen wollte, brauchte \u201eMann\u201c viel Mut und \u00dcberzeugungskraft. Leider geh\u00f6rten in meiner Jugend genau diese Eigenschaften nicht zu meinen St\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_20190902_195530_resized_20190902_075614121.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4403\" width=\"375\" height=\"370\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_20190902_195530_resized_20190902_075614121.jpg 500w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_20190902_195530_resized_20190902_075614121-300x296.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\"><strong>Die 80-ger Jahre. Mein Gott, was f\u00fcr ein Jahrzehnt. Schlechte Frisuren, schr\u00e4ge Klamotten, neue Musik und ein v\u00f6llig neuer Lifestyle. Es gab Punker und Popper. Du musstest dich entscheiden. Wolltest du dazugeh\u00f6ren oder einfach danebenstehen. Ich fand mich in keinem der beiden Lebensphilosophien wieder. Die 1980-ger waren alles andere als eine leichte Zeit. Es wuchs die Angst vor den Atombomben, dem Waldsterben oder der neuen Seuche Aids. Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl hat vieles ver\u00e4ndert. Vieles aber eben nicht alles. Damals dachten wir, dass diese Katastrophe der letzte Warnschuss war. Wir wurden eines Besseren belehrt. Die Menschheit spielt weiterhin mit dem Feuer und setzt auch heute noch auf die Atomkraft. Schlie\u00dflich endete dieses Jahrzehnt mit dem Mauerfall im Jahre 1989. Ich kann mich noch sehr gut an den Tag des Mauerfalls erinnern. Ich sa\u00df, bei einem Bier, im Gasthaus \u201eAlte Post\u201c und wollte es nicht glauben. Was passiert gerade? Die Welt, wie wir sie kannten, geriet aus dem Fugen. Was kommt nun und was \u00e4ndert sich? Heute 30 Jahre nach dem Mauerfall hat sich vieles ver\u00e4ndert. Vieles zum Guten und wiederum vieles zum Schlechten. Es ist noch l\u00e4ngst nicht zusammengewachsen was zusammengeh\u00f6rt. Fr\u00fcher hie\u00df die Geisel des Ostens SED, heute hei\u00dft die neue Gefahr AFD.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\">Heute 80 Jahre nach Beginn des zweiten Weltkrieges m\u00fcssen wir wiedermal um den Weltfrieden und das Weltklima k\u00e4mpfen. Schlimmer noch, wir m\u00fcssen um den Erhalt unserer Demokratie f\u00fcrchten. Einer aktuellen Umfrage zur Folge gibt es einen relativ hohen Prozentsatz an Mitb\u00fcrgern, die eine Demokratie f\u00fcr fragw\u00fcrdig und sogar \u00fcberaltert halten. Muss man sich mal vorstellen! Die Generation X verf\u00fcgt \u00fcber das Zeitalter mit der besten Musik. Viele gro\u00dfe Popstars wurden geboren und pr\u00e4gten die Musikwelt: Prince, Michael Jackson, Phil Collins, Westernhagen, Extrabreit, Falco und Nena. Mein Gott was habe ich dieses M\u00e4dchen aus Hagen angehimmelt. Mein Jugendzimmer hing voller Bilder und Poster. Die Generation X hatte auch die schillerndsten Sportskanonen: Diego Maradona, Steffi Graf, Boris Becker, Manfred Burgsm\u00fcller und sogar Lothar Matth\u00e4us fand ich damals noch gut. Bis heute frage ich mich wo eigentlich Jochen Behle steckt. Ohrw\u00fcrmer wie z.B \u201e99 Luftballons\u201c,&#8220;Billie Jean&#8220;, \u201eThriller\u201c, \u201eLike A Virgin\u201c,\u201c Forever Young&#8220;, \u201cTake on me\u201c und nat\u00fcrlich die Neue Deutsche Welle. Man war das ein Stoff. Die Saarl\u00e4nderin Nicole gewann 1982 erstmals mit \u201eEin bisschen Frieden\u201c f\u00fcr Deutschland den Grand Prix. Vieler dieser alten Hits sind heute noch aktuell und werden von den Radiosendern gespielt. Die 80-ger waren schr\u00e4ge Klamotten, gro\u00dfartige Musik und \u201eWetten, dass\u2026\u201c. Nach der Sportschau stundenlang auf der Couch lungern und auf Gottschalk warten. Das vermisse ich noch heute\u2026.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/33.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4407\" width=\"375\" height=\"289\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/33.jpg 500w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/33-300x231.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\"><strong>Zwischenbilanz. Die Generation X befindet sich nun im fortgeschrittenen Alter. Mein Jahrgang vollendete in diesem Jahr das 50 Lebensjahr. Manche haben das optisch gut verkraftet andere wiederum weniger. Die Haare sind nicht mehr so voll und das H\u00fcftgold wird zusehends f\u00fclliger. Auch unsere M\u00e4dels haben mit den Zeichen der Zeit zu k\u00e4mpfen wobei sie noch weitaus besser aussehen als wir Jungs. Die Jahre vergehen und mit dem 50. Lebensjahr haben wir die Halbzeit unseres Lebens erreicht. Mitten im Sp\u00e4tsommer des Lebens kann man auch mal eine Zwischenbilanz ziehen. Dies \u00fcberlasse ich in erster Linie jedem Einzelnen selbst. Wir kommen nun in ein Alter in dem verschiedene K\u00f6rperstellen schon mal wehtun k\u00f6nnen. Ans Ende sollten wir jedoch noch lange nicht denken. Es liegt noch vieles vor der Generation X.&nbsp; Wir k\u00f6nnten uns noch so einiges vornehmen. Wir sollten versuchen von unserer Vorg\u00e4nger-Generation \u201eBabyboomer\u201c zu lernen und als Vorbilder unserer Nachfolger-Generationen zu dienen. Nach uns kam die Generation Y, danach die Generation Z. Was f\u00fcr ein Nonsens mag an dieser Stelle so mancher denken. Wenn man sich jedoch mal diese Studie \u00fcber die verschiedenen Generationen durchliest wird man \u00fcberrascht sein. Vieles ist richtig und zutreffend.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\">Ich glaube am Ende hat jede Generation ihr eigenes Drama. Viele Probleme wiederholen sich jedoch in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden wobei wir Menschen eigentlich niemals aus Fehlern lernen. Bestes Beispiel ist der Drogenkonsum. Schon in den 1970-gern und 1980-gern lungerten die Dealer in unserer Umgebung herum und verkauften ihre Ware. Fr\u00fcher waren es Gras, Kokain, LSD und Heroin. Heute vertreiben die Dealer synthetische Drogen mit einer ebenso verheerenden Wirkung. Manche Dinge \u00e4ndern sich nie! Wie geht\u2019s nun weiter mit der Generation X und ihren Nachfolge-Generationen? Am besten immer nur Leben. Manchmal zur\u00fcckblicken kann nix schaden. Fr\u00fcher war nicht alles besser und fr\u00fcher war auch nicht alles gut. Die Kinder und Jugendlichen von heute sind viel besser als der Ruf, der Ihnen vorauseilt. Was wir brauchen sind \u201eLichtgestalten\u201c, Gutmenschen, \u201eAnpacker\u201c und Optimisten. Auch wenn ich in letzter Zeit doch oft von Menschen entt\u00e4uscht wurde, habe ich den Glauben an das Gute noch lange nicht verloren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\"><strong>Das Fazit meiner pers\u00f6nlichen Zwischenbilanz der Generation X lautet: Soweit so gut, durchatmen, Aufstehen, Knochen richten und weitermachen. Es liegt noch ein langer Weg vor uns\u2026\u2026 <\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Every Generation Got Its Own Disease- Glaub mir, jede Generation hat ihre eigene Pest\u201c (Fury in the Slaughterhouse). Einer Studie zufolge tr\u00e4gt jede Generation mittlerweile einen Namen. Die Generation X beinhaltet die Geburtsjahre 1965 bis 1975 und umfasst Menschen die zu dieser Zeit geboren wurden. 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