{"id":6251,"date":"2020-05-14T16:16:50","date_gmt":"2020-05-14T15:16:50","guid":{"rendered":"http:\/\/echta-derminga.de\/?p=6251"},"modified":"2020-05-14T16:18:23","modified_gmt":"2020-05-14T15:18:23","slug":"erfuellung-eines-traums-ein-wappen-fuer-dirmingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/echta-derminga.de\/?p=6251","title":{"rendered":"Erf\u00fcllung eines Traums &#8211; Ein Wappen f\u00fcr Dirmingen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\"><strong>Schon vor der Gebietsverwaltungsreform mit der dazugeh\u00f6rigen Eingliederung unseres Heimatortes in die Gemeinde Eppelborn, im Jahre 1974, wuchs bei vielen Dirminger\/innen der Wunsch nach einem eigenen Wappen. Die Bev\u00f6lkerung musste jedoch, aus den unterschiedlichsten Gr\u00fcnden, viele Jahre auf die Erf\u00fcllung ihres Traums warten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\">Nach der Gebietsverwaltungsreform wurde die Verleihung eines eigenen Wappens als Hoheitszeichen unm\u00f6glich. Dennoch wuchs in der Bev\u00f6lkerung der Wunsch nach einem eigenen Identit\u00e4tszeichen. Der Heimat- und Verkehrsverein griff in den sp\u00e4ten 1980-ger Jahren das Bestreben der eigenen Bev\u00f6lkerung auf und initiierte zusammen mit den \u00f6rtlichen Vereinen und dem Ortsrat ein Wappen f\u00fcr Dirmingen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\"><strong>Am 27. Mai 1988 wurde aus einer Vielzahl von erarbeiteten Entw\u00fcrfen des bekannten Heraldikers Kohler das uns heute bekannte Exemplar einstimmig ausgew\u00e4hlt und in Auftrag gegeben. Der Dirminger Ortsrat best\u00e4tigte in seiner Sitzung am 10. Juli 1988 den Vorschlag der Vereinsvertreter ebenfalls einstimmig. Somit war der Weg frei zu einem eigenen Wappen. Das Wappen wurde anschlie\u00dfend auf dem Volksfest 1988 dem B\u00fcrgermeister der Gemeinde Eppelborn Fritz Hermann Lutz \u00fcberreicht. Der Rathauschef wiederum \u00fcbergab post-wendet das Wappen an den Dirminger Ortsvorsteher Gerhard Wagner.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\">Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei dem Dirminger Wappen um kein Hoheitszeichen, sondern um ein Idendit\u00e4tszeichen handelt darf das Wappen f\u00fcr den eigenen privaten Gebrauch verwendet werden. Sollte es sich jedoch um kommerzielle Angelegenheiten handeln, sollte man sich zuvor die Zustimmung des Ortsrates einnehmen. Das Dirminger Wappen dient der Darstellung unseres Heimatortes und darf keineswegs verunglimpft werden. Am besten man informiert sich vor der Nutzung bei den Mitgliedern des Ortsrates oder der Gemeindeverwaltung. Gegen eine private Nutzung im angemessen Rahmen spricht jedoch \u00fcberhaupt nichts.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"1314\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/22-700x1022.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6257\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/22-700x1022.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/22-205x300.jpg 205w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/22-768x1121.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/22.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><figcaption>Vorentwurf 1987<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\"><strong>Interessanterweise hatte die Gemeinde Eppelborn bereits im Oktober des Jahres 1987 einen Vorentwurf f\u00fcr ein m\u00f6gliches Wappen f\u00fcr Dirmingen erarbeitet. Dieser Entwurf fand jedoch bei den \u00dcberlegungen der Vereine und Gremien in Dirmingen keine Ber\u00fccksichtigung. Jedoch kann man schon bei diesem ersten Entwurf ganz gut erkennen, in welche Richtung das Wappen gehen sollte.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\"><strong>Die Blasonierung des Dirminger Wappens lautet wie folgt:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\"><em><strong>\u201cUnter silbernem Schildhaupt, darin zwischen drei gr\u00fcnen Eichenbl\u00e4ttern zwei goldene Eicheln mit gr\u00fcnen Fruchth\u00fclsen, in Blau ein silberner Wellenpfahl, begleitet rechts von einem linksgewendeten, schr\u00e4glinksgestellten goldenen Doppelhaken mit einer Mittelsprosse und lotschnittigen Enden, links von zwei schr\u00e4g \u00fcbereinander gestellten, vierspeichigen goldenen M\u00fchlr\u00e4dern.\u201d<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"712\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/dirmingen301-700x712.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6260\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/dirmingen301-700x712.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/dirmingen301-295x300.jpg 295w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/dirmingen301-768x781.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/dirmingen301.jpg 913w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><figcaption>Unser Wappen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\"><strong>Begr\u00fcndung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\"><strong>Die Ortschaft Dirmingen geh\u00f6rte seit ihrer urkundlichen Erstnennung 1281 bis zur Franz\u00f6sischen Revolution territorial stets zur Grafschaft Saarbr\u00fccken. Innerhalb der Grafschaft war Dirmingen eigene Meierei im Oberamt bzw. in der Herrschaft Ottweiler. Im 16.Jahrhundert war Dirmingen das wohlhabendste Dorf der Herrschaft. Diese stete Zugeh\u00f6rigkeit zur Grafschaft Saarbr\u00fccken (1281 bis 1381 Saarbr\u00fccken-Commercy, 1381 bis 1793 zu Nassau-Saarbr\u00fccken) wird im Ortswappen durch die sogenannte \u201cNassauische Wolfsangel\u201d symbolisiert. Der Doppelhaken in seiner charakteristischen Form mit einer Mittelsprosse und den stumpfen Enden ist heute noch auf den alten Grenzsteinen, die entlang der Herrschaftsgrenze errichtet wurden, zu sehen. Der&nbsp; Doppelhaken wurde in seiner Funktion als Grenzzeichen damit als Hoheitszeichen zur Markierung des Territoriums \u2013 neben dem gr\u00e4flichen Wappen im Siegel \u2013 verwendet. Im Dirminger Ortswappen erscheint die Wolfsangel wie auf den Grenzsteinen (heraldisch gesehen) nach links gewendet und au\u00dferdem in den Farben von Nassau-Saarbr\u00fccken: Golden in blauem Feld. Der Wolfsangel gegen\u00fcber stehen zwei M\u00fchlr\u00e4der, aus Gr\u00fcnden der Symmetrie und weil die sie symbolisierenden Dirminger M\u00fchlen in nassauischer Zeit errichtet und betrieben wurden, ebenfalls golden in blauem Feld. Die M\u00fchlr\u00e4der stehen als pars pro toto (Teil f\u00fcr das Ganze) f\u00fcr die auf der Gemarkung Dirmingen betriebenen M\u00fchlen: die alte M\u00fchle, die neue M\u00fchle, die S\u00e4gem\u00fchle und die Lochm\u00fchle. Sie waren in herrschaftlicher Zeit stets Ausdruck der Wohlhabenheit eines Dorfes. Der Wellenpfahl in der Schildmitte deutet die geografische Lage von Dirmingen am Zusammenfluss von Ill- und Alsbach und in deren T\u00e4lern. Ein Abschnitt der Ill wird am Klingelflo\u00df auch Dirmingerbach genannt. Die Eichbl\u00e4tter und die Eicheln im Schildhaupt weisen ebenfalls auf die reizvolle landschaftliche Lage der Gemarkung von Dirmingen im Herzen des Saarlandes und im Kern des Prims-Blies-H\u00fcgellandes hin. Sie stehen dabei insbesondere f\u00fcr den Waldreichtum auf der Gemarkung und f\u00fcr die beliebten Naherholungsgebiete.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon vor der Gebietsverwaltungsreform mit der dazugeh\u00f6rigen Eingliederung unseres Heimatortes in die Gemeinde Eppelborn, im Jahre 1974, wuchs bei vielen Dirminger\/innen der Wunsch nach einem eigenen Wappen. Die Bev\u00f6lkerung musste jedoch, aus den unterschiedlichsten Gr\u00fcnden, viele Jahre auf die Erf\u00fcllung ihres Traums warten. Nach der Gebietsverwaltungsreform wurde die Verleihung eines eigenen Wappens als Hoheitszeichen unm\u00f6glich. 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