{"id":7698,"date":"2020-10-23T18:20:27","date_gmt":"2020-10-23T17:20:27","guid":{"rendered":"http:\/\/echta-derminga.de\/?p=7698"},"modified":"2020-10-23T19:17:46","modified_gmt":"2020-10-23T18:17:46","slug":"wie-aus-dem-eigentlichen-kirchweihfest-die-derminga-kerb-wurde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/echta-derminga.de\/?p=7698","title":{"rendered":"&#8222;Kindaaf, Kerb un Worschtsupp !\u201c- Wie aus dem eigentlichen Kirchweihfest die \u201eDerminga Kerb\u201c wurde !"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\">\u201eWem is die Kerb? Us is die Kerb\u201c! Dieser bekannte Schlachtruf wird ist diesem Jahr nicht ert\u00f6nen. Die Pandemie legt unser Dorfleben lahm und auch die \u201eDerminga Kerb\u201c musste aufgrund der vorgegebenen Hygieneverordnung abgesagt werden. Dies schmerzt nat\u00fcrlich nicht nur unsere Dorfgemeinschaft, sondern insbesondere auch unsere Gastronomie und die Schausteller. Das 274. Kirchweihfest muss in Stille ohne buntes Kirmestreiben begangen werden. Dabei wird gerade in Dirmingen die \u201eKerb\u201c gerne gro\u00df gefeiert. Heute verbindet unsere \u201eKerb\u201c moderne Unterhaltungsmetoden mit uralten Traditionen. Dabei beruft sich besonders die Ausgrabung des \u201eKerwe-Lisjes\u201c auf ein uraltes Brauchtum. W\u00e4hrend anderswo immer mehr Dorfkirmessen aufgrund m\u00e4\u00dfiger Nachfrage verschwinden, erlebte die \u201eDerminga Kerb\u201c in den letzten Jahrzehnten sogar einen Aufschwung.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong><em>Heit is Kerb un morje is Kerb, bis am Dienschdah Owend, wann ich bei Sch\u00e4tzje komm, sahn ich scheen Genowend.Ei, Genowend, Elisabeth, hinnerm Owe steht es Bett, uffgedeckt, zugedeckt, ei Genaacht, Elisabeth.<\/em><\/strong><\/p><cite>historisches &#8222;Kerwe-Lied&#8220; aus dem 19. Jahrhundert.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\">Die \u201eKerb\u201c geh\u00f6rt zu unseren \u00e4ltesten Dorffesten und wird gepr\u00e4gt von uralten Traditionen. Grund genug sich einmal die Entwicklung und die einzelnen Riten der \u201eKerb\u201c anzuschauen. Zahlreiche Heimatforscher haben sich bisher mit ihren Dorfkirmessen und ihrem Ursprung besch\u00e4ftigt. Dabei werden immer wieder die verschiedenen Zeitepochen unter die Lupe genommen. Ganz nebenbei bekommen wir einen Einblick wie die Menschen zu ihrer Zeit die \u201eKerb\u201c feierten. Vermutlich wurde schon vor dem Kirchweihfest unserer Stengelkirche, im Jahre 1746, in Dirmingen Kirmes gefeiert. In unseren Quellen befinden sich Hinweise die darauf deuten, dass schon im 17.Jahrhundert unmittelbar nach dem 30-j\u00e4hrigen Krieg, Kirmes gefeiert wurde. Wann und in welcher Form dieses Fest ausgerichtet wurde, ist nicht zu belegen. Alte Verse und Tanzlieder zeigen uns jedoch ganz deutlich das unsere Kerb auf eine lange Geschichte blickt.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong><em>Wann Kerb is wann Kerb is, dann schlacht mei Vadder \u00e4 Bock, dann wackelt mir, dann wackelt mir mei Rock. Ich hann noch nie \u00e4 Rock gehatt, der, wo mr so gewackelt hat.<\/em><\/strong><\/p><cite>historisches &#8222;Kewer-Lied&#8220; aus dem 19. Jahrhundert<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"407\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Kerb-Foto-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2441\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Kerb-Foto-1.jpg 600w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Kerb-Foto-1-300x204.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\">Einige Anekdoten haben sich bis heute gehalten. Anl\u00e4sslich einer Kirchenvisitation im 18. Jahrhundert wurde das Presbyterium gefragt, ob es denn S\u00e4ufer in der Gemeinde g\u00e4be. Die Antwort des Pfarrers lautete: \u201eNicht das ich w\u00fcsste. Daf\u00fcr hat in diesen Elenden Zeiten der Herrgott uns Zaum und Gebiss ins Maul gelegt. Nur an der Kerb saufen Sie sich alle voll\u201c (Originalzitat * \u201eGedenket den vorigen Tagen\u201c -Seite 152), Historisch belegt ist auch die Aussage eines kleinen Jungen. Als jener kleine Bub vom Dorfpfarrer nach den drei h\u00f6chsten Festen des Jahres gefragt wurde, sagte dieser:\u201c Ei, Kindaaf, Kerb un Worschtsupp!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\"><strong>Nat\u00fcrlich hatte die \u201eKerb\u201c alleine schon wegen der damit verbunden Kirche einen hohen Stellenwert in der Bev\u00f6lkerung. An der \u201eDerminga Kerb\u201c feiern wir die Kirchweihe der heutigen evangelischen Kirche zu Dirmingen in der Ortsmitte. Fakt ist, die \u201eDerminga Kerb\u201c ist kein Patronatsfest und hat auch nichts mit dem Patroziniumstag der hiesigen St. Wendalinusgemeinde oder der St.Wendler Wendalinuskirmes zu tun. Bis die Reformation im Jahre 1575 Dirmingen erreichte, wurde die Kirche ausschlie\u00dflich von Katholiken benutzt. Danach wurde die Kirche den Protestanten zugesprochen. Im Jahre 1742 wurde das Kirchenschiff polizeilich geschlossen. Die Sicherheit der Kirchg\u00e4nger wurde durch herabfallende Steine gef\u00e4hrdet. Am 27.April des Jahres 1746 wurde der Grundstein f\u00fcr den Neubau der Kirche gelegt. Der Teil des historischen Turmes wurde dabei erhalten. Schon am 06.November 1746, nach einer Bauzeit von nur einem halben Jahr, fand die Kirchweihe statt. Seitdem wird in Dirmingen die \u201eKerb\u201c gefeiert. Die Bev\u00f6lkerung Dirmingens einigte sich im Laufe der Jahre, aufgrund der nicht feststehenden Kalendertage, auf den letzten Oktobersonntag als Kirchweihtag. Das letzte Oktoberwochenende liegt etwa in der Mitte des zeitlich stark schwankenden 27.Trinitatissonntages und bot sich somit als feststehender Termin an. Im Jahre 1968 dachte der Dirminger Gemeinderat kurzzeitig dar\u00fcber nach, die \u201cKerb\u201d vorzuziehen. Der Gemeinderat wollte mit dieser Terminverschiebung dem Patroziniumstag des heiligen Wendalinus, der hiesigen katholischen Wendalinus Pfarrgemeinde, entgegenkommen. Am Ende wurde jedoch am feststehenden Termin im Oktober festgehalten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\">Als Tanzliedchen wurde u.a auch gesungen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong><em>Ei un dat klaawen ich, klaawen ich, klaawen ich , Bettelleit hanns gutt, hanns gutt. Bettelleit hanns gutt. Sitze hinnerm Owe un raache de Klowe, Ei un dat klaawen ich, Bettelleit hanns gutt.<\/em><\/strong><\/p><cite>Historisches &#8222;Kerwe-Lied&#8220; aus dem 19. Jahrhundert<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\">Die \u201eKerb\u201c hat nicht nur in unserem Heimatort einen hohen Stellenwert. Vielen saarl\u00e4ndische Ortschaften legen gro\u00dfen Wert auf die Durchf\u00fchrung der eigenen Kirmes. Dabei wird ganz oft deutlich, dass die Bezeichnung \u201eKerb\u201c sich fr\u00fcher allein an der Kirchweihe orientierte. Gerade im Mittelalter entstanden in unserem Land viele neue Kirchenbauten. Die Bev\u00f6lkerung feierte diese neuen Kirchen mit einem Fest. Aus dem Althochdeutschen \u201echirihwihi\u201c wurde im mittelhochdeutschen \u201ekirchwihi\u201c und durch Unterdr\u00fcckung des \u201ech\u201c die \u201eKirwihe\u201c. Bereits im 15 Jahrhundert entstand der Begriff \u201eKirwe\u201c und durch Verst\u00e4rkung des Buchstaben \u201ew\u201c zu \u201eb\u201c \u201ekirb\u201c und \u201eKerb\u201c. Belegt ist also das die eigentliche Kirchmesse, einer zur Weihe der neuen Kirche gehaltenen ersten Messe herzuleitende Ausdruck Kirmes demnach ein Gedenktag wie \u201eKirbe\u201c, \u201eKirb\u201c oder \u201eKerb\u201c.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"644\" height=\"415\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Echta-2-644x415.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2466\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Echta-2-644x415.jpg 644w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Echta-2-300x193.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Echta-2-768x494.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Echta-2.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 644px) 100vw, 644px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\"><strong>Mit der rein kirchlichen Handlung verband sich im Mittelalter vielfach ein Markt mit weltlichen Festtreiben, das im Laufe der Zeit ganz oft zu einem Jahrmarkt wurde. Das f\u00fchrte schon sehr fr\u00fch zu einer Lockerung der kirchlichen Bindung. Irgendwann l\u00f6ste sich die Kerb im Laufe der Zeit zur Allgemeinbezeichnung einer ausgelassenen weltlichen Feier. Die eigentliche Kirchweihe geriet immer mehr in den Hintergrund. \u00c4hnlich mag es sich auch mit den gerade in katholischen Gemeinden \u00fcblichen Patronatsfest gehalten haben. Viele katholische Gemeinden widmeten einem Heiligen an dessen Patronatstag das Kirmesfest.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\">Die \u201eKerb\u201c stand schon immer f\u00fcr die sch\u00f6nen S\u00fcnden dieser Welt. Vieles davon ist bei weitem nicht christlich und hat auch im Entferntesten nichts mit der herk\u00f6mmlichen Kirchweihe zu tun. Nach dem 30- j\u00e4hrigen Krieg begann man damit zur Kirmes verschiedenen Gesellschaftsspiele anzubieten. Stangenklettern nach dem \u201eKerwehahn\u201c oder \u201eKerwehammel\u201c, Wettlauf der M\u00e4dgde, Lauf der Schwerter, Ringk\u00e4mpfe, Kegelspiele T\u00e4nze, Vogelschie\u00dfen, Ball-Fecht und Tanzspiele Steckenpferdreiten und Auff\u00fchrungen von Schauspielen standen auf der Tagesordnung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\"><strong>Vielerorts wird das Kirmestreiben mit einem Baum oder Strau\u00df begangen. Gerade die Dorfjugend zog damals als sogenannte Strau\u00dfenjugend durch das Dorf. Dieses Brauchtum ist angelehnt an die uns bekannten Fr\u00fchlingsbr\u00e4uche. Bekanntlich wird auch zum Maifest ein Baum oder Strau\u00df geschm\u00fcckt. \u00dcberhaupt zeigt das \u201eKerwebrauchtum\u201c unverkennbar Verbindungen zu der Fastnacht oder dem Maibrauchtum. Im Gegensatz zu den rein moselfr\u00e4nkischen Gegenden gibt es in unseren rheinfr\u00e4nkischen Gebieten in manchen Orten auch die Hammelkerb. Diese Sitte wurde dem Erntebrauchtum entnommen. Aufgrund der Tatsache das unser Heimatort inmitten der \u201eDas-Dat-Linie\u201c, in der saarl\u00e4ndischen Mischzone liegt, hat sich bei uns eine eigene Sonderheit zur Kerb etabliert. Nirgends wo anders gibt es z.B ein \u201eKerwe-Lisje\u201c und ein \u201eKerwe-Hannes\u201c als gemeinsames &#8222;Kerwepaar&#8220;. Am Ende ist es aber immer das, was man daraus macht. Wichtig ist, dass man an dem jeweiligen Brauchtum erinnert. Dabei sollte es keine Rolle spielen wer es erfunden hat.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"398\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Kerb-1950.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7707\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Kerb-1950.jpg 640w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Kerb-1950-300x187.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\">Fr\u00fcher stand der Hahn in engster Beziehung zur Kirchweihe und der damit verbundenen \u201eKerb\u201c. Warum der Hahn damals eine besondere Bedeutung hatte l\u00e4sst sich leicht erkl\u00e4ren. Fr\u00fcher war es v\u00f6llig normal das sich auf jeder Kirchturmspitze ein Kirchturmhahn befand. Der Hahn stand f\u00fcr das sogenannte Kirchturmdenken. In manchen saarl\u00e4ndischen Ortschaften richtet man zur eigenen Kerb zeitliche Rituale ein. In Dirmingen z. B sagte man, dass man vor dem Kirmeswochenende (Ende Oktober) zum letzten Mal f\u00fcr das Jahr gem\u00e4ht werden sollte. Meistens wurde zum Kirmesdatum bereits mit der Hausschlachtung begonnen. Die Kerb wurde sehr fr\u00fch als Volksfest verstanden. Dabei standen das Essen und Trinken immer im Vordergrund. Nat\u00fcrlich darf zur Kerb der eigene \u201eKerwekuche\u201c nicht fehlen. In unserem Dorf wurde fr\u00fcher, der Jahreszeit entsprechend, \u201eQuetschekuche\u201c gebacken. Zur eigenen Kirmes kam immer die Familie zusammen. Dies hatte in allen Familien unseres Dorfes Tradition. Gemeinsam wurde gegessen, gefeiert und schlie\u00dflich Karussell gefahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\"><strong>Im Jahre 1999 k\u00fcsste unser damaliger Ortsvorsteher Rudi Hell, die etwas in die Jahre gekommene \u201eDerminga Kerb\u201c, wach. Gemeinsam mit seinen Vasallen des Kulturvereines Dirmingen schaffte er eine Aufwertung des bunten Kirmestreibens. Dabei waren die Kulturaner immer darauf bedacht, eine gewisse Einheit zu demonstrieren. Die \u201eDerminga Kerb\u201c wird jedes Jahr unter dem Motto \u201eEiner f\u00fcr alle, alle f\u00fcr einen\u201c durchgef\u00fchrt. Mit diesem Slogan soll der Zusammenhalt im Kulturverein und in der Bev\u00f6lkerung gest\u00e4rkt werden. Ziel ist es, die \u201eKerb\u201c als Fest der Dirminger in den K\u00f6pfen der Bev\u00f6lkerung zu verankern. Heute spielt es l\u00e4ngst keine Rolle mehr, ob man evangelischen oder katholischen Glaubens ist. Im Vordergrund stehen der Mensch, die Heimatliebe und die Lust am Leben. F\u00fcr die Au\u00dfendarstellung spielt ein einheitliches Auftreten eine gewichtige Rolle. Aus diesem Grunde beschlossen die \u201eKulturaner\u201c, sich ein gemeinschaftliches Aussehen zu verschaffen. Bereits zu Beginn der Jahrtausendwende wurden die bekannten \u201ewei\u00df-blauen Musketier-Kost\u00fcme\u201c zum Markenzeichen der Kulturaner. Die blauwei\u00dfen Farben des Kost\u00fcms erinnern an die Wappenfarben des Heimatortes Dirmingen. Musketiere stehen zudem f\u00fcr Patriotismus, Zusammenhalt, Ehre und Loyalit\u00e4t. Mit diesen Eigenschaften kann sich der Kulturverein zur eigenen \u201eKerb\u201c gut identifizieren. Es bleibt zu hoffen, dass wir noch viele Jahre die Tradition aufrechterhalten und am letzten Oktoberwochenende \u201eKerb\u201c feiern k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"644\" height=\"429\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/kerbi-644x429-1.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7621\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/kerbi-644x429-1.jpeg 644w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/kerbi-644x429-1-300x200.jpeg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/kerbi-644x429-1-120x80.jpeg 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 644px) 100vw, 644px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\">So darf es mit unserer \u201eKerb\u201c nicht zu Ende gehen! Auch wenn das laufende Jahr 2020 unserer Dorfgemeinschaft einen kollektiven knock-out verpasst hat, m\u00fcssen wir alles daran setzen wieder aufzustehen und im n\u00e4chsten Jahr neu anzugreifen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\"><strong>Dies sind wir unserer Dorfgemeinschaft, unserer Kultur und den Menschen, die unsere Heimat gepr\u00e4gt haben, einfach schuldig. Die \u201eDerminga Kerb\u201c 2021 findet in der Zeit vom 23.10. bis zum 25.10.21 statt. Sp\u00e4testens dann m\u00f6chte ich wieder den Schlachtruf h\u00f6ren: \u201eWem is die Kerb\u201c? Us is die Kerb\u201c\u2026\u2026\u2026Packen wir es an!!!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWem is die Kerb? Us is die Kerb\u201c! Dieser bekannte Schlachtruf wird ist diesem Jahr nicht ert\u00f6nen. Die Pandemie legt unser Dorfleben lahm und auch die \u201eDerminga Kerb\u201c musste aufgrund der vorgegebenen Hygieneverordnung abgesagt werden. 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