{"id":7801,"date":"2020-11-14T17:52:31","date_gmt":"2020-11-14T16:52:31","guid":{"rendered":"http:\/\/echta-derminga.de\/?p=7801"},"modified":"2020-11-14T18:04:48","modified_gmt":"2020-11-14T17:04:48","slug":"als-der-dreissigjaehrige-krieg-unsere-heimat-verwuestete","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/echta-derminga.de\/?p=7801","title":{"rendered":"Als der drei\u00dfigj\u00e4hrige Krieg unsere Heimat verw\u00fcstete"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\"><strong>Der 30-j\u00e4hrige Krieg geh\u00f6rte zu den blutigsten Ereignissen unseres Heimatlandes. Was als Religionskonflikt zwischen Protestanten und Katholiken begann, endete in einer Katastrophe. Begonnen hatte alles mit dem Aufstand des protestantischen Adelsbundes gegen die gewaltsame Rekatholisierung durch die habsburgischen Landesherren. Nach dem sogenannten Prager Fenstersturz am 23. Mai 1618 begann einer der schrecklichsten Kriege Europas.<\/strong> <strong>Am Ende war der drei\u00dfigj\u00e4hrige Krieg nicht nur ein Konflikt zwischen Protestanten und Katholiken, sondern auch zwischen den europ\u00e4ischen Gro\u00dfm\u00e4chten. Das Gemetzel dauerte ganze 30 Jahre lang. Das Schlachten fand kein Ende und erlebte in der sogenannten \u201eMagdeburger Bluthochzeit\u201c ihren H\u00f6hepunkt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\">Die Auswirkungen des drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges werden auch bei der Anschauung unserer Dorfchronik deutlich. Die konfessionellen Reibereien in unserem Heimatort wurden durch die Kriegswirren verst\u00e4rkt. Im Jahr 1575 f\u00fchrte Graf Philipp III. die Reformation, nach lutherischem Bekenntnis, in unserem Heimatort ein. Als der Drei\u00dfigj\u00e4hrige Krieg, im Jahre 1618 ausbrach, war die heutige Saargegend zun\u00e4chst kaum davon ber\u00fchrt. Dionyius Aulenh\u00e4user war damals Pfarrer von Dirmingen. Im Jahre 1620 wurde sein Namensvetter Michael Aulenh\u00e4user zum Pfarrer unseres Dorfes erkoren. Wie m\u00f6gen die Menschen unseres Heimatortes die damaligen Kriegswirren aufgenommen haben. Im Jahre 1624 erschienen erstmals Soldaten an der Saar. Langsam bekam auch das Saargebiet die Auswirkungen dieses furchtbaren Krieges zu sp\u00fcren. Konfessionell gesehen waren die ersten Kriegswirren gerade f\u00fcr die kleinen protestantischen Territorien an der Saar, eine direkte Gef\u00e4hrdung. So musste sich zum Beispiel die Reichsherrschaft Illingen ab dem Jahr 1626 wieder dem Katholizismus zuwenden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\"><strong>Im Jahre 1634 existierten in Dirmingen eine Kirche, ein Pfarrhaus und insgesamt 54 H\u00e4user. Darunter waren sechs \u201ebauf\u00e4llige H\u00e4user wegen Armuth\u201c. Die Zeiten waren schwierig. Die saarl\u00e4ndischen W\u00e4lder wurden zur Herstellung von Holzkohle genutzt. Die Menschen lebten von der Landwirtschaft oder einem erlernten Handwerk. Unsere heutigen Nachnamen wie Schmidt, Wagner, Kiefer oder M\u00fcller stammen gerade aus dieser Zeit. Pfarrer Georg Zedinger, aus Saarbr\u00fccken, wurde im Jahre 1634 Pfarrer unseres Dorfes. Bis zum Jahre 1643 blieb Zedinger Pfarrer unseres Heimatortes. Laut unseren Unterlagenblieb die Pfarrstelle bis zum Jahre 1664 vakant. Die Tatsache, dass unser Dorf solange keinen Pfarrer hatte, ist wohl den katastrophalen Zust\u00e4nden geschuldet. Mit Laurentius Aurager bekam unser Dorf, im Jahre 1664, wieder einen eigenen Pfarrer. Als der Geistliche in unser Dorf kam, lag unsere Heimat immer noch in Tr\u00fcmmern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"435\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/2-700x435.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7807\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/2-700x435.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/2-300x187.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/2-768x478.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/2.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><figcaption>dav<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\">Im Jahre 1635 fegte der drei\u00dfigj\u00e4hrige Krieg \u00fcber das heutige Saargebiet und die damit verbundenen nassauischen Landschaften hinweg. Die Zivilbev\u00f6lkerung geriet immer mehr in Gefahr. Die K\u00e4mpfe zwischen protestantischen schwedisch-franz\u00f6sischen und katholischen kaiserlichen Truppen wurden immer erbarmungsloser. Am 30. September 1635 wurde St. Johann und wenige Tage sp\u00e4ter Saarbr\u00fccken von den kaiserlichen Soldaten erobert. In Saarbr\u00fccken tobte der Krieg besonders f\u00fcrchterlich. Im Jahre 1637 lebten nur noch 70 Menschen in der v\u00f6llig zerst\u00f6rten Stadt. Die Soldateska trieben auf f\u00fcrchterliche Weise ihr Unwesen. H\u00f6fe wurden niedergebrannt, Felder verw\u00fcstet, das Vieh geschlachtet, Menschen verjagt, gefoltert, gesch\u00e4ndet oder get\u00f6tet. Diejenigen die nicht umgebracht wurden, starben an Hunger oder Seuchen oder Krankheit. Am Ende ging es jedoch l\u00e4ngst nicht mehr um den Kampf zwischen Protestanten und Katholiken. Viele S\u00f6ldner k\u00e4mpften wechselnd auf beiden Seiten und orientierten sich an denjenigen die mehr Sold zahlten. Unvorstellbare Szenen m\u00fcssen sich damals abgespielt haben. \u00dcberall lagen erschlagene, gefolterte, vergewaltigte Menschen, die nicht begraben wurden und einfach vor sich hin verwesten. Ausgebrannte St\u00e4dte, verw\u00fcstete D\u00f6rfer, kahle \u00c4cker und verbrannte Erde. Unter den Adligen sagte man damals: \u201eWer da noch lebte, lebte nicht mehr lange\u201c. Europa lag in Tr\u00fcmmern. Heute wissen wir jedoch, dass die oft zitierte Entv\u00f6lkerung in den D\u00f6rfern in vielen F\u00e4llen nur eine vor\u00fcbergehende Erscheinung war. Viele Dorfbewohner waren vor den anr\u00fcckenden Soldaten in die befestigten St\u00e4dte oder in die W\u00e4lder gefl\u00fcchtet und kehrten zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt zur\u00fcck. Nachweislich starben die meisten Menschen nicht durch Soldaten, sondern an Typhus, Pest oder Hunger. Am 07.Dezember 1635 beschrieb der gr\u00e4fliche Rentmeister Klicker in einem Bericht an den kaiserlichen Kommissar die Lage und den Zustand im gr\u00e4flichen Land:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong>\u201eIn dem St\u00e4dtlein Ottweiler, darin die Vorstadt mehrenteils abgebrannt, befinden sich nicht mehr als zehn gesunde B\u00fcrger und sieben Kranke, die \u00fcbrigen s\u00e4mtlich nebst dem gr\u00f6\u00dften Teil der Untertanen vom Land an der Pest und anderen infizierenden Schwachheiten verstorben und die \u00fcbrigen noch t\u00e4glich l\u00e4gerhaft werden, daher alle H\u00e4user mit der Schwachheit angesteckt. Auch hat kein einziger B\u00fcrger Brot und das Geringste an Fr\u00fcchten im Vorrat, sondern sie m\u00fcssen sich nun eine geraume Zeit hero von bishero insoliert (einquartiert) gewesen F\u00fcrstenbergischen Soldaten, denen sie au\u00dferhalb dreschen und beitragen helfen, ern\u00e4hren. Die Dorfschaften, so zu diesem Amt geh\u00f6rig, sind bis auf f\u00fcnf D\u00f6rfer, darinnen aber die Untertanen fast g\u00e4nzlich hinweggestorben, abgebrannt und in dem ganzen Amt keine Frucht noch F\u00fctterung mehr vorhanden. Was man haben will, muss man mit Gefahr in den Lothringischen und Trierischen \u00c4mter Schaumberg und St. Wendel abholen. Exweiler, Schiffweiler, Stennweiler, Mainzweiler, Hirzweiler, Wemmetsweiler, Neum\u00fcnster und Steinbach sind durch den trierischen Gubernator Cherfontaine ganz in Asche gelegt. In Ober -und Niederleinxweiler , Berschweiler und Dirmingen stehen nur noch etliche H\u00e4user. In F\u00fcrth leben noch zwei Untertanen, D\u00f6rrenbach ist ausgestorben bis auf zwei kleine M\u00e4dchen. Welschbach ist ganz ausgestorben, Wiebelskirchen ist bis auf vier Untertanen ausgestorben, Neunkirchen und Spiesen sind mehr als halber abgebrannt. In diesen beiden Orten leben nicht mehr als vier Untertanen, Wellesweiler ist fast ganz ausgestorben und teils verbrannt.\u201c<\/strong><\/p><cite>Bericht Rentmeister Klicker im Jahre 1635<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\">Es sind die Berichte der Zeitzeugen, die uns die damaligen Zust\u00e4nde vor Augen f\u00fchren. In dem Dirminger und Berschweiler Renovatur Protocollum aus dem Jahre 1741 erfahren wir Details \u00fcber den damaligen Zustand unseres Heimatortes Dirmingen. Am 26. November 1641, sieben Jahre vor Ende des 30-j\u00e4hrigen Krieges schreib Graf Johann von Saarbr\u00fccken an den Kaiser:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong>\u201eWas zuvor unerh\u00f6rtes Elend \u00fcber das arme Volk ergangen, kann ich nicht denken, dass mir nicht daf\u00fcr graue. Denn ich selbsten in St\u00e4tt, Flecken und D\u00f6rfern kommen, da man nicht ein Haus gefunden, darin nicht vor Hunger verschmachtete tote K\u00f6rper gelegen. Ja, ich hab gesehen, dass die Leute vor Hunger nicht allein allerhand unnat\u00fcrliche Speisen und sich untereinander selbst gefressen, sondern rasend worden, wie die unvern\u00fcnftigen Tier die Sprach verloren.\u201c<\/strong><\/p><cite>Bericht Graf Johann von Saarbr\u00fccken im Jahre 1641<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\">Diese pers\u00f6nlichen Eindr\u00fccke des Graf Johann von Saarbr\u00fccken auf seiner Reise durch das Saargebiet, spiegelten die Zust\u00e4nde in den D\u00f6rfern. Krieg, Hungersnot, Pest und Elend verwandelten das Land in eine H\u00f6lle. Der 30-j\u00e4hrige Krieg wurde schlie\u00dflich durch den \u201eWestf\u00e4lischen Frieden\u201c von M\u00fcnster und Osnabr\u00fcck im Jahre 1648 beendet. Die D\u00f6rfer im Saargebiet brauchten noch sehr lange bis sie sich von den f\u00fcrchterlichen Kriegswirren erholt hatten. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\"><strong>In Dirmingen lebten am Ende des 30-j\u00e4hrigen Krieges, im Jahre 1648, noch ca. 10 Menschen. Das Leben kam nur langsam wieder zur\u00fcck in die D\u00f6rfer. In unserem Nachbarort Eppelborn lebte nach dem Krieg nur noch eine Frau.\u00a0Nach dem Jahre 1648 kamen Siedler aus allen Richtungen. Aus der Schweiz wanderten die ersten Katholiken in das heutige Saargebiet ein. Um 1650 bestanden in Dirmingen nur noch sechs Haushalte die insgesamt sieben Pferde hielten. Nach der Meier-Aufstellung, von 1720, gab es in Dirmingen schon wieder 23 Haushalte. Die ersten Eintragungen, im \u00e4ltesten Kirchenbuch der evangelischen Kirchengemeinde Dirmingen, aus dem Jahre 1664 berichten von vier Kindern die getauft wurden. In diesem ersten Kirchenbuch finden wir in der Zeit von 1664 bis 1670 insgesamt 34 Taufeintragungen und 15 Beerdigungen. Dies zeugt nicht gerade von einer schnellen Wiederbev\u00f6lkerung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"389\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/3-700x389.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7808\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/3-700x389.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/3-300x167.jpg 300w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/3-768x427.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/3-360x200.jpg 360w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/3.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\">Graf Gustav Adolf von Nassau-Saarbr\u00fccken, der 1659 die Regentschaft \u00fcbernahm, war bem\u00fchte das Land wiederaufzubauen. Das Saarland war durch die katastrophalen Kriegsfolgen schwer gezeichnet. Gegen die Reunionspolitik von K\u00f6nig Ludwig XIV. von Frankreich konnte der Graf keinen nennenswerten Widerstand leisten. Im Jahr 1662 weigerte sich der Graf den vom franz\u00f6sischen K\u00f6nig geforderten Lehenseid zu leisten. Die genauen Opferzahlen, die der Drei\u00dfigj\u00e4hrige Krieg forderte, lassen sich nicht mehr ermitteln. Angenommen wird, dass die Verluste auf dem Land etwas h\u00f6her als in den St\u00e4dten ausfielen. Insgesamt kann davon ausgegangen werden, dass etwa 40 % der Landbev\u00f6lkerung, innerhalb der Kriegszeit, ihr Leben verlor. In den St\u00e4dten wird der Verlust an Menschen etwas niedriger gesch\u00e4tzt. Nach dem Krieg f\u00fchlten sich die D\u00f6rfer verst\u00e4rkt ihren Herrschaftsh\u00e4usern verbunden. Die Menschen suchten nach Sicherheit und hofften auf eine friedliche Zukunft. Der eigene Bezug zu den Herrschaftsh\u00e4usern wurde st\u00e4rker gepflegt. Dirmingen war \u201enassau-saarbr\u00fcckisch\u201c, Die Reichsherrschaft Illingen \u201ekerpisch\u201c, Meierei H\u00fcttigweiler \u201ckurtrierisch\u201c. Die Herrschaft Eppelborn \u201ebuseckisch\u201c, das Oberamt Schaumburg \u201elothringisch\u201c und sp\u00e4ter \u201epfalz -zweibr\u00fcckisch\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:18px\"><strong>Nach dem drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg wurden weitere schreckliche Kriege gef\u00fchrt. Immer wieder musste die Bev\u00f6lkerung unter den Kriegswirren leiden. Das schreckliche Ausma\u00df des drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges wurde jedoch nicht mehr \u00fcbertroffen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"1131\" src=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/4-700x1131.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7809\" srcset=\"https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/4-700x1131.jpg 700w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/4-186x300.jpg 186w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/4-768x1241.jpg 768w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/4-950x1536.jpg 950w, https:\/\/echta-derminga.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/4.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der 30-j\u00e4hrige Krieg geh\u00f6rte zu den blutigsten Ereignissen unseres Heimatlandes. 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