{"id":9229,"date":"2021-11-06T13:18:07","date_gmt":"2021-11-06T12:18:07","guid":{"rendered":"http:\/\/echta-derminga.de\/?p=9229"},"modified":"2021-11-06T13:37:10","modified_gmt":"2021-11-06T12:37:10","slug":"aufbruchsstimmung-oder-untergangssymphonie-kirche-muss-sich-neu-erfinden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/echta-derminga.de\/?p=9229","title":{"rendered":"Aufbruchsstimmung oder Untergangssymphonie &#8211; Kirche muss und wird sich neu erfinden  !"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>\u201eZieh dich an, dein Vater ist gleich fertig\u201c fauchte mich meine Mutter an. \u201eEs ist Zeit und ihr geht immer auf den letzten Dr\u00fccker\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>So stand ich da mit meiner Cordhose und dem Rollkragenpullover und harte den Dingen, die da kommen. Irgendwann kam mein Vater aus dem Bad, sprang in seinen Mantel und nahm mich an der Hand: \u201eKomm jetzt, es ist Zeit\u201c. Eilig zog mich mein Vater durch unsere Stra\u00dfen vorbei an den Fenstern und T\u00fcren unseres Dorfes. Ich ging gerne mit ihm Sonntagsmorgens in die Kirche. Obwohl ich mich w\u00e4hrend des Gottesdienstes immer langweilte, wollte ich meinen Vater zum Gottesdienst begleiten. Mein Bruder konnte das nie verstehen und war froh, wenn er zuhause bleiben durfte.<\/strong> <strong>Den eigentlichen Gottesdienst hab ich als Kind nie verstanden. Die Predigt viel zu lang und die Lieder viel zu schwierig. Das \u00e4nderte sich erst mit meiner Teilnahme am  Kindergottesdienst. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Sonne der Gerechtigkeit, gehe auf zu unsrer Zeit; brich in deiner Kirche an, dass die Welt es sehen kann. Erbarm dich, Herr.<\/strong> (Evangelisches Gesangbuch 262)<\/pre>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Mit schnellen Schritten ging es durch das Dorf in Richtung Kirche. Endlich angekommen liefen wir am Haupteingang der Kirche vorbei in Richtung Empore. Dort sa\u00dfen immer die M\u00e4nner der Gemeinde. Mit Anzug und Schlips einbalsamiert in ihre Gedanken suchten sie eilig im Gesangsbuch nach den Liedern f\u00fcr den Gottesdienst. Keiner redete oder l\u00e4chelte. Kirche, so schien mir, war eine ernste Sache. Der liebe Gott hat bestimmt keinen Sinn f\u00fcr Humor, dachte ich mir. Damals war der Gottesdienst immer gut besucht. Mein Vater zerrte mich vorbei an den Knien der M\u00e4nner und suchte uns einen guten Platz aus. \u201eSetz dich hin und halte Ruhe\u201c herrschte mein alter Herr mich an. Durch das Gel\u00e4nder blickte ich nach unten in den Altarraum. Wo war der Pfarrer? Alles war still und hochkonzentriert. Keiner st\u00f6rte die Ruhe und jeder versuchte einen Ton zu vermeiden. Dann pl\u00f6tzlich sah ich sie, dort an den Seiten des Altarraums sa\u00dfen Sie und bereiteten sich auf den Gottesdienst vor. \u00c4ltere M\u00e4nner, nur M\u00e4nner, mit ernstem Blick und wachen Augen. Welche Aufgabe haben diese M\u00e4nner und warum d\u00fcrfen Sie in N\u00e4he des Altars sitzen. Mein Vater antwortete: \u201eDas sind die Presbyter, und jetzt halt Ruhe\u201c.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Weck die tote Christenheit aus dem Schlaf der Sicherheit; mache deinen Ruhm bekannt \u00fcberall im ganzen Land. Erbarm dich, Herr.(Evangelisches Gesangbuch 262)<\/pre>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Die Presbyter. Viele Jahre war mir dieses Ehrenamt suspekt. Ich stellte mir die Frage, welche Aufgaben ein Presbyterium hat und warum man ein solches braucht. Heute wei\u00df ich, dass ein Presbyterium eine Kirchengemeinde leitet.  Es entscheidet, in welche Richtung sich die Gemeinde entwickelt. Dazu trifft sich das Presbyterium regelm\u00e4\u00dfig, um Beschl\u00fcsse zu fassen. Konkret geht es dabei um Veranstaltungen, Gottesdienste oder auch den Haushalt der Gemeinde. &nbsp;Das Presbyterium tr\u00e4gt die Mitverantwortung f\u00fcr die Seelsorge und die Gottes\u00addienst\u00adgestaltung und ist gemeinsam mit den ehrenamtlich und beruflich Mitarbeitenden f\u00fcr das Gemeindeleben verantwortlich. Presbyterinnen und Presbyter werden alle 4 Jahre von der Gemeinde gew\u00e4hlt und in einem besonderen Gottesdienst in ihr Amt eingef\u00fchrt. Kirche bedeutet eben auch Verwaltungsarbeit.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Schaue die Zertrennung an, der kein Mensch sonst wehren kann; sammle, gro\u00dfer Menschenhirt, alles, was sich hat verirrt. Erbarm dich, Herr. (Evangelisches Gesangbuch 262)<\/pre>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Heute, \u00fcber 40 Jahre sp\u00e4ter, sieht das Ganze nat\u00fcrlich anders aus. L\u00e4ngst wei\u00df ich bescheid und kenne die Arbeit eines Presbyteriums. Seit 2016 bin ich Mitglied im Presbyterium unserer Kirchengemeinde. Ich muss gestehen, dass diese ehrenamtliche Aufgabe zu meinen schwersten geh\u00f6rt. Eine Kirchengemeinde mit zu leiten und gestalten ist alles andere als einfach. Die Aufgaben sind vielf\u00e4ltig und gerade in unserer Zeit nicht leicht umsetzbar. Mein Amt, im Presbyterium unserer Gemeinde, hat mir schon viele schlaflose N\u00e4chte bereitet. Ganz oft f\u00fchlt man sich \u00fcberfordert und allein gelassen. Viel zu oft suchen wir wochenlang nach Antworten auf die Fragen unserer Zeit: Wie erhalten wir unsere Kirchengemeinde? Wie sanieren wir unsere Geb\u00e4ude? Wie begeistern wir junge Menschen f\u00fcr unsere Sache? Wie halten wir den Abw\u00e4rtstrend der Kirche auf und wer zeigt uns den Weg? Fragen \u00fcber Fragen.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Tu der V\u00f6lker T\u00fcren auf; deines Himmelreiches Lauf hemme keine List noch Macht. Schaffe Licht in dunkler Nacht. Erbarm dich, Herr. (Evangelisches Gesangbuch 262)<\/pre>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Heute ist mir klar, dass ein ehrenamtliches Presbyterium solche Fragen niemals alleine beantworten kann. Beiden Kirchen geht es nicht gut. Die Welt hat sich ver\u00e4ndert und wir stehen vor der Frage: Quo Vadis Kirche.  Manchmal frage ich mich: braucht die Welt eigentlich noch eine Kirche !? Wie kann sich unsere Kirche retten? Ist unsere Kirche \u00fcberhaupt noch zu retten ? Manchmal muss es weh tun, bevor es gut wird. Ich glaube, genau in diesem Stadium einer bevorstehenden Transformation befinden sich beide Kirchen im Moment. Die Lage ist ernst, aber nicht unbedingt ausweglos. Ein Umdenken ist dringend von N\u00f6ten.\u00a0Die Kirchen befinden sich in einem Strukturwandel und werden bis zum Jahr 2060 die H\u00e4lfte ihrer Mitglieder und Gelder verlieren. Ein Land schafft seine christliche Identit\u00e4t ab und stellt die Weichen auf Wechsel. Auf diese Tatsache hei\u00dft es Antworten zu finden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Gib den Boten Kraft und Mut, Glaubenshoffnung, Liebesglut, lass viel Fr\u00fcchte deiner Gnad folgen ihrer Tr\u00e4nensaat. Erbarm dich, Herr. (Evangelisches Gesangbuch 262)<\/pre>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Aktuell arbeiten beide Kirchen an ihrer Zukunft. Dabei werden die Presbyterien oder auch Pfarrgemeinder\u00e4te ganz oft mit ihren Sorgen, \u00c4ngsten und N\u00f6ten alleine gelassen. Wenn es um die eigene Verwaltung geht, verstehen beide gro\u00dfen Kirchen keinen Spa\u00df. Dabei sind gerade Presbyterien oder Verwaltungsr\u00e4te ein Spielball des gro\u00dfen Ganzen. Fakt ist: es muss und wird  sich etwas \u00e4ndern ! Wie sollen die evangelische und auch die katholische Kirche auf schwindende Mitgliederzahlen und ansteigende\u00a0Kirchenaustritte\u00a0reagieren? Ich glaube, dass unsere Kirche sich neu erfinden muss. Mit der Haltung der vergangenen Jahre ist kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Der Mitgliederschwund ist erschreckend und hat l\u00e4ngst noch nicht sein Ende gefunden. Bei allem was uns bevorsteht, sollten wir bem\u00fcht sein die Kirche im Dorf zu lassen. Dabei meine ich dies genau so, wie ich es schreibe. Wenn die Dorfkirchen schlie\u00dfen geht nicht nur eine wichtige soziale Anlaufstelle, sondern auch ein St\u00fcck Dorfidentit\u00e4t verloren. Auch unsere beiden in Dirmingen vorhandenen Kirchengemeinden stehen vor so mancher Aufgabe. <\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Lass uns deine Herrlichkeit ferner sehn in dieser Zeit und mit unsrer kleinen Kraft \u00fcben gute Ritterschaft. Erbarm dich, Herr.(Evangelisches Gesangbuch 262)<\/pre>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Bald ist Weihnachten. Gerade zu den hohen Feiertagen erwarten die Menschen von ihrer Kirche gewisse Leistungen. Die Gottesdienste sollen sch\u00f6n, anr\u00fchrend und liebevoll gestaltet sein. Alles soll sch\u00f6n leuchten und die Kinder sollen ein sch\u00f6nes Fest haben. Die eigentliche Weihnachtsbotschaft r\u00fcckt dabei ganz schnell in den Hintergrund. Zu Weihnachten sind sie pl\u00f6tzlich wieder alle an Bord. Diejenigen die den Kirchenaustritt vor sich haben und auch diejenigen die es schon hinter sich gebracht haben. Weihnachten geh\u00f6rt doch schlie\u00dflich dazu, wo k\u00e4men wir dahin, dass ist doch unsere Kultur. Wirklich ? Ist es wirklich noch unsere Kultur oder sind wir auf dem besten Wege uns abzuschaffen. Immer dann, wenn etwas fremdes auf uns zukommt, ist Kirche willkommen. Immer dann wenn wir trauen oder vor schweren pers\u00f6nlichen Krisen stehen, f\u00e4llt uns der Glaube wieder ein. Ist das alles so vollkommen in Ordnung. Wenn wir m\u00f6chten, dass sich etwas \u00e4ndert, m\u00fcssen wir anpacken und Ver\u00e4nderungen vorantreiben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Unsere Kirchen werden sich ver\u00e4ndern. Unsere Gottesdienstformen werden sich \u00e4ndern, unsere Kinder und Jugendarbeit wird sich ver\u00e4ndern und auch unsere Verwaltungsstruktur wird sich \u00e4ndern, Wird es in einigen Jahren noch einen Pastor oder Pfarrer\/in in Dirmingen geben ? Ein Blick auf die Mitgliederzahlen bereitet da so manche Sorgenfalte. Wie werden unsere Kinder aufwachsen ? Werden sie noch christlich erzogen oder ist das alles gar nicht mehr so wichtig und eigentlich total veraltet. Wir machen Fremden zum Vorwurf, mit ihrem Glauben der eigenen Integration im Wege zu stehen. Dabei lassen wir unsere eigene christliche Kultur unbeachtet. Nat\u00fcrlich hat die Kirche in den letzten hunderten von Jahren vieles falsch gemacht. Die Kirche ist und bleibt jedoch Teil unserer Identit\u00e4t. Wir haben nun die Chance Ver\u00e4nderungen anzusto\u00dfen oder der Institution Kirche den R\u00fccken zu kehren. Bei allen Verst\u00e4ndnis von Entt\u00e4uschung und \u00c4rger geht mir zu oft die Frage verloren: Was kann ich tun, damit es besser wird ? Wir leben in Zeiten tiefgreifender Ver\u00e4nderungen.\u00a0T\u00e4glich werden wir mit der Globalisierung, Digitalisierung, dem Klimaver\u00e4nderung und nat\u00fcrlich auch mit den Migrationsgeschehnissen in unserem Land\u00a0konfrontiert. Die Kirche spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle. Dabei gibt es immer weniger Gemeindeglieder, weniger Pfarrerinnen und Pfarrer, weniger Ehrenamtliche und weniger Menschen die einen ganz normalen Gottesdienst feiern m\u00f6chten. Das bedeutet, auch das Verhalten unserer Kirchenmitglieder hat sich stark ver\u00e4ndert. Taufe, Konfirmation, Traugottesdienst oder Bestattungen sollen am besten flexibler und pers\u00f6nlicher gestaltet und durchgef\u00fchrt werden. Der Anspruch ist gr\u00f6\u00dfer geworden. Machen wir uns nichts vor: der gesellschaftliche Wandel macht auch vor der Kirche nicht Halt. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\" id=\"die-rechte-wahre-kirche-ist-gar-ein-kleines-hauflein-hat-kein-oder-gar-wenig-ansehen-liegt-unter-dem-kreuze-aber-die-falsche-kirche-ist-prachtig-bluhet-und-hat-ein-schon-gross-ansehen-wie-sodom\"><p><strong>Die rechte, wahre Kirche ist<a href=\"https:\/\/www.aphorismen.de\/zitat\/55967\"> <\/a>gar ein kleines H\u00e4uflein, hat kein oder gar wenig Ansehen, liegt unter dem Kreuze. Aber die falsche Kirche ist pr\u00e4chtig, bl\u00fchet und hat ein sch\u00f6n gro\u00df Ansehen wie Sodom.<\/strong><\/p><cite>Martin Luther<em>&nbsp;(1483 &#8211; 1546), deutscher Theologe und Reformator<\/em><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Mir pers\u00f6nlich hat die Kirche vieles gegeben. Meine eigene Identit\u00e4t, meine Kindheitserinnerungen, meine Jugendzeit und mein Erwachsenwerden waren von meiner Suche nach dem eigenen Glauben, in unserer Kirchengemeinde, gepr\u00e4gt. Dabei habe auch ich so meine Probleme mit der Institution Kirche. Auch ich finde l\u00e4ngst nicht alles gut und lobenswert. Unsere Kirche gab mir jedoch immer das Gef\u00fchl Zuhause zu sein. Was w\u00e4re unser Dorf ohne unsere beiden Kircht\u00fcrme ? Das ganze kann man mit der angespannten Beziehung eines Vaters zu seinem Sohn vergleichen. Die Kirche war mir oft zu streng, altbacken und besserwisserisch. Kirche sollte nicht ver\u00e4ngstigen sondern vielmehr ermutigen. Der liebe Gott tr\u00e4gt keine Schuld an seinem Bodenpersonal. Unser Glaube sollte wieder in den Vordergrund ger\u00fcckt werden. Wir sind gut beraten unsere Chancen neu ausloten und schnellstm\u00f6glich zu ergreifen.\u00a0Ein Ende kann ein Anfang sein ! Geben wir uns gegenseitig eine Chance zum Neuanfang. Es ist an der Zeit zu vergeben und neu zu beginnen. Es ist Zeit, dass Vater und Sohn wieder einen Schritt aufeinander zugehen. Kirche kann soviel mehr!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eZieh dich an, dein Vater ist gleich fertig\u201c fauchte mich meine Mutter an. \u201eEs ist Zeit und ihr geht immer auf den letzten Dr\u00fccker\u201c So stand ich da mit meiner Cordhose und dem Rollkragenpullover und harte den Dingen, die da kommen. 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