Mit Blick auf den Haushalt unserer Gemeinde- Investitionen in Dirmingen

Am Donnerstag, 18. März 2021 verabschiedete der Gemeinderat im Eppelborner „Big Epple“ den Haushalt für das Jahr 2021. Der Haushaltsvorlage der Verwaltung wurde von einer überwiegenden Mehrheit, mit nur wenigen Gegenstimmen und Enthaltungen angenommen.

Bei allen politischen Unterschieden möchte ich an dieser Stelle anerkennen, dass Bürgermeister Dr. Andreas Feld und seine Verwaltung ganze Arbeit geleistet haben. Der nun verabschiedete Haushalt trägt eindeutig die Handschrift des Rathauschefs und nicht irgendeiner Partei. Auch wenn uns auch die politischen Farben trennen, sollte man stets Fairness walten lassen. Fakt ist, der Bürgermeister hat bis hierhin gute Arbeit geleistet. Dennoch darf an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung ihren Anteil haben. Von einer „One-Man-Show“ sind wir alle meilenweit entfernt. Vielmehr komme ich in den letzten Monaten immer mehr zu dem Schluss, dass gerade in der Kommunalpolitik die Parteifarbe keine gewichtige Rolle spielen sollte. Die Menschen sind die politischen Geplänkel leid und möchten Kommunalpolitiker haben, auf die sie sich verlassen können.

Unser Ortsrat hat sich bereits am 08. März mit dem Haushalt der Gemeinde Eppelborn einschließlich des Planungszeitraums bis 2024 soweit es sich um Ansätze des Gemeindebezirks Dirmingen handelt, beschäftigt. Auch der Ortsrat stimmte einstimmig für die geplanten Investitionsmaßnahmen des Haushaltsplanes.  

In Dirmingen wird in diesem Jahr einiges investiert. Dabei ist die Sanierung der Räumlichkeiten des ehemaligen katholischen Kindergartens auf dem Rotenberg zur Wiederaufnahme des Krippenbetriebes die größten Investitionen. In der neuen Dependance unserer Kita „Pusteblume“ sollen ausschließlich Krippenplätze angeboten werden. Der Ortsrat hat diese, für die Gemeinde Eppelborn wichtige Investition unterstützt, wobei wir uns schon Gedanken über die dortige Verkehrssituation machen. Sei’s drum. Mit dieser Idee hat Bürgermeister Dr. Andreas Feld zweifellos einen grandiosen Schachzug gelandet.

Zeitgleich wird in Humes mit dem Bau einer neuen Kindertagesstätte begonnen. Der Bau der neuen Wiesbacher Kindertagesstätte ist bereits im vollen Gange. Eine weitere große Investition findet in Habach statt. Dort soll aus Sicht des Gemeinderates das Bürgerhaus saniert werden. In Eppelborn hingegen setzt man verstärkt auf die Aufwertung und Sanierung der Ortsmitte. In Hierscheid soll in das Bürgerhaus und in die dortige Kita investiert werden und in Macherbach soll die Brücke eine Sanierung erfahren. In Bubach/Calmesweiler soll in die dortige Kita und in den ortseigenen Bahnhof investiert werden. Ich hatte das Gefühl, dass jeder Ortsteil mit seinen Investitionsmaßnahmen ganz gut leben konnte.

In Dirmingen werden weitere Gelder in die Sanierung der Illbrücke am Brühlpark und sowie in die Erneuerung der Alsbachbrücke über der Grundschule gestochen. Außerdem soll in der Thalexweilerstraße ein Stützbauwerk wegen Böschungsrutsch eingerichtet werden. Diese Maßnahme ist unbedingt erforderlich. Die Menschen in der Thalexweilerstraße müssen unbedingt wieder unbesorgt ihre Straße nutzen können. Weitere Investitionen werden in den Dirminger Friedhof fließen. Dort wird die Urnenwand erweitert und weitere Urnenrasengräber eingerichtet. Wir bekommen immer mehr zu spüren, dass sich die Friedhofskultur in den letzten Jahren verändert hat. Von daher freue ich mich darüber, dass die Toilette an der Einsegnungshalle saniert und die Beschallungsanlage der Halle überholt und erneuert wird. Natürlich werden wir in diesem Jahr einige Straßen saniert bekommen. Von den vielen Straßen, die mittlerweile sanierungsbedürftig sind, ist in diesem Jahr die Straße „Am Dörrwald“ und die „Lachwies“ an der Reihe. Abschließend werden in Dirmingen Gewässerverrohrungen im Mühlbach saniert.

Letztendlich freue ich mich darüber, dass es gelungen ist Gelder für den Brühlpark in den Haushalt zu stellen. An dieser Stelle möchte ich unserem Bürgermeister und den zuständigen Mitarbeitern der Verwaltung danken. Meiner Bitte wurde ohne weiteres Folge geleistet. Die Gelder sind wichtig damit weitere Sanierungsmaßnahmen im Brühlpark durchgeführt werden können. Nun muss die Verwaltung einen entsprechenden Antrag für das ERLER-Programm einreichen. Danach dürften wir uns auf einem guten Weg befinden. Ich freue mich darüber, dass mir der Ortsrat einstimmig das Vertrauen geliehen hat, dass Thema Brühlpark anzugehen. Überhaupt verfügt unser Ortsrat derzeit über ein harmonisches Miteinander. Die politischen Grabenkämpfe müssen endlich der Geschichte angehören. Die Menschen erwarten von uns Antworten. Die Realisierung eines Nahversorgers liegt im Interesse aller im Ortsrat befindlicher Parteien. Nur gemeinsam werden wir dieses Thema in die Tat umsetzen. Ich möchte in meiner Amtszeit als Ortsvorsteher die Reihen schließen und den Blick auf das wesentliche schärfen. Wir alle leben in diesem schönen Dorf und jeder möchte das Beste für unsere Heimat. Ich möchte mehr Miteinander und weniger dagegen. Lasst uns in der Sache streiten und in den Farben getrennt für eine gemeinsame Sache einstehen.

Eine weitere Herzensangelegenheit ist die Neueinrichtung eines Jugendzentrums in Dirmingen. Wir brauchen unbedingt eine neue Anlaufstelle für unsere Dorfjugend. Auch hier weiß ich meinen politischen Heimatverein, die Verwaltung und den politischen Mitbewerber an meiner Seite.

Der Bau einer Boulehalle neben der Dirminger Tennisanlage stand natürlich nicht im Investitionsprogramm der Verwaltung. Hier gibt es engagierte Bürgerinnen und Bürger die diesen Weg eingeschlagen haben und ihren Traum verwirklichen. Für Dirmingen kann das nur gut sein. Ein neuer Verein und eine neue Anlaufstelle für interessierte Bürgerinnen und Bürger.

In der letzten Gemeinderatssitzung wurde außerdem entschieden, dass die Hundesteuer um 8,- € im Jahr erhöht werden soll. Ich selbst werde demnächst Hundebesitzer sein und habe mich nicht zuletzt auch deshalb mit diesem Thema beschäftigt. Ich habe mich am Ende dazu entschieden der Erhöhung zuzustimmen. Auch wenn der Zeitpunkt nicht gerade optimal ist, sind Erhöhungen aus meiner Sicht unausweichlich. Seit 20 Jahren wurden diese Steuern nicht mehr erhoben. Dabei werden Investitionen in das Wohl der Hunde und ihrer Besitzer immer notwendiger. Immer mehr Menschen kommen auf uns zu und fordern die Einrichtung neuer Hundetoiletten. Das Geld für die Kosten der Anschaffung, Anbringung und Pflege muss irgendwo herkommen. Wenn man etwas fordert, muss man auch wissen, wie man es bezahlt. Dabei sind die paar Cent im Monat bestimmt für jeden Tierliebhaber nachvollziehbar. Ich gebe jedoch zu, dass der Zeitpunkt dazu vieleicht nicht gerade optimal ist. Auch wenn die Hundesteuern nicht zweckgebunden sind, bekommt unsere Verwaltung mehr Einnahmen, um wichtige Maßnahmen umzusetzen. Der Ortsrat Dirmingen hat zuletzt entschieden, dass weitere Hundetoiletten angebracht werden sollen. Nun hoffen wir natürlich, dass die Verwaltung schnell unserer Forderung nachbekommt. Ich weiß, dass dies dem Wunsch vieler Dirmingerinnen und Dirminger entspricht.

Vor uns liegt noch viel Arbeit und vieles blieb bisher unerwähnt. Wenn wir jedoch unsere Kräfte überparteilich bündeln, werden wir am Ende einiges für unseren Heimatort erreichen. Ich lade jeden herzlich ein mitzumachen und sich zu engagieren.

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