Mittendrin und doch am Rand – Von der Hoheitsgrenze zwischen Eppelborn und Dirmingen und der „das-dat-Linie“

Obwohl unsere Heimat zu den kleinsten Bundesländern gehört, werden an der Saar die unterschiedlichsten Mundarten gesprochen. Nicht selten kam es dabei vor, dass schon von einem Dorf zum anderen völlig anders „geschwätzt“ wurde. Ein Grund darin liegt in der sogenannten „das-dat-Linie“. Diese Grenze zieht sich quer durch unser Ländchen aus von Völklingen im Südwesten nach St. Wendel im Nordosten. Während

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Mit Rückblick auf die „Derminga Kappensitzungen“ – Fastnacht ist auch ein Stück Heimat

Das Festkomitee Kölner Karneval hat das Motto der Session 2019 vorgestellt: „Uns Sproch es Heimat”! Die Veranstalter möchten damit ihre Kölsche Sprache in den Fokus karnevalistischer Aktivitäten rücken. Bei den Umzügen, bei Sitzungen und in den Liedtexten soll insbesondere darauf geachtet werden, dass „Kölsch“ gebabbelt wird. Der Präsident des Kölner Festkomitee stellt fest: „Sprache ist die Basis für das Miteinander

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“Tag der Muttersprache” – Unsere Sprache ist unsere Heimat

Der 21.Februar ist ein besonderer Tag. An diesem Tag sollten wir innehalten und uns erinnern. Zum einen gedenken wir Dirminger der Zerstörung unserer ersten katholischen Kirche auf dem Rothenberg und zum anderen sollten wir Saarländer uns an unsere Muttersprache erinnern. Der 21. Februar eines jeden Jahres ist der „Internationale Tag der Muttersprache“. Auch unser „Derminga“ Dialekt ist in die Jahre

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Vom Psalm 23 uff Saarländisch

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du

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Krummbeere sind keine Enten

In unserem kleinen Ländchen hat fast jedes Dorf einen eigenen Dialekt. Wie bereits mehrfach an dieser Stelle erwähnt, liegt Dirmingen genau in der sogenannten “Dat- Das- Linie”. In unserem kleinen Dörfchen wird bekannterweise rheinfränkisch geredet. Auch die unten angefügte Geschichte wurde in rheinfränkischer Mundart geschrieben. Dennoch erkennt man schon beim Lesen dieser kleinen Episode, gewisse Unterschiede zwischen den einzelnen Dialekt-formen.

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“Die Musig wor sei Läwe” – Erinnerungen einer echten Dirmingerin

Sprache unterscheidet die Menschen und der Dialekt kommt von der Straße. Wenn wir unseren Dialekt auch weiterhin nutzen und „schwätze“ geht er uns auch niemals verloren. Die Dirmingerin Hannelore Schwammbach ist mittlerweile verstorben. Vor ihrem Tot hatte Sie mich und meine Heimatforschung mit Bildmaterial und Texten unterstützt. Hannelore hatte vor vielen Jahren einen Text, auf Mundart und im Dirminger Dialekt,

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