Von historischen Niederschriften der „Derminga Kerb“

„An des Kirchbergs sanftem Hange legten sie das Fundament, fügten Stein zu Stein und führten so das Werk zu gutem End. Und dann ward die Kirch geweihet in dem Namen, der allein hier verkündet und gepriesen soll in allen Dingen sein“. (Auszug aus der evangelischen Kirchenchronik) Unsere Sprache und unsere Schriften haben sich im Laufe der Jahrtausende verändert. Heute helfen

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Vom historischen „Kläse Haus“ zum alten „Hähloch“

„Was zuvor unerhörtes Elend über das arme Volk ergangen,kann ich nicht denken, dass mir nicht dafür graue. Denn ich selbsten in Stätt , Flecken und Dörfern komme, da man nicht ein Haus gefunden, darin nicht vor Hunger verschmachtete tote Körper gelegen. Ja, ich hab gesehen, dass die Leute vor Hunger nicht allein allerhand unnatürliche Speisen und sich untereinander selbst gefressen,

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Vom historischen Jagdschloss zum evangelischen Pfarrhaus

„Du ludst uns lieb und gastlich ein, gleich einer Mutter, die ihr Kindelein grüßt, und hast durch deinen warmen Schein bei dir uns schon den ersten Tag versüßt. Nicht herrlich bist du, aller Prunk ist fern, von deiner Schwell bis zum hohen First ist fromme Einfalt dir ein guter Stern und dein Gelöbnis, dass du dienen wirst. So tats’st du

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Vom alteineingessenen Gasthaus „Schuhannesse“ im Herzen von Dirmingen

Dorfkneipen waren früher für die Einwohner unseres Heimatortes fester Bestandteil des Ortsgeschehens. In den vergangenen Jahrzehnten haben viele Kneipen im Saarland ihre Türen für immer geschlossen. Wirtshäuser wie das alteingesessene Gasthaus „Schuhhannesse“ waren mal der Mittelpunkt eines jeden Dorfes. Das ist jedoch lange her und mittlerweile kämpfen die Dorfkneipen ums Überleben. Einer Studie zufolge schließen im Schnitt jedes Jahr mehr

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Der „Schäfer-Grabstein“ – Ein echtes Stück Dirminger Geschichte

In der Heimat war ich wieder, Alles hab ich mir besehn, Als ein Fremder auf und nieder, Mußt‘ ich in den Straßen gehn. Nur im Friedhof fern alleine, Hab‘ ich manchen Freund erkannt, Und bei einem Leichensteine Fühlt‘ ich eine leise Hand. (Martin Greif (1839 – 1911), Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt. (Bertolt

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Ein altes Friedhofskreuz als Mahnmal – Vom früheren Verhältnis der Katholen und Evangelen

Ein Christ ist ein solcher Mensch, der gar keinen Hass noch Feindschaft wider jemand weiß, keinen Zorn noch Rache in seinem Herzen hat, sondern eitel Liebe, Sanftmut und Wohltat. (Martin Luther) Heute leben Protestanten und Katholiken friedlich miteinander in unserem Dorf. In den letzten Jahren wird zudem immer öfter an die Ökumene gedacht. Es spielt längst keine Rolle mehr welcher

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