Vom Psalm 23 uff Saarländisch

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du

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„Wem es die Kerb?“ – Ein Dorffest für alle „Echte Derminga“

Die Zeiten, in denen sich Katholiken und Protestanten in unserem Dorf darüber stritten, „wem die Kerb es“ gehören längst der Geschichte an. Heute wird unsere Kirmes längst von Mitgliedern beider Konfessionen ausgiebig gefeiert. Der Wahrheit zur Ehre gehört, dass wir in Dirmingen zur „Kerb“ das Kirchweihfest der evangelischen Kirche in der Ortsmitte feiern. Diese ehemalige Dorfkirche, die bis zur Reformation

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Dirmingen – Ein Tag im Jahr 1914

Dirmingen im Jahre 1914. Am späten Abend des 28. Juni 1914 brachte der Telegraph die erschütternde Nachricht, dass der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gemahlin in Sarajewo, der Hauptstadt von Bosnien bei einem Attentat erschossen wurden. In Folge dieses Ereignisses brach schließlich der 1. Weltkrieg aus. Die militärische Auseinandersetzung begann nur einen Monat später am 28. Juli 1914

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Krummbeere sind keine Enten

In unserem kleinen Ländchen hat fast jedes Dorf einen eigenen Dialekt. Dirmingen liegt, wie bereits mehrfach erwähnt, in der sogenannten „Dat- Das- Linie“. Die Dirminger Mundart gehört zum rheinfränkischen Dialekt. Auch die unten angefügte Geschichte wurde in rheinfränkischer Mundart geschrieben. Es gab eine Zeit, in der jedes Dorf seine eigene Mundart beherrschte. Beim Lesen der kleinen unten angefügte Episode, stellt

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Wie zu Omas Zeiten – Herbsterwachen mit uralten Bräuchen und Traditionen

„Rummelbootzeschnitze“, Kastanien sammeln, Stockbrot machen, Drachen steigen lassen, Obst einmachen und „Siessschmeer“ oder Laxem kochen. Der Herbst bringt die Erinnerungen an unsere Kinderzeit zurück. Der Sommer ist zu Ende, die Tage werden kürzer und die Bäume in unseren nebelverhangenen Wäldern verlieren ihre Blätter. Wenn ich meine Augen schließe, sehe ich meine Oma in unserem Garten sitzen. Zwischen ihren Beinen, auf

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„Die Musig wor sei Läwe“ – Erinnerungen einer echten Dirmingerin

Unsere Sprache unterscheidet die Völker unserer Erde. Der Dialekt, die Mundart oder die „Babbelschness“ entsteht auf der Straße. Wenn wir unseren Dialekt auch zukünftig nutzen und „schwätze“ geht er uns niemals verloren. Die Dirmingerin Hannelore Schwammbach ist mittlerweile verstorben. Vor ihrem Tot hatte Sie mich und meine Heimatforschung mit Bildmaterial und Texten unterstützt. Hannelore hatte vor vielen Jahren einen Text,

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