Auf den Spuren der ersten echten „Derminga“- Von Kelten und Germanen im Dirminger Tal

Wer sind wir? Woher kommen wir? Wer war vor uns an diesem Ort? Irgendwann beschäftigt sich wohl jeder in seinem Leben mit diesen essenziellen Fragen. Wenn man sich mit dem Thema Heimatkunde auseinandersetzt, landet man irgendwann in einer Zeit, in der es noch keine Bilder oder Schriften gab. Dabei gehören gerade diese Zeit Epochen zu den spannendsten unserer Entstehungsgeschichte. Allein

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Vom seltsamen „Recht zum Kehrens“ und anderen Dienstleistungen an der Kirche

Besonders im Mittelalter wurde das Leben der Menschen durch die Kirche geprägt. Dabei spielte die eigene Perspektivlosigkeit, die schlechten Lebensbedingungen und mangelnde Hygiene eine gewichtige Rolle. Schlimme Krankheiten und Pandemien gehörten zur Tagesordnung. Die Menschen glaubten damals fest daran, dass der Weg in Gottes Reich einzig und allein über die Kirche führt. Die Kirche und allen voran der Papst bestimmten

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„Ich bin der Wald, Ich bin uralt…..“ – Von der Geschichte unseres Waldes

Ehrfurcht vor dem Wald: „Ich bin die Wärme deines Herdes an kalten Winterabenden. Ich bin der Schatten, der dich vor der heißen Sommersonne beschirmt. Meine Früchte und belebenden Getränke stillen deinen Durst auf deiner Reise. Ich bin der Balken, der dein Haus hält, die Tür deiner Heimstatt, das Bett, indem du liegst und das Spant, das dein Boot trägt. Ich

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Das Wunder um den Tabernakel am Schicksalstag der Dirminger Katholiken

Nach der Reformation hatten es die wenigen Katholiken in Dirmingen sehr schwer wieder Fuß zu fassen. Die ersten katholischen Christen kamen aus der Schweiz in das beschauliche Saargebiet. Im Jahre 1892 wurde auf Anregung von Wilhelm Riehm ein Dirminger Kirchbauverein gegründet. Die Anzahl der Katholiken in unserem Dorf war zu diesem Zeitpunkt ansteigend. Im Frühjahr des Jahres 1911 begannen die

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Was bleibt vom Bergbau ? – Eine gesunde Erinnerungskultur beginnt in unseren Köpfen

Letztens habe ich im saarländischen Rundfunk den Dokumentationsfilm “Das Erbe unter den Fördertürmen – Was bleibt vom Bergbau?“ gesehen. Der Film von Mirko Tomic zeigt auf beeindruckende Weise wie es um das vorhandene Bergbauerbe an der Saar steht. Als ehemaliger Bergmann hat mich dieser Film sehr berührt und auch ein stückweit nachdenklich gemacht. Über 250 Jahre prägte der Saarbergbau unser

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Stolpersteine – Ein Stein – ein Name – ein Mensch.

Der Schriftsteller Andreas Maier schrieb einmal in seinem Roman „Die Familie“ den Satz: „Wir sind die Kinder der Schweigekinder“. Mit den Schweigekindern ist die Nachkriegsgeneration bis zum Jahr 1960 gemeint. Dabei ist dies keineswegs als Beleidung zu verstehen. Die Schweigekinder wurden gelernt nicht darüber zu reden. Die Schrecken des 2. Weltkrieges und insbesondere des Holocaust sollten schnell vergessen werden. Wir

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