Stolpersteine – Ein Stein – ein Name – ein Mensch.

Der Schriftsteller Andreas Maier schrieb einmal in seinem Roman „Die Familie“ den Satz: „Wir sind die Kinder der Schweigekinder“. Mit den Schweigekindern ist die Nachkriegsgeneration bis zum Jahr 1960 gemeint. Dabei ist dies keineswegs als Beleidung zu verstehen. Die Schweigekinder wurden gelernt nicht darüber zu reden. Die Schrecken des 2. Weltkrieges und insbesondere des Holocaust sollten schnell vergessen werden. Wir

» Weiterlesen

Wenn Steine sprechen könnten – „Steenrutsch“ im Wandel der Zeit

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat

» Weiterlesen

Was erzählt uns der Turmhahn – Historischer Blick über das Dorf

Besuch des Turmhahns der evangelischen Kirche zu Dirmingen in den Häusern der Gemeinde vom 06.- 09. August 1936 Der evangelischen Pfarrer Wilhelm Engel hat uns mit seinen beiden Büchern wichtige Zeitdokumente hinterlassen. In seinem Werk „Gedenket den vorigen Tagen“ finden wir den „Besuch des Turmhahns“ aus dem Jahre 1936. In diesen phantasievollen Zeilen werden wichtige Hinweise über die Geschichte unseres

» Weiterlesen

Dirmingens älteste Eisenbahnbrücken erinnern an die Zeit des Aufbruchs und der Industrialisierung

Dirmingens älteste Eisenbahnbrücken erinnern uns noch heute an die Zeit des Aufbruchs und Industrialisierung. Schon in einer Petition vom 10. November 1883, an die Königliche Eisenbahndirektion, forderte die damalige Bürgermeisterei Eppelborn-Dirmingen die Einführung einer neuen Bahnstrecke. Bevor der Bau zu der sogenannten Ill-Bahn jedoch vorangetrieben wurde, mussten sich die Menschen in unserem Heimatort mächtig strecken. Schließlich wurde die neue Strecke

» Weiterlesen

Bleibt am Ende nur die Erinnerung ? – Vom Kommen und Gehen in der Kultstätte „Kläse Keller“

Bis zum Beginn dieser unsäglichen Pandemie traf sich unsere Dorfgemeinschaft jedes Jahr im Advent im altehrwürdigen „Kläse Keller“ in der Ortsmitte. Menschen aller Altersgruppen saßen beisammen um in der allzu stressigen vorweihnachtliche Adventszeit einige schöne Stunden zu verbringen. Der gemeinschaftliche Zusammenhalt unserer Dorfgemeinschaft wurde gerade in dieser kalten und unangenehmen Jahreszeit gestärkt. Neue Ideen entstanden und Visionen wurden geknüpft. Im

» Weiterlesen

Glück auf zum Barbaratag – Vom leisen Sterben des Bergmanns

„Sankt Barbara, bei Tag und Nacht fahr´ mit dem Vater in den Schacht! Steh´ du ihm bei in jeder Not! Bewahr´ ihn vor dem jähen Tod!“ Quelle: Pfarrblatt der kath. Kirchengemeinde Herdorf, (1953) Glück auf! Eine traditionsreiche Berufsgruppe nimmt leise Abschied und verabschiedet sich von der großen Bühne. Viele Jahrhunderte hat der Bergbau unserem Land Wohlstand gebracht. Nun wartet auf

» Weiterlesen
1 17 18 19 20 21 35