Dirmingen – Ein Tag im Jahr 1664

Dirmingen im späten Mittelalter. Das heutige Saargebiet lag auch noch im Jahre 1664 in Trümmern. Die Auswirkungen des 30-jährigen Krieges waren immer noch deutlich zu spüren. Ganz langsam erwacht das Land aus seiner Lethargie. Die Menschen in den Dörfern sind immer noch damit beschäftigt, dass eigene Überleben zu sichern. Es waren schwere Zeiten voller Sorgen und Entbehrungen. Wie aber sah

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Das Wunder um den Tabernakel am Schicksalstag der Dirminger Katholiken

Nach der Reformation hatten es die wenigen Katholiken in Dirmingen sehr schwer wieder Fuß zu fassen. Die ersten katholischen Christen kamen aus der Schweiz in das beschauliche Saargebiet. Im Jahre 1892 wurde auf Anregung von Wilhelm Riehm ein Dirminger Kirchbauverein gegründet. Die Anzahl der Katholiken in unserem Dorf war zu diesem Zeitpunkt ansteigend. Im Frühjahr des Jahres 1911 begannen die

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In Sachen Ortsvorsteher: Von hohen Pegelständen, vorbildlichen Sternsängern und einem tollen Jubelpaar

In der Hoffnung, dass Sie alle gut und entspannt rübergekommen sind, wünsche ich allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes, gesundes und gesegnetes Jahr 2022. Für die Menschen unseres Heimatortes begann die erste Woche des neuen Jahres mit viel Aufregung. Am Dienstag, 04.Januar hatten die Pegelstände der Ill- und Alsbach eine besorgniserregende Höhe gewonnen. Der Löschbezirk Dirmingen musste ausrücken und wichtige

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Volkstrauertag 2021- Wie eine Erinnerungskultur zur Mahnung werden kann !

Mein Ur-Großvater fiel während des ersten Weltkrieges in Russland. Mein Großvater im zweiten Weltkrieg in Tschechien. Für meinen Vater war der jährliche Volkstrauertag immer ein besonderer Termin. Am Volkstrauertag mussten mein Bruder und ich immer zu einer Feststunde zum Denkmal mitkommen und der Kranzniederlegung beiwohnen. Ich erinnere mich an eine feierliche Veranstaltung mit Soldaten, Feuerwehr, Trauermusik und einer langen Rede.

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Aufbruchsstimmung oder Untergangssymphonie – Kirche muss und wird sich neu erfinden !

„Zieh dich an, dein Vater ist gleich fertig“ fauchte mich meine Mutter an. „Es ist Zeit und ihr geht immer auf den letzten Drücker“ So stand ich da mit meiner Cordhose und dem Rollkragenpullover und harte den Dingen, die da kommen. Irgendwann kam mein Vater aus dem Bad, sprang in seinen Mantel und nahm mich an der Hand: „Komm jetzt,

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Wem es die Kerb ? ……uuuss

Die Zeiten, in denen in unserem Dorf darum gestritten wurde, welche Konfession die richtige ist und wem eigentlich die Kirche und somit auch die alljährliche „Kerb“ gehört, hat gottlob ein Ende gefunden. Mittlerweile spielt das Verhältnis beider Konfessionen zu unserer Kirmes eine eher untergeordnete Rolle. Viele jüngere Menschen haben an dem historischen Hintergrund rund um die Kirmes kein Interesse. In

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