Von „Schuhannesse -Wertschaft“ im Herzen unseres Dorfes

Mit jedem Sterben einer Dorfkneipe geht ein Stück Kultur verloren. Wir alle tragen für unsere Dorfkultur eine gewisse Verantwortung. Das Gasthaus „Schuhannesse“ steht wie kaum eine andere Dorfkneipe für die Geschichte unseres Heimatortes. Einen ersten Hinweis auf die Gaststätte „Schuhannesse“ finden wir im Namensbuch der Evangelischen Kirchengemeinde Dirmingen. Die lfd. Nr 200 enthält den Hinweis auf: Heintz Johannes, Schuster, später

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Mittendrin und doch am Rand – Von der Hoheitsgrenze zwischen Eppelborn und Dirmingen und der „das-dat-Linie“

Obwohl unsere Heimat zu den kleinsten Bundesländern gehört, werden an der Saar die unterschiedlichsten Mundarten gesprochen. Nicht selten kam es dabei vor, dass schon von einem Dorf zum anderen völlig anders „geschwätzt“ wurde. Ein Grund darin liegt in der sogenannten „das-dat-Linie“. Diese Grenze zieht sich quer durch unser Ländchen aus von Völklingen im Südwesten nach St. Wendel im Nordosten. Während

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Brandstiftung und politische Grabenkämpfe bedeuteten das „AUS“ für das Jugendzentrum Dirmingen

Heute verfügt unser Heimatort über ein recht gut organisiertes Jugendzentrum im ehemaligen evangelischen Kindergarten „Am Render“. Sollte dieses Gebäude irgendwann von der evangelischen Kirchengemeinde veräußert werden, fehlt der Dirminger Jugend wieder eine Anlaufstelle. Bereits im Jahre 2009 wurde ein Jugendtreff in der „Alten Scheune“ Dirmingen eingerichtet. Als bekannt wurde, dass die „Scheune“ mitsamt dem evangelischen Pfarrhaus verkauft werden sollte, musste

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Vom Historisch Konfessionellen Kleinkrieg und einer gemeinsamen Ökumenischen Zukunft in unserem Heimatort

Einer Studie des Freiburger Forschungszentrums Generationenverträge aus dem Jahre 2019 zufolge könnten die Kirchen in Deutschland bis zum Jahr 2060 fast die Hälfte ihrer Mitglieder verlieren. Das christliche Abendland löst sich langsam auf und ich gewinne mehr und mehr den Eindruck, dass auch die derzeitige Corona- Krise den Kirchen weitaus mehr Schaden zufügt als bisher abzuschätzen. Unsere beiden Kirchen schrumpfen

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Vom „Humes Lipps“ und dem Schinderhannes – Räuber im Dirminger Wald

Das 18. Jahrhunderte war die Zeit von Räubern, Banditen und Wegelagerern. Dirmingen mit seinem großen Waldgebiet war die Heimat von vielen Gesetzlosen. Das 18. und beginnende 19. Jahrhundert wird gerne als die Blütezeit der Räuberbanden bezeichnet. Nachweislich gibt es mehr als 24 Hinweise auf kriminelle Vereinigungen in unserer Region. Neben dem sagenumwobenen „Schinderhannes“, der nachweislich auch in den Wäldern an

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Vom Meier über den Bürgermeister zum Ortsvorsteher

Nach meiner Wahl zum Ortsvorsteher habe ich mich einmal mit meinen Vorgängern beschäftigt. Wer waren die Männer die bisher das Amt eines Meiers, Bürgermeisters oder Ortsvorstehers in unserem Heimatort Dirmingen ausgeführt haben? In den meisten Fällen wird das nicht mehr nachvollziehbar sein. Fakt ist, bisher übten ausschließlich Männer dieses Amt aus. Was nicht heißen soll, dass nicht auch Frauen ein

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