Jedes Ende birgt einen Neuanfang- Wir brauchen Mut zur Veränderung

Das Leben in unseren Dörfern und Städten verändert sich zusehends. Verantwortlich für diese Entwicklung ist ein struktureller- und demografischer Wandel, der geeignete Entwicklungsprozesse einfordert. Manchmal beschäftige ich mich mit der Frage, wie unser Heimatort wohl im Mittelalter ausgesehen haben mag. Wir wissen, dass Dirmingen nach dem 30- jährigen Krieg zu einem wohlhabenden Bauerndorf aufstieg. Bilder aus dieser Zeit existieren naturgemäß

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Der Weg von der historischen Kirchmess zu einer weltliche „Kerb“

„An des Kirchbergs sanftem Hange legten sie das Fundament, fügten Stein zu Stein und führten so das Werk zu gutem End. Und dann ward die Kirch geweihet in dem Namen, der allein hier verkündet und gepriesen soll in allen Dingen sein“. (Auszug aus der evangelischen Kirchenchronik) Karussells, Buden, Zuckerwatte oder Popcorn gehören fest zu einer herkömmlichen Kirmes. Wobei, in vielen

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„Wem es die Kerb?“ – Ein Dorffest für alle „Echte Derminga“

Die Zeiten, in denen sich Katholiken und Protestanten in unserem Dorf darüber stritten, „wem die Kerb es“ gehören längst der Geschichte an. Heute wird unsere Kirmes längst von Mitgliedern beider Konfessionen ausgiebig gefeiert. Der Wahrheit zur Ehre gehört, dass wir in Dirmingen zur „Kerb“ das Kirchweihfest der evangelischen Kirche in der Ortsmitte feiern. Diese ehemalige Dorfkirche, die bis zur Reformation

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Was ist das für ein Land ? – Die Suche nach mehr Empathie

Bekanntlich wird mir vorgeworfen, dass ich mich zu oft und zu intensiv in den sozialen Medien bewege. Es soll sogar Menschen geben, die sich ausschließlich deshalb von mir distanzieren und mich kritisieren. Grundsätzlich finde ich, dass die sozialen Medien eine großartige Idee sind. Das Problem liegt nicht in den verschiedenen Internetplattformen, sondern einmal mehr am Menschen selbst. Der simple Gedanke

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Dirmingen im Wandel der Zeit – Loszulassen lernen und warten, bis der Wind sich dreht!

Das Jahr 2025 stellt unseren Heimatort mit herben Schicksalsschlägen vor große Herausforderungen. „Am Ende ist nichts so schlimm, als dass es nicht für etwas gut wäre,“ sagte bereits meine Großmutter. Vielleicht liegen ausgerechnet in diesen harten Rückschlägen neue Chancen. Nichts ist für die Ewigkeit und in Stein gemeißelt. Vielleicht sollten wir lernen loszulassen um dem Neuen eine Chance zu geben.

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„Der Wille lockt die Taten nicht herbei.“(Goethe) – Wir müssen Anpacken für das Dorf

„Der Wille lockt die Taten nicht herbei.“ ―Johann Wolfgang von GoetheJammermodus AN:Unglaublich, seit nunmehr 5 Jahren folgt eine Schreckensnachricht der Nächsten. Es scheint, als liege ein Fluch über unserem Dörfchen. Nach der Pandemie ging es Schlag auf Schlag: Straßen- Evakuierung nach Gastankleck, Brand einer Wohnung an der Tankstelle, Rückbau der Hardter Brücke, Teilsperrung der Borrwieshalle, Pfingsthochwasser und nun der Wohnungsbrand

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